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Costa Concordia Unglück wird bis zum letzten durch die Presse ausgeschlachtet

Costa Concordia Unglück wird bis zum letzten durch die Presse ausgeschlachtet
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Jede deutsche Tageszeitung vom Südkurier bis zur Nordseezeitung jede Redaktion muss Ihren persönlichen Senf dazugeben. Gerne gespickt mit einen Interview mit jemanden der möglichst viele Reisen gemacht hat. Oder auf der Website der ARD wo längst überholte Infos übernommen werden. Das Thema ist Trend und bringt Verkäufe oder Klicks. Gerne zum Sündenbock gemacht obwohl noch niemand weiss was eigentlich wirklich passiert ist wird der Kapitän. Costa lässt Ihren Mitarbeiter im Regen stehen. Von Alkohol und Drogen ist da die Rede das neuste ist der Kapitän wäre durch einen Flirt abgelenkt gewesen. Und so finden sich viele Gründe jeden Tag Neue. Es ist aber auch irgendwann mal genug. Hier haben sich viele nicht mit Ruhm bekleckert wie man so schön sagt. Der angeblich Schuldige war schnell gefunden – zu schnell? –  dies ist auch sehr praktisch für die Reederei. Fakt ist das Der Kapitän mit seiner Reederei telefoniert hat! Und es auch Informationen gibt die ihn zumindestens etwas entlasten, aber dies schreibt natürlich keiner! So lässt sich das eigentliche Problem der viel zu grossen Schiffe unter den Teppich kehren. Allein heute sind bundesweit mindestens 6 Artikel erschienen die ich gelesen habe. Aus all diesen Artikeln geht deutlich hervor das die Autoren nicht wirklich Ahnung haben worüber Sie da schreiben. Also ein bisschen mehr Zurückhaltung wäre angebracht. Da wirkt es fast traurig das die eine oder andere Zeitung schreiben muss es gibt keinen Stornoboom. Die 12 Leiche hingegen ist dann wieder eine Schlagzeile wert. Die Schuld des Kapitäns ist sicher nicht zu unterschätzen, aber wir sollten doch sachlich bleiben. Ich nehme mich da selbst nicht aus. Aber dies ist ein Zeichen der Zeit alles wird bis zum letzten totgeschrieben. (schönes Beispiel unser Bundespräsident) Und vielleicht könnte ja mal die eine oder andere deutsche Reederei sich äussern. Und auch morgen wird es wieder viele eigentlich sinnlose Artikel geben.
Die Abzocke kann nun beginnen:
Obwohl Costa bereits Entschädigungen und grosses Entgegenkommen angekündigt hat, beginnt nun die grosse Klagewelle gegen Costa. Klar jetzt holt man raus was geht. Schnell findet sich ein sogenannter Opferanwalt der seine Chance gekommen sieht. Fünf Touristen wollen 100 000,- Euro. Wie sich eine so grosse Forderung zusammen setzen soll ist fraglich. Da ist die Rede von Wertsachen in der Kabine im Wert von 40000 Euro?  Bevor nun jeder gleich einen Anwalt beauftragt wäre es doch sinnvoll zunächst abzuwarten was Costa anbietet. Da haben wir sicher bald amerikanische Verhältnisse.

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Categories: Costa Concordia

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