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Costa Pacifica Unwetter vor Rhodos

Auch deutsch Urlauber waren an Bord der Costa Pacifica als Sie von einem Unwetter vor Rhodos erwischt wurde. Das Wetter war so schlecht das der Dampfer nicht anlegen konnte so berichtet Stern online. Ausser einem ordentlichen Schreck ist nicht passiert und Costa betont es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Passagiere. Da hat der Kapitän die richtige Entscheidung getroffen. Ein Urlauber sagte zu DPA  "Ich zittere am ganzen Leib. Die Wellen waren gewaltig, unser Schiff stand 20 Grad schräg." Na dann noch mal Glück gehabt! Ein Schiff muss doch etwas Bewegung haben oder?

http://kreuzfahrtangebote.eu/

 

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12 Comments on “Costa Pacifica Unwetter vor Rhodos”

  1. Olaf ...
    10. März 2010 at 14:35 #

    Nach dem bedauerlichen Vorfall auf der Louis Majesty wird nun offensichtlich jedes Unwetter weltweit groß und breit durch Medien kommentiert. Es geht nun also soweit, dass sogar ein nicht angefahrener Hafen (Rhodos) schon wieder zu einem Thema wird, das keines ist. Ich war bereits auch mehr als 60 Kreuzfahrten – hatte gewaltige Unwetter im Atlantik genauso, wie manchmals nicht angefahrene Häfen. Na und? Sind wir doch froh, dass durch die modernste Technik der heutigen Kreuzfahrtriesen so selten ein Zwischenfall passiert – und sind wir doch froh, dass trotz dieser modernen Schiffe auch noch der Mensch – also der Kapitän – dahinter steht, der aus Sicherheitsgründen obendrein entscheidet, Rhodos nicht anzufahren. Wobei natürlich nicht in der Zeitung steht, dass der Grund eines nicht angefahrenen Hafens meist der ist, dass die tatsächliche Liegezeit für die Passagiere zu kurz wäre, da das Einfahrtsmanöver sowie die langsamere Anfahrt zum jeweiligen Hafen die Liegezeit stark verkürzen und somit uninteressant für die Passagiere machen würde. Man stelle sich einfach vor, das Schiff würde bei hohem Wellengang unbeirrt seine 20 Knoten weiterfahren. Funktioniert natürlich nicht, da sonst tatsächlich der „Spuckbeutel“ zum Einsatz kommen müsste. Mit 10 Knoten bleibt dieser jedoch aus und verkürzt somit jedoch die Liegezeit im nächsten Hafen.
    Also liebe Medien – lasst es doch ganz einfach sein, nun künstliche Angstmache zu verbreiten. Denn Kreuzfahrten sind nach wie vor die – mit Abstand – schönste, romantischste, interessanteste und erholenste Art einer Reise – und vor allem nach wie vor die Sicherste!

  2. claus
    10. März 2010 at 20:48 #

    ich habe ähnlich viele Reisen hinter mir und kann dieses vorgehen und auch die Sicherheit nur bestätigen.
    liebe Grüsse
    Claus
    kreuzfahrten-news-admin

