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DB: Warnstreiks überflüssig – endlich weiter verhandeln

DB: Warnstreiks überflüssig – endlich weiter verhandeln
Bewertung

Die Deutsche Bahn hat die erneuten Warnstreiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) als überflüssige Machtdemonstration kritisiert und die GDL dazu aufgefordert, die diversen Verhandlungsangebote der DB endlich anzunehmen.

DB-Personalvorstand Ulrich Weber: „Statt unverzüglich weiter zu verhandeln, setzt die GDL ihre Irrfahrt fort. Die Beeinträchtigungen für unsere Kunden sind unverhältnismäßig. Die DB und ihre Kunden sind die falschen Adressaten.“

„Die Argumentation der GDL klingt nach altem Wein in neuen Schläuchen“, so Weber. Die DB weist die Behauptungen der GDL als falsch zurück:

1. Anders als die GDL behauptet, erfüllt die DB ihre Fürsorgepflicht gegenüber allen Mitarbeitern, auch den Lokomotivführern, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen eine andere Tätigkeit ausüben müssen. Dazu gehören Entgeltsicherung und eine umfassende Unterstützung bei traumatischen Ereignissen.

2. Der Vorschlag der GDL zur Qualifizierung ist bereits akzeptiert. Er stammt aus dem existierenden Tarifvertrag der DB.

3. Entgegen den Äußerungen der GDL sind sich DB und GDL beim Betreiberwechsel (Arbeitgeberwechsel nach Ausschreibungen) einig.

4. Die von der GDL beschworenen Zeiten des Lohndumpings sind mit Abschluss des Branchentarifvertrags vorbei, auch für Lokomotivführer.

5. Das Entgeltangebot der DB umfasst mehr als die GDL behauptet: In der ersten Stufe 3 Prozent, nämlich 1,8 Prozent plus weitere Verbesserungen wie bei der Altersvorsorge (rd. 1,2 Prozent); in der zweiten Stufe weitere 2 Prozent.

6. Es trifft nicht zu, dass die DB eine höhere Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich vorgeschlagen hat. Richtig ist: Wir haben die Fortführung und deutliche Verbesserung der Beschäftigungssicherung angeboten. In diesem Zusammenhang würde die 39-Stunden-Woche erhalten bleiben, wie mit der GDL vereinbart.

7. Die DB gewährt durch das Beschäftigungsbündnis allen Mitarbeitern, auch den Lokomotivführern, einen umfassenden Kündigungsschutz, insbesondere auch nach unverschuldetem Verlust der Fahrdiensttauglichkeit. Das soll auch in der Zukunft so bleiben.

Weber rief die GDL auf, sich endlich einmal konkret zu erklären, was genau ihre Forderungen zu einem Flächentarifvertrag für alle Lokführer noch sind. Weber: „Die GDL soll Ross und Reiter nennen.“

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