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Das sind die Baustellen-Nadelöhre der Saison 2011

Für Deutschlands Autofahrer brechen jetzt harte Zeiten an. Die Baustellen-Hochsaison beginnt. 42 Baustellen werden im Mai in Angriff genommen. An knapp 300 Stellen auf deutschen Autobahnen wird dann gebaut und neue Staufallen kommen ständig hinzu.

Je ein Viertel aller Baustellen entfallen auf Bayern und Nordrhein-Westfalen. In Niedersachsen sind es 13 Prozent. Auf den klassischen fünf Fernreiserouten A1, A3, A7, A8 und A9 müssen sich Reisende mindestens an 160 Stellen in Geduld üben. Die längste Engstelle werden die 19 Kilometer zwischen
Sittensen und Bockel auf der A1 Hamburg – Bremen sein.

Wo überall die Straßenarbeiter buddeln und welche Auswirkungen dies
auf den Verkehr hat, erfahren Verkehrsteilnehmer unter www.adac.de/verkehrslage. Eine individuelle Beratung erhält man unter
der Mobilfunk-Kurzwahl 22 4 11 (1,10 Euro/min. zzgl. Verbindungskosten;
E-Plus-Kunden wählen 11 4 11).

Damit der Verkehr nicht mehr als nötig durch Baumaßnahmen gestört wird, fordert der ADAC die stärkere Ausnutzung des Tageslichts sowie Samstagsarbeit. Allein durch die Ausnutzung der Tageshelligkeit ließe sich bei einer sechs-Tage-Woche in den Monaten April bis Oktober eine Wochenarbeitszeit von im Schnitt rund 80 Stunden im Schichtbetrieb realisieren. Zudem muss an staukritischen Streckenabschnitten vermehrt auch nachts und sonntags gearbeitet werden. Staukritische Tagesbaustellen sind zu verkehrsarmen Zeiten durchzuführen, das heißt vor allem auch nachts. Neben der Erhöhung der Wochenarbeitszeit ist zur Verkürzung der Bauzeit nach Ansicht des ADAC der gesamte Bauablauf zu optimieren.

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