  3. Forum Julii
    15. März 2010 at 21:30 #

    Die Costa Pacifica sollte nach Rhodos fahren, wegen schlechten Wetters wurde als Ersatzhafen Marmaris angepeilt. Eine Einfahrt in den Hafen von Marmaris wurde zweimal vergeblich versucht. Die Costa Pacifica fuhr sehr sehr nah am Ufer der türkischen Küste und nicht bei Rhodos! Plötzlich drehte sich der Wind und prallte mit einer Geschwindigkeit von 100 Knoten (ca. 180 km/Stunde) auf das Schiff, das sofort in Schräglage verfiel und dort verblieb, ca. 20 bis 30 Grad sollen es gewesen sein. Man fühlte sich wie im Film Titanic. Wir waren im Restaurant im 4. Stock, der Blick aus dem Fenster zeigte nur noch Wasser, kein Himmel war mehr zu sehen. Die Teller, Gläser und was sonst noch im Restaurant auf den Tischen stand, kippte um, flog auf den Boden, Tisch um Tisch. Die Geräusche waren schrecklich. Dann setzen sich Stühle mit Gästen in Bewegung Richtung Fenster, so auch meiner. Ich strebte zu dem inneren Geländer und hielt mich daran fest. Die Schieflage dauerte ca. 15 bis 20 Minuten.
    Wir bekamen keine weiteren Gänge des Mittagessens, da sämltiche Speisen in der Küche kontaminiert waren mit Splittern usw., das ist schon keine übliche Situation.
    Im Büffetrestaurant im 9. Stock flog alles von den Tischen, die Speisen aus den Büffets, es gab kein Halten.
    In den Kabinen war auch alles in Richtung der Schieflage geflogen, so manches war kaputt.
    Ich kann versichern, dass die Passagiere und auch das Personal traumatisiert waren, ich habe auch von Leuten mit gebrochenen Füßen gehört, deren Stühle umgefallen sein sollen.
    Wir haben schon viele Kreuzfahrten gemacht und viele Stürme erlebt, aber sowas noch nie.
    Auch die zahlreichen Besatzungsmitglieder und Gäste, mit denen wir und andere Gäste gesprochen haben, haben noch NIE so etwas erlebt!

  4. Anonymous
    15. März 2010 at 22:15 #

    Wir können den Bericht von Forum Julii inhaltlich voll bestätigen, da wir uns zu diesem Zeitpunkt ebenfalls im Restaurant New Jork auf Deck 4 befanden. Viele Passagiere hatten Todesangst, einige sollen sogar auf Zypern das Schiff verlassen haben.
    Wir sind überzeugt und dankbar, daß der Kapitän diese sehr schwierige und nicht alltägliche Situation hervorragend bewältigt hat.
    Leider war es trotz
    mehrmaligem Nachfragen unmöglich genauere Informationen über die lange Schräglage, Technische Gegenmaßnahmen und Tatsächliche Gefahr ect. zu erhalten, was wir sehr bedauern.

  5. Anders
    16. März 2010 at 11:59 #

    Ich bin überzeugt, dass der Kapitän einen riesigen Fehler gemacht hat. Viele Passagierer werden die Cista nicht mehr betreten. Unmöglich war es, dass der Kapitän selbst nicht zu uns gesprochen hat. Es hat nicht viel gefehlt und das Schiff wäre umgekippt. Sowas gab es wohl schon lange nicht mehr.

  6. Stefan
    16. März 2010 at 12:12 #

    Genau richtig, so sehe ich das auch. Wir waren ebenso auf Deck4 im New York Restaurant. Ich bin überzeugt, dass der Kapitän einen riesigen Fehler begangen hat. Nachdem meine Mutter auf der Krankenstation war, konnte ich dort den Kapitän etwa eine Stunde vor dem Unglück persönlich sehen. Er sprach mit dem Arzt und machte einen ziemlich verzweifelten Eindruck. Er wusste wohl schon, auf was es sich da eingelassen hatte und dass er das Leben von über 4000 Menschen leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat. Ebenso haben Gäste, die sich zum Zeitpunkt im Fitnessraum auf Deck11 befanden von betenden Kellnern dort oben gesprochen und dass Fitnessgeräte mit Gewichten von bis zu 300 Kilogramm einfach umgekippt sind. Es gleicht an ein Wunder, dass dabei niemand erschlagen wurde. Auf Deck3 bahnte sich das Wasser sogar schon seinen Weg auf das Schiff. Die Panik, die auf der BRücke geherrscht haben muss, wird noch einmal deutlich, da scheinbar vergessen wurde die Schiffslautsprecher auszuschalten. Der Kapitän hatte laut und deutlich ein SOS Signal mit den Koordinaten der Costa Pacifica abgesetzt, was gestern während der Heimfahrt im Bus mehrere Mitreisende bestätigt haben.

