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Kreuzfahrt im Wandel und was bleibt?

Zurzeit eine schwierige Zeit aber auch eine Zeit der Konsolidierung im Kreuzfahrtgeschäft. Nichts ist wie es mal war. Die Exklusivität die eine Kreuzfahrt einmal vermittelte, ist verloren gegangen. „Kreuzfahrt ist doch nur etwas für alte Leute“ dieses Vorurteil gilt schon lange nicht mehr. Aida hat als erstes diesen Trend gemacht, A andere sind gefolgt mit Begriffen wie Freestyle-Cruising. Auch die Norweger bemalen Ihre Schiffe in allen Farben. AIDA am Anfang nur belächelt heute jedoch Marktführer in Deutschland hatte es bisher nicht geschafft die kleinen klassischen Schiffe vom Markt zu verdrängen. Die Unterschiede waren immer noch zu Gross. Der alte klassische Kreuzfahrer macht bis heute einen Bogen um die AIDA Flotte. Die Spassbeschallung am Pool und die feierwütigen Massen waren eher ausladend. Ja und dann kommt Richard Vogel bei AIDA gross geworden der den Trend richtig erkannt hat und ruft Tui-Cruises ins Leben. Als Partner holt sich Vogel die amerikanische Konkurrenz von AIDA ins Boot und sichert somit schon im Vorfeld den Flottenzuwachs und die nötigen Investitionen. Seine getreuen von AIDA nimmt er gleich mit. Sein bestes Pferd im Stall der Visionär Werner Englisch der praktischer Weise ein komplettes Schiffskonzept umsetzt und auch jetzt für die Mein Schiff2 verantwortlich ist. Der Vertrieb steht praktischer Weise schon durch die vielen TUI Reisebüros. Vogel schließt mit Tui-Cruises die Lücke nach oben. Seine Gäste kommen nun nicht nur von der AIDA sondern auch von Hansa Kreuzfahrten, Transocean und Deilmann. Die Folge: Alle 3 gehen in die Insolenz mehr oder weniger dramatisch. Während Hansa und Delphin ganz ausscheiden müssen sich die Deilmann Schwestern und Transocean von Investoren übernehmen lassen. Die Deilmanns sind raus und Transocean kämpft auch jetzt noch ums überleben. Vogel hingegen übernimmt dieses Jahr das 2 Schiff und wird es den kleinen und hier besonders auch Phönix das Leben noch schwerer machen. Aber auch Tui-Cruises musse von seinem am Anfang noch hochgelobten Konzept abrücken. Damals sollten es die gutverdienen Babybummer sein. Das hat sich geändert. Tui-Cruises musste sich nun mehr und mehr Richtung AIDA anpassen. Von All Inklusiv hat 2009 noch keiner gesprochen, im Gegenteil! Zusätzlich schieben die Amerikaner viele Kapazitäten nach Europa. AIDA ist nun bald bei Nummer 10 angekommen und Vogel wird nicht Müde zu betonen dass seine Tui-Cruises schon n Nummer 3 und 4 denkt. Das Kreuzfahrtgeschäft ist zum Massengeschäft geworden. Wer sich nicht anpasst stirbt. HLKF bringt neue Schiffe und gibt bekannt, wen wundert’s? Das Konzept geht mehr Richtung Tui-Cruises. Der Luxus verkauft sich nicht mehr, so scheint es zu mindestens. Mona Lisa naja, es ist fraglich ob unter diesem Namen überhaupt noch was passiert und Plantours hat ein grosses Problem mit der alten Vistamar. Die Columbus solls lösen. Was bleibt? 3 grosse Reedereien und ein massiver Trend von Mallorca aufs Schiff. Der Pauschalurlauber geht immer öfter an Bord. Kein Wunder ist doch eine Woche Kreuzfahrt oft billiger als der Trip an den Ballermann. Hinzu kommt das ich am Ballermann meine Getränke noch bezahlen muss. An Bord des einen oder anderen Schiffes nicht mehr.
(cb)

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