Führungswechsel…weiter unruhige Gewässer bei Deilmann und der MS Deutschland

Gerade scheint der Streit bei Deilmann auf grossen öffentlichen Druck um die Ausflaggung beigelegt, gibt es neuen Ärger. Gleich 2 Geschäftsführer verlassen die Reederei. Diese Entscheidung zeigt das die nicht erfolgte Ausflaggung vermutlich wirtschaftlich einfach eine falsche Enscheidung ist, die diese beiden Geschäftsführer nicht mittragen wollen. Letztendlich ziehen Andreas Demel und Marcus Mayr so die Konsequnz um Verwürfen die vermutlich später bei einer erneuten Insolvenz folgen würden aus dem Weg zu gehen.  Im Grunde wollen Sie nur gleiche Bedingungen wie bei anderen Reedereien auch, verständlicher Weise. Es sieht nicht gut um die MS Deutschland. Eine Geschäftsleitung die auf öffentlichen Druck Entscheidungen zu ungunsten der Firma ändert.  Zitat : “Man wolle nun solane wie möglich…unter deutscher Flagge fahren”. Was soll das denn bedeuten?  Natürlich müssen auch in Zukunft unpopuläre Entscheidungen getroffen werden, was passiert dann? Entscheiden jetzt schon das ZDF oder Rademann oder gar ein Kapitän über grundsätzliche Wege der Reederei Peter Deilmann?
Ich weiss das viele das nicht hören wollen, aber die Deutschland wir früher oder später ausflaggen um wirtschaftlich mithalten zukönnen. Und wenn ich so in den Foren und Blogs lese, frage ich mich was hier wichtiger ist, die deutsche Flagge oder eine funktionierende MS Deutschland. Wenn es so weitergeht wie bisher und die Reederei keinen Partner findet, wie wärs mit der Astor? wird die Deutschland ganz vom Markt verschwinden und vermutlich ins Ausland verchartert oder verkauft. Was ist da das kleinere Übel?

Hier nun die offizelle Meldunf der Reederei:

Neustadt, 1. August 2012 – Die Geschäftsführer Andreas Demel und Marcus Mayr
legen ihre Funktion zum 15. August nieder, weil sie die Entscheidung gegen den
Registerwechsel der DEUTSCHLAND nicht mittragen wollen. Solange die von
Staatssekretär Hans-Joachim Otto in Aussicht gestellte Wiedererhöhung der Flaggenförderung
in Richtung des alten, bis 2009 bestehenden Niveaus nicht umgesetzt
werde, seien die Rahmenbedingungen erheblich verzerrt. Unternehmerisch sei es
für den Erfolg der Reederei Peter Deilmann essentiell, mit ähnlichen Rahmenbedingungen
zu agieren wie vergleichbare Reedereien auf dem deutschen Markt, die ihre
Schiffe alle unter nicht-deutscher Flagge fahren lassen.
Neu in die Geschäftsführung tritt Frank Thüringer ein.
Reederei und Eigner bedanken sich bei den beiden ausscheidenden Geschäftsführern
für ihren unermüdlichen Einsatz zur Restrukturierung des Unternehmens seit
Oktober 2010 und wünschen ihnen für ihre weiteren Aufgaben viel Erfolg.

Ein Kommentar

  1. ich hoffe das die vielen Freizeitgeschäftsführer und Kapitäne der Deilmannreederei, die Sitiation mal realistisch beurteilen. Der Betreiber dieses Blogs mag zwar nicht immer richtig liegen, aber hier gibt es meine volle unterstützung.s.f.

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