  7. Ingrid und Fritz Sauerbeck
    16. März 2010 at 16:35 #

    Lieber Anders und Stefan, wir bitten um ein klein bisschen mehr Versachlichung statt (Vor)Verurteilung! Auch wir können uns den Ausführungen von Forum Julii und Ehepaar Spöcklberger inhaltlich voll anschließen und einer bedachten Crew danken – haben meine Gattin und ich schließlich auf Deck 3 draußen das Unwetter und den Windstoß als einzige live miterlebt und sogar Fotos davon gemacht – schließlich feierten wir Hochzeitstag!!!! Zu diesem Zeitpunkt war außer einem befreundeten Ehepaar und uns niemand draußen zu sehen. Die Wellen und Winde peitschten kräftig, ohne aber auf dem Außendeck 3 richtig nass zu werden. Dem Treiben des Sturmes haben wir etwa 5-10 Minuten zugesehen, ein paar Wasserspritzer abbekommen und Bilder geschossen, bis urplötzlich, unerwartet und unvermittelt jener heftige „Windstoß“ das Schiff in Schieflage versetzte, der haargenau seitlich aufprallte. Schlagartig versuchte ich patschnass ins Innere zu kommen, was mir mit Hilfe meiner Freunde und Gattin gerade noch gelang, wobei mir im Eingangsbereich schon die Gläser, Tassen u.a.m. aus dem Thekenbereich entgegen flogen.
    Die weitere Situation ist ja ausreichend beschrieben. Auf Deck 3 bahnte sich auch wirklich kein Wasser aufs Schiff, davon waren wir meilenweit entfernt! Bitte keine Lügen verbreiten und fair und sachlich bleiben!
    Übereinstimmend beurteilen wir 4 Unentwegten von draußen, dass der einmalige brutale Windstoss nicht zu vermuten geschweige denn zu erkennen war!!!! Wer da einen Fehler gemacht haben soll ist uns nicht klar!!!
    Was wirklich falsch war und ist bleibt die Tatsache, dass ein beruhigendes Wort der Crew eine geschlagene Viertelstunde auf sich warten ließ und dass der Vorfall einfach weiterhin tot geschwiegen wird!! Aufklärung tut Not und hat noch nie geschadet!!!

  8. Stefan
    17. März 2010 at 21:51 #

    Den Fehler hat der Kapitän gemacht, als er nicht im Hafen von Piräus geblieben ist. Zudem hat er leichtfertig 2mal versucht in den Hafen von Marmaris zu fahren!

  9. Carlo
    17. März 2010 at 23:46 #

    Die plötzlich aufgetretene und ca. zehnminütige andauernde Schräglage ist das, was die Situation an Bord so prekär gemacht hat. Keiner vom Schiffspersonal hat einen solchen Vorfall je erlebt.
    Interessanterweise war der Wellengang bei durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten von 130-140 km/h (neben der Spitze von 180 km/h, die die plötzliche Schräge auslöste) eher niedrig und das Schiff schaukelte so gut wie gar nicht während des gesamten Orkans. Einzig die lange Schräglage wirkte bedrohlich und unübersehbar, was die Folgen betraf. Die Todesangst vieler Passagiere und Bediensteter war absolut nachvollziehbar.

  10. Stefan
    18. März 2010 at 10:22 #

    Danke für deine unterstützenden Worte Carlo.

  11. Kein Angsthase
    4. April 2010 at 12:56 #

    Kein Keuzfahrtschiff er Welt kippt wegen 20 Grad Neigung um.
    Dann wäre ja in jedem Grösseren Sturm Lebensgefahr !!!
    Angst ist klar,die hat man dann schon, aber gefährlich sind nur Tische und Stühle die rumfliegen.
    Also bitte keine solchen übertreibungen, denn so was schreckt Menschen die das lesen und nicht so viel Ahnung haben sehr zurück.
    Bei einerunserer Kreuzfahrten hatten wir auch schon mal 18 Grad seitenlage bei einem Ausweicmanüver. War wirklich beängstigend, aber NICHT gefährlich.
    35 bis 40 Grad Neigung halten die Pötte auf jede Fall aus, und das fühlt sich nochmal anders an, das kann ich aus eigener Erfahrung mit kleinen Seglern sagen !!!

  12. Walter Bruckschweiger
    11. April 2010 at 10:30 #

    Wie ist der Name des Kapitäns?

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