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Costa Concordia Stand 22.03.2012- Umweltschaden vorerst abgewendet

Costa Concordia Stand 22.03.2012- Umweltschaden vorerst abgewendet
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Wie Costa Crociere, die Verwaltung der Insel Giglio und das Büro des Leiters des Krisenstabs zur „Costa Concordia“ mitteilen, werden die Arbeiten zum Abpumpen des Treibstoffs von der „Costa Concordia“ in Kürze erfolgreich abgeschlossen. Das Abpumpen wurde von einem eigens hierfür engagierten Expertenteam von Neri/Smit Salvage durchgeführt. Die Arbeiten begannen am 12. Februar um 17 Uhr und liefen rund um die Uhr, sofern es Wetter- und Seebedingungen zuließen.
Das Abpumpen des Öls aus den 17 Tanks des Schiffs wird voraussichtlich Freitagnacht (23. März) zum Abschluss kommen. Die Arbeiten werden mit der Hilfe von Pumpen durchgeführt. Mit einem entsprechenden System wird hierbei das Öl zunächst erhitzt und anschließend abgepumpt. Gleichzeitig wird Meerwasser in die Tanks geleitet, um zu gewährleisten, dass das Schiff seine stabile Lage beibehält. Es sind lediglich minimale Ölrückstände an den Schotts der Tanks verblieben. Diese sind jedoch so gering, dass von ihnen keinerlei negative Auswirkungen auf die Umwelt zu befürchten sind.
Gianni Onorato, President von Costa Crociere S.p.A.: „Nach dem tragischen Unglück der ‚Costa Concordia‘ haben wir umgehend alles unternommen, um die Folgen für die Umwelt rund um Giglio sowie die Wirtschaft und den Tourismus der Insel so gering wie möglich zu halten, und haben hierbei mit dem Leiter des Krisenstabs und der Verwaltung von Giglio eng zusammengearbeitet. Für die in Kürze abgeschlossenen Abpumparbeiten hatten wir eines der weltweit führenden Bergungsunternehmen beauftragt, um von vornherein Umweltrisiken zu vermeiden. Mit dem gleichen Engagement werden wir nun die nächsten Schritte zur Bergung des Schiffs einleiten und dabei keinen Aufwand scheuen.“
Sergio Ortelli, Bürgermeister von Giglio: „Wir haben von unserer Seite den Einsatz aller Beteiligten sowie ihr Bemühen überwacht, um auch nur die kleinsten Auswirkungen auf die Umwelt und die Insel zu vermeiden. Wir können heute sagen, dass unser Vertrauen in die Arbeiten gerechtfertigt war.“
Nachdem das Öl nun erfolgreich aus den Tanks gepumpt ist und die Bergung vorbereitet wird, liegt der Fokus derzeit auf sorgfältigen Sicherungs- und Reinigungsarbeiten. Hierbei geht es darum, weiteren möglichen Folgen für die Umwelt mit der Hilfe von Fachleuten vorzubeugen und gleichzeitig den Meeresboden und das Gebiet um das Schiff zu säubern. Für diese Arbeiten, die ein bis zwei Monate beanspruchen werden, hat Costa Crociere ebenfalls Neri/Smit Salvage beauftragt.
Für das Abpumpen des Treibstoffs hat Costa Crociere mehrere Millionen Euro investiert, wobei das Hauptaugenmerk darauf gerichtet war, dass die Arbeiten möglichst schnell und sauber vonstattengingen.
Wie bereits bekanntgegeben, werden derzeit die sechs bis 3. März eingereichten Vorschläge zur Bergung des Schiffes geprüft. Zunächst wird eine Shortlist erstellt. Zwischen Anfang und Mitte April wird dann der beste Vorschlag bekanntgegeben. Alle eingereichten Pläne zur Bergung sind von hoher Qualität und legen Priorität darauf, die Umwelt weitestgehend zu schonen, die Wirtschaft und den Tourismus von Giglio zu schützen und zugleich Sicherheit zu gewährleisten. Die Arbeiten zur Bergung des Wracks werden erwartungsgemäß sehr komplex sein und, je nachdem welcher Anbieter ausgewählt wird, zwischen zehn und zwölf Monaten in Anspruch nehmen.

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Categories: Costa Concordia, umweltschäden, Unfall

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