Hapag-Lloyd Kreuzfahrten: Golf von Aden

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten beobachtet täglich die Entwicklungen am Golf von Aden – wie auch anderswo – um die jeweilige Sicherheitslage möglichst realistisch beurteilen zu können. Detaillierte Anti-Piraten Pläne und Maßnahmen wurden neben anderen umfassenden Sicherheitsvorkehrungen bereits vor geraumer Zeit entwickelt und implementiert. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Vorfälle haben wir zudem in den zurückliegenden Wochen noch eine Reihe von weiterführenden Sicherheitsmaßnahmen für Passagiere, Crew und Schiff in die Wege geleitet.

Grundsätzlich wird die Umsetzung des Sicherheitsprotokolls regelmäßig überprüft. Zum Sicherheitsprotokoll gehört u.a., dass alle Schiffe mit einer Identifikationsnummer, einem automatischen Schiffsidentifizierungssystem und einem Gefahrenalarmsystem ausgestattet sind. Außerdem wird das jeweilige Ausmaß der möglichen Gefährdung von Schiffen und Hafenanlagen festgelegt. An Bord und in den Häfen werden besondere „Gefahrenabwehr-beauftragte“ ernannt. Der ISPS-Code fordert auch die Einrichtung eines Kommunikationsnetzwerks sowie ständige Übungen und Kontrollmaßnahmen. Natürlich gibt es an Bord auch entsprechend geschultes Sicherheitspersonal, das die Einhaltung der Maßnahmen gewährleistet. Darüber hinaus gehende Maßnahmen im Sicherheitsprotokoll sind wir gesetzlich verpflichtet, geheim zu halten. Eine wesentliche Komponente dieser Maßnahmen ist, dass sie potentiellen Angreifern unbekannt sind und sie sich deshalb nicht darauf vorbereiten können.

Selbstverständlich berücksichtigen wir, soweit möglich, bereits bei der Reiseplanung und –vorbereitung alle Informationen des Auswärtigen Amtes, um unsere Gäste nicht in die Nähe gefährdeter Gebiete zu bringen. Faktoren wie politische Unruhen erfordern jedoch ein kurzfristiges Reagieren. Hier verfahren wir immer im Interesse unserer Passagiere und deren Sicherheit, gegebenenfalls werden entsprechende Reisen umgeroutet bzw. Alternativen ins Programm genommen. Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten: „Wir werden keine Passagiere durch den Golf von Aden befördern, solange die Lage unverändert ist und die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für dieses Gebiet besteht.“

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten unterstützt die Forderung des VDR und DRV für ein stärkeres Engagement der Deutschen Marine in den Gewässern des Golfs von Aden.
Quelle :  hlkf.de

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