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Dialyse auf hoher See

ochseereise trotz Handicap: Rundum-Betreuung an Bord der ASTOR

Bremen, 28. Juli 2011. Die Zahl der Dialysepatienten steigt kontinuierlich: Etwa 70.000 Bundesbürger leiden laut der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie an Niereninsuffizienz – und jährlich werden es bis zu fünf Prozent mehr. Auch die Nachfrage nach Reiseangeboten mit medizinischer Betreuung wächst. Die komfortabelste Möglichkeit, die Welt als Dialysepatient zu bereisen, ist die Kreuzfahrt: „Das Hotel und das medizinische Fachpersonal reisen immer mit“, sagt Dr. Peter Rittich, der seit 30 Jahren Schiffsdialysen organisiert und begleitet und in dieser Zeit etwa 10.000 Patienten an Kreuzfahrtschiffe mit Dialyseservice vermittelt hat. „Zu Hause planen Patienten ihren Alltag rund um die Dialysetermine. An Bord richten wir Behandlungen nach dem Reiseprogramm aus und ermöglichen so ein entspanntes Urlaubserlebnis.“

Behandlung wird zur Nebensache
23 Reisen – und damit mehr als zwei Drittel des Hochseeangebots – bietet TransOcean im kommenden Jahr mit Dialyseservice an. Damit präsentiert das Unternehmen das umfangreichste Programm unter den deutschen Veranstaltern, das sowohl Teiletappen der Fernreisen als auch klassische Mittelmeer und Nordlandrouten beinhaltet. Maximal 578 Gäste genießen das vielseitige Bord- und Landprogramm sowie rundum höchstpersönlichen Service in familiärer Atmosphäre, egal ob sie auf medizinische Betreuung angewiesen sind oder nicht. „Wir wollen die Dialysebehandlung so komfortabel wie möglich gestalten. Daher nehmen wir zum Beispiel auf individuelle Ernährungsrichtlinien Rücksicht, bieten Kabinen in der Nähe des Hospitals an und stimmen Termine auf das Bord- und Landprogramm ab, sodass Gäste keinerlei Kompromisse machen müssen“, sagt TransOcean-Geschäftsführer Norbert Becker.

Den Service „Gast“ und nicht „Patient“ zu sein, wissen die ASTOR-Kreuzfahrer besonders zu schätzen. Einer von ihnen ist der 67-jährige Otto Steininger. Als der Regensburger vor zwei Jahren ohne jede Vorerkrankung zum Dialysepatient wurde, änderte das seinen kompletten Alltag. Drei Mal in der Woche reinigt eine Maschine für jeweils dreieinhalb Stunden sein Blut. Zudem muss er nach genauen Vorgaben auf seine Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten. Deswegen auf das Reisen zu verzichten, war für ihn jedoch keine Option. „Warum sollte ich mich von irgendetwas abhalten lassen? Ich bin zwar auf Dialysebehandlungen angewiesen, aber doch deshalb trotzdem fit und beweglich“, sagt er selbstbewusst. Im Herbst fährt Otto Steininger mit seiner Frau ab Venedig durchs östliche Mittelmeer, seine dritte ASTOR-Kreuzfahrt seit der Diagnose.

Urlaubserlebnis bleibt Kerngeschäft
Bei der medizinischen Versorgung setzt TransOcean Maßstäbe: Maximal zwölf Patienten werden während einer Kreuzfahrt im deutschprachigen ASTOR-Bordhospital an den Dialysestationen von einem erfahrenen Arzt und Pflegefachpersonal versorgt. Mehr Betreuungsplätze anzubieten, ist für den Veranstalter trotz steigender Nachfrage keine Option. „Kreuzfahrten als Reise-, Urlaubs- und Erholungserlebnis bleiben unser Kerngeschäft“, so Becker.

TransOcean gewährt Kreuzfahrern, die Dialysebetreuung in Anspruch nehmen, attraktive Buchungsrabatte in Höhe von bis zu 25 Prozent auf den Passagepreis – auch für eine Begleitperson.

Weitere Infos: www.transocean.de

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