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Costa Allegra – offizielles Update der Reederei Di: 13:00 Uhr

 Dienstag, der 28. Februar 2012

Uhr 13.00 (MEZ)Costa Crociere informiert, dass in Anbetracht der intensiven und sorgfältigen Überprüfungen, die mit Unterstützung lokaler maritimer Experten durchgeführt wurden, die Ausschiffung auf der Insel Desroches im Hinblick auf die Sicherheit unserer Gäste an Bord nicht durchgeführt werden kann. Stattdessen wurde entschieden, dass das Schiff nach Maheé (Seychellen) geschleppt wird.
Bei einer Ausschiffung auf der Insel Desroches könnten die erforderlichen und adäquaten Sicherheitsbedingungen für ein Festmachen des Schiffes und das Aussteigen der Passagiere nicht sichergestellt werden. Zudem ist die Kapazität für die Versorgung und Unterbringung in Hotels auf der Insel nicht ausreichend; somit wäre ein umgehender Transfer der Gäste von der Insel Desroches nach Mahé durch Fähren nach dem Verlassen des Schiffes mittels Tenderbooten erforderlich. Daher wird das Schiff, auch unterstützt von zwei Schleppern, die das Schiff in Kürze erreichen werden und die die Geschwindigkeit der Überführung erhöhen können, nach Mahé geschleppt.
Die Ankunft in Mahé wird voraussichtlich im Laufe des Morgens am Donnerstag, 1. März 2012 erfolgen, nur wenige Stunden nach der angedachten Ankunft der Gäste mit Fähren von der Insel Desroches. Helikopter werden in der Zwischenzeit die kontinuierliche Versorgung der Gäste mit u.a. frischen Lebensmitteln und Taschenlampen sicherstellen, um die Unannehmlichkeiten für die Gäste an Bord zu mildern. Costa Crociere arbeitet mit allen verantwortlichen Behörden an der Koordinierung dieses Notfalls, um die bestmögliche Unterstützung der Gäste sicherzustellen, um die Unannehmlichkeiten auf das Kürzestmögliche zu beschränken und um den nächsten Hafen zu erreichen. Das Unternehmen möchte sich ausdrücklich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen: Es ist die oberste Priorität, diese Situation so schnell wie möglich zu beenden.
Uhr 9.30 (MEZ)Das Brandrisiko gilt gemeinhin als eine der größten Gefahren an Bord eines Schiffs. Aus diesem Grund werden besondere Präventivmaßnahmen, Mitarbeiterschulungen und Pläne für einen aktiven Brandschutz umgesetzt.
Von der Planung und Konstruktion bis hin zum eigentlichen Bau eines Schiffes kommen Kriterien und Materialien zur Anwendung, die ein Maximum an Sicherheit und Zuverlässigkeit im Hinblick auf den Brandschutz gewährleisten.
In Übereinstimmung mit verschiedenen internationalen Richtlinien und den unternehmensinternen Verfahren werden alle Brandschutzsysteme und -ausrüstungen regelmäßigen Tests, Prüfungen und Inspektionen unterzogen.
Die Schiffsstruktur ist für den Fall eines Brandes derart ausgelegt, dass das Feuer isoliert, damit kontrollierbar und weniger gefährlich wird. Zu diesem Zweck ist das Schiff vertikal in verschiedene Sektionen unterteilt, die mittels extrem dicker Metallwände, den so genannten Schotts, voneinander getrennt sind. Die Schotts sind mit speziellen Brandschutztüren aus demselben Material wie die Schotts ausgestattet und dienen nach erfolgter Schließung – manuell oder automatisch von der Kommandobrücke aus – zur Eindämmung der Feuerausbreitung.
Alle Leitungen und Rohre für die Be- und Entlüftungseinrichtungen sowie Klimaanlagen sind mit speziellen Brandschutzklappen ausgestattet, die bei hohen Temperaturen automatisch schließen, um den Luftstrom zu unterbrechen und damit das Feuer nicht weiter zu nähren.
Sämtliche Schiffsbereiche einschließlich der Unterkünfte für Besatzung und Passagiere sind mit Feuerdetektoren ausgestattet, die Rauch oder hohe Temperaturen automatisch erkennen und an die Kommandobrücke melden. Darüber hinaus kann jede an Bord befindliche Person den Ausbruch eines Feuers über einen der zahlreichen Brandmelder signalisieren, die sich im gesamten Schiff verteilt befinden.
Im Falle hoher Temperaturen werden Tausende in den Decken installierte Sprinklerköpfe (Löschdüsen) automatisch aktiviert.
Einige besonders gefährdete Bereiche sind mit festinstallierten Feuerlöschsystemen ausgerüstet (z.B. Kohlendioxid für die Maschinenräume, Dampf für die Dunstabzüge in der Bordküche, Wassernebel für die Fritteusen usw.).
In allen Innen- und Außenbereichen des Schiffs gibt es zudem Hunderte tragbare Feuerlöscher in verschiedenen Ausführungen (für unterschiedliche Brandarten) sowie feste Löschstationen, an denen Löschschläuche mit Anschluss an ein Druckwassersystem zur Verfügung stehen.
Die ordnungsgemäße Funktion der gesamten Brandschutzausrüstung wird durch regelmäßige Wartung und Tests sichergestellt, die gemäß einem genauen Zeitplan in festgelegten Intervallen durchgeführt werden.
Aus hochqualifizierten und geschulten Experten bestehende Löschmannschaften sind stets an Bord und nehmen an regelmäßigen Löschübungen teil. Darüber hinaus werden für alle Mitglieder der Besatzung praktische Übungen und theoretische Schulungen durchgeführt, bei denen die Crew im Verhalten bei Feuer oder Rauch, in der Verwendung der Löschausrüstung und in der Einhaltung der obligatorischen Verfahren geschult wird.
Dank dieser Maßnahmen war es möglich, das Feuer im Maschinenraum der Costa Allegra schnell unter Kontrolle zu bringen und zu löschen.

