Sehr gute Ergebnisse für 2011: Costa Cruises veröffentlicht siebten Nachhaltigkeitsbericht

Hamburg, 27. November 2012 – Costa Cruises, Europas führende Kreuzfahrtreederei, hat die sehr guten Ergebnisse des Unternehmens in den Bereichen „Umwelt“ und „Soziales“ im
Nachhaltigkeitsbericht 2011 veröffentlicht. Die Details wurden nun auf dem Kreuzfahrtkongress Seatrade Med 2012 in
Marseille vorgestellt.
Die Kreuzfahrtreederei erfüllt alle bestehenden Umweltvorschriften und übertrifft sogar mit
seinen anspruchsvollen Zielen im Bereich Management- und Kontrollsystem die Mindestanforderungen regionaler, nationaler und internationaler Bestimmungen. Zudem schlägt das Unternehmen mögliche Lösungen für einen verbesserten Umweltschutz vor.
Die wichtigsten Ergebnisse für das Jahr 2011 sind:
• Treibhausgasemissionen, gemessen als „spezifische“ Emissionen, d.h. unter Einbezug von Faktoren wie Gesamtseemeilen im Jahr und geringere Liegeplatzzeit der Flotte im Verhältnis zum Kraftstoffverbrauch, sind um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 14,5 Prozent seit 2007. Dieser
Rückgang wurde durch die Einführung zahlreicher Maßnahmen zur Reduzierung des
Energieverbrauchs sowie des Schadstoffausstoßes erreicht. Dazu gehört beispielsweise
der Einsatz von ökologischen, auf Silikon basierenden Schiffsrumpfbeschichtungen,
die Nutzung von LED Glühbirnen, energieeffiziente Technologien beim Heizungs-,
Lüftungs- und Klimaanlagenbedarf (HVAC) sowie der Einsatz von Wechseltrichtern, um
die Leistungsfähigkeit der Ventilatoren und Gebläse in den Maschinenräumen zu
optimieren.
• 50 Prozent Rückgang der Emissionen mit ozonabbauenden Substanzen durch den
Austausch von Klimaanlagen und Kühlsystemen sowie die sukzessive Anlagenumstellung von HCFC (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) auf HFC
(Fluorkohlenwasserstoffe) mit einem ODP-Wert (Ozonabbaupotenzial) gleich 0.
• 71 Prozent des auf den Costa Schiffen genutzten Wassers wird direkt an Bord mit Hilfe
von Meerwasserentsalzungsanlagen und Verdampfern produziert.
• 2011 wurde das Projekt „Nachhaltige Kreuzfahrt“ eingeführt, das von der
Europäischen Kommission im Rahmen der „Life+“ Programme – EU-Förderprogramme
für Natur- und Umweltschutzvorhaben – finanziell gefördert wird. Costa Cruises ist
Projektmanager dieses weltweit ersten an Bord eines Schiffes stattfindenden
Projektes, welches die Nutzung innovativer Techniken und Methoden für die drei
verschiedenen Abfallarten – Verpackungen, biologisch abbaubarer (organischer) Müll
und Papier – unterstützt. Das Projekt gibt ein genaues Ziel in Bezug auf
Abfallverringerung sowie Recycling vor. Die Costa Pacifica (114.500 Bruttotonnage und
3.780 Gäste insgesamt) wurde als Pilotprojekt ausgewählt, erste Aktivitäten begannen
dieses Jahr. Das Projekt „Nachhaltige Kreuzfahrt“ ist mit dem flottenweiten eigenen
Abfallmanagement von Costa Cruises abgestimmt: eine hundertprozentige Trennung
des Feststoffabfalls.
Costa Cruises erhält acht internationale Umweltauszeichnungen
Das fortlaufende Engagement ist auch durch zahlreiche renommierte
Umweltauszeichnungen gewürdigt worden: Costa Cruises bekam 2011 acht internationale
Auszeichnungen verliehen, die den Einsatz des Unternehmens in Sachen Innovation und
Einhaltung höchster Umweltschutzstandards ehren.
Steigerung der Trainingsstunden um 40 Prozent
Im sozialen Bereich lag das Hauptaugenmerk 2011 auf internem Training für die Mitarbeiter
an Bord sowie an Land. Die Gesamttrainingsstunden beliefen sich auf 780.000, ein Anstieg
von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese deckten zahlreiche Bereiche wie soziale
Verantwortung, Umwelt und Sicherheit sowie Management-, Technik- und
Sprachauffrischungskurse ab.
Internationale Unterstützung von gemeinnützigen Projekten
Weiterhin hilft Costa Cruises Gemeinden durch Recyclingprojekte, wie beispielsweise in
Brasilien. Verschiedene Abfallsorten werden mit dem Ziel recycelt, lokale soziale
Entwicklungen zu finanzieren. 2011 wurden weiterhin Mittel zur Verfügung gestellt, um die
Vereinigung „CAPDEVER“ in Salvador de Bahia zu unterstützen, welche Familien in extremer
Armut hilft, sowie der NGO „Crianca Feliz“ in Santos unter die Arme zu greifen, welche
Sportaktivitäten für bedürftige Jugendliche und Kinder ausrichtet.

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