Uhr 8.30 (MEZ)Ein Helikopter, der heute morgen in in Mahé gestartet ist, versorgt nun das Schiff mit Lebensmitteln und Kommunikationsgeräten (Satellitentelefone und VHF Radios). Das Wetter ist gut. Die Gäste wurden gebeten, ihr Gepäck für das Ausschiffen vorzubereiten. Das Schiff soll morgen früh die Insel Desroches erreichen.
Uhr 7.30 (MEZ)Seit heute Nacht wird die Costa Allegra vom französischen Hochsee-Fischerboot TREVIGNON abgeschleppt. Die Schiffe nehmen Kurs auf die Insel Desroches.
Die Passagiere an Bord werden kontinuierlich vom Kapitän und der gesamten Crew an Bord informiert und unterstützt. Heute Morgen wurde ein Frühstück serviert.

Uhr 00.00 (MEZ)The French ocean-going fishing ship reached Costa Allegra and the two captains are in radio contact. At dawn Costa will evaluate the assistance operations the fishing vessel can provide.

Montag, der 27. Februar 2012
Uhr 23.00 (MEZ)Mit Stand 22:00 Uhr heute Abend hat Costa Crociere Angehörige aller 627 Passagiere über die Notfallkontaktdaten kontaktiert. Angehörige von 402 der 627 Passagiere wurden erreicht (ausgenommen die 9 italienischen Marinesoldaten, die sich aus Sicherheitsgründen an Bord befinden).
Alle Familien der Crewmitglieder wurden durch das Unternehmen selbst oder durch die Personalagentur kontaktiert.

Uhr 22.00 (MEZ)Bei dem Schiff, das voraussichtlich in den nächsten Stunden die Costa Allegra als erstes erreichen wird, handelt es sich um einen Hochsee-Fischtrawler, der unter französischer Flagge fährt und 90 Meter lang ist. Ein weiteres Schiff ähnlicher Größe ist derzeit ebenso auf dem Weg zur Costa Allegra wie zwei Handelsschiffe und zwei Schlepper, die für morgen Nachmittag erwartet werden. Wenn das erste Schiff die Costa Allegra erreicht, wird sein Kapitän in Abhängigkeit von den Wetterbedingungen und der Kondition des Schiffes entscheiden, wie die Costa Allegra am besten unterstützt werden kann. Derzeit ist die Costa Allegra stabil und die Lage ist sicher.
Costa Kreuzfahrten bleibt mit den Familien der Gäste über die Notfall-Kontaktnummern in Kontakt. Die Reederei steht außerdem über die Personalagenturenmit den Angehörigen der Crewmitglieder, die größtenteils aus Italien und Osteuropa stammen, in Kontakt.
Die Costa Allegrawird unter Einhaltung aller Zertifikate, die gemäß nationaler und internationaler Vorschriften erforderlich sind, geführt. Zudem wurde das Schiff im Oktober 2011 der regelmäßig stattfindenden Wartung im Trockendock unterzogen.

18.30 Uhr (MEZ)
Rufen Sie an der Notfallnummer: +49 40 570 12 13 14
16.00 Uhr (MEZ)
Costa Crociere wurde heute um 10.39 Uhr MEZ darüber informiert, dass an Bord der „Costa Allegra“ im Generatorenraum im hinteren Schiffsteil ein Feuer ausgebrochen war.
Umgehend wurden das Feuerlöschsystem an Bord aktiviert und alle notwendigen Maßnahmen zur Feuerbekämpfung eingeleitet. Feuerlöschtrupps löschten den Brand.
Das Feuer breitete sich nicht auf weitere Bereiche des Schiffs aus. Es gab keine Verletzten oder Opfer.
Als Vorsichtsmaßnahme wurde an Bord sofort allgemeiner Alarm ausgelöst. Daraufhin versammelten sich alle Passagiere sowie alle Crewmitglieder, die sich nicht um die Bekämpfung des Feuers kümmerten, mit ihrer entsprechenden Notfallausrüstung an den Rettungsstationen.
Das Schiff befindet sich derzeit rund 200 Meilen südwestlich der Seychellen und rund 20 Meilen vom Alphonse Atolls entfernt.
Derzeit laufen die Untersuchungen zum Zustand des Maschinenraums. Ziel ist es, die Maschinen wieder zum Laufen zu bringen und die volle Funktionstüchtigkeit des Schiffs wiederherzustellen.
Gemäß den Vorschriften wurden alle betreffenden Behörden informiert, darunter auch das Maritime Rettungskontrollzentrum in Rom, die alle die Situation verfolgen und sich für eine etwaige Unterstützung bereithalten.
Costa Crociere und die zuständigen Behörden leisten dem Schiff die notwendige Unterstützung. Derzeit befinden sich Schlepper und weitere Boote auf dem Weg zur „Costa Allegra“.
An Bord der „Costa Allegra“ befinden sich 636 Passagiere verschiedener Nationalitäten sowie 413 Besatzungsmitglieder.

Das Schiff war, nachdem es am 25. Februar Diego Suarez verlassen hatte, auf dem Weg nach Mahé auf den Seychellen, wo es für morgen (28. Februar) im Hafen von Victoria erwartet war.

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Categories: Costa Allegra, Unfall

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