Nun ist es raus.. die MS Astor wird im Winter nicht mehr für TransOcean fahren

Die Wintermonate das Schiff voll zu bekommen ist gerade für kleinere Reeder in der letzten Zeit immer schwieriger geworden. Das eine Lösung gefunden werden muss, übrigens auch für andere Reeder ist klar! Die Premicon AG hat nun den durchaus mutigen, aber einfacheren Schritt gemacht und Ihr Flaggschiff die MS Astor an einen englischen Veranstalter verchartert. (Cruise & Maritime Voyages (CMV)) Dieses nun jeweils über die Wintermonate. Im Sommer wird die MS Astor dann wieder zu TransOcean zurückkehren. TransOcean wird aber auch die Winterreisen der MS Astor in Deutschland vermarkten, sparrt aber nun die Unterhaltskosten für das Schiff. Wie ich finde eine rechnerisch vernünftige Lösung obwohl es schwierig werden wird das Schiff jedes Jahr neu zu übernehmen. Ebenso wird gutes Stammpersonal sich andere Reeder suchen weil man keine Lust hat jeden Winter zu Hause zu bleiben.
Übrigens profitert die Premicon AG davon, dass der gleiche Deal mit der Delphin nicht geklappt hat. Wie die Delphin über den nächsten Winter kommt ist noch unklar. Übrigens bin ich immer noch der Meinung das man sich solche Schritte hätte sparen können. Irgendwie hat man das Gefühl das alle Manager immer nur hinterher rennen und versuchen Schaden zu begrenzen und Kosten zu sparen, statt Ihren Job zu machen und Konzepte zu erstellen und das Schiff zu vermarkten und interessant zu machen.

Auszug aus der Meldung…..
 “Diese Kooperation ist das Ergebnis einer intensiven Suche nach einem Partner
für das von Premicon in 2009 neu gegründete Unternehmen TransOcean
Kreuzfahrten. Seitdem verhandelten die Münchener kontinuierlich mit diversen
deutschen Kreuzfahrtanbietern, die ebenfalls lediglich ein Schiff vermarkten;
ein Veranstalter mit einem Hochseekreuzfahrtschiff ist auf Dauer – gerade
auch wegen der Konkurrenz großer Anbieter – betriebswirtschaftlich nicht
tragbar
. Dazu erklärt Alexander Nothegger, Vorstand Premicon AG und Geschäftsführer
TransOcean: „Wir bedauern, dass es bislang zu keiner Zusammenarbeit
mit deutschen Veranstaltern gekommen ist, obwohl wir auch stets
bereit gewesen wären, entsprechende Zugeständnisse zu machen und in die
zweite Reihe zu treten. Umso mehr freut es uns, dass wir ab sofort mit einem
international agierenden Veranstalter zusammenarbeiten.“ CMV vermarktet
bereits erfolgreich die Marco Polo und die Discovery.”

Hier nun die ganze Meldung:
http://www.royal-media.com/transocean/130206_Premicon_PM_Kooperation_CMV.pdf

10 Kommentare

  1. Es ist ein starkes Stück was Herr oder Frau Anonym über Menschen verbreitet. Ich darf Ihnen versichern, dass keiner sowohl von KD noch von TO fristlos gekündigt wurde, sondern wir alle aus freien Stücken gegangen sind. Ich darf Sie also bitten, solche Aussage zu unterlassen. Haben Sie lieber den Mut Ihren Namen unter diese Aussagen zu setzten.
    Mit freundlichen Grüßen
    R.C wie ich hier genannt werde.

  2. Ich finde, dass ist ein starkes Stück, was Sie da von sich geben. Zuerst sollten Sie einmal den Mut besitzen und sich zu erkennen geben. Keiner wurde gekündigt, schon gar nicht ich. Es war meine eigene freie Entscheidung eine neue Herausforderung anzunehmen und so ist es auch mit den anderen. Ich darf Sie also bitten keine Unwahrheiten in den Raum zu stellen und Verleumdungen zu posten. Hochachtungsvoll R.C.

  3. ich weiss nicht woher Sie Ihre Informationen haben, aber es gab höchstens Gespräche über eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Reedereien dies räumt Herr Notheeger ja auch ein, Ob KD eine so gute Bereederungsgesellschaft für Hochsee ist bleibt sei einmal dahin gestellt, ich habe meine Zweifel. Ausserdem sind mir keine Kündungen bekannt, es gab vielmehr einen Wechsel der in der Wirtschaft nicht unüblich ist… ein Mitarbeiter geht und nimmt andere mit! Von Kündigungen ist mir nichts bekannt. Nach Aussage von R.C. ist allein das bessere Gehalt Grund für den Wechsel und absolut aus freien Stücken. Ausserdem war die CMV zunächst sehr lange mit Passat im Gespräch um die Delphin den Winter zu übernehmen von der Berloin war auch nie die Reede…..

  4. Bei Transocean war im August 2012 ein zweites Schiff im Gespräch! Dies sollte die FTI Berlin sein, die man ob Ihres katastrophalen Starts auf “LINIE” bringen wollte und KD Bereederung sollte dies gewährleisten. Auch wäre die Berlin genau der richtige Ersatz für die durch den Stop der ATHENA gebeutelte CMV Australia.
    Nachdem dies auch im Sand verlaufen ist, sind gleich 3 hochrangige MA der KD gekündigt worden? Diese sind jetzt bei FTI angestellt!! Welch ein Hund liegt da begraben???

  5. Also: Es ist bekannt dass bereits im Herbst 12 in Australien von CMV ca 6-7000 Paxe gebucht waren für die MS Athena die durch den Stop von CIC nicht mehr wie üblich in Australien für CMV operieren konnte.So haben die Ausis nach einem Schiff Auschau gehalten dass für die Athena Konditionen einsteigt!Herr Nothegger hats getan.Ein ganz naheliegender Deal der der Premicon etwas Luft verschafft.

  6. FTI kauft Führungskräfte? Also der letzte “Einkauf” im Januar ist auf “fristlose Kündigung”der Kreuzfahrtdirektorin R.C., und der Entlassung von GF M,und Product Manager D. seitens KD entstanden. Ansonsten stimmt es dass keinerlei Kreativität bei den “Kleinen Reedern” vorherrscht ausser gegenseitiges abwerben.Liegt an den komplett falschen Besetzungen im Office und an Bord. Es gibt sie nicht mehr, die die noch Salzwasser im Blut haben und für ein Produkt kämpfen! Bachelors ohne Ahnung, windige GF`s und unkreative Jasager die wie die Heuschrecken von Frima zu Firma jetten sind die Entscheidungsträger.

  7. Bei Transocean “Tours” bekam man zeitweilig 3 (drei) Hochseeschiffe voll (Astor, Astoria…). Gar nicht so lange her. Die Geschäftsführung würft man raus. Bedingt wohl auch durch die Probleme am Schluß mit der “Astoria” (Motorschaden…). Und heute schaft es Premicon nicht ein gutes, hochwertiges Schiff zu füllen (Winter). Klar, die Zeiten werden schwieriger,aber auch bei anderen Anbietern sind neue Geschäftsführer und damit dann auch Probleme mit ihren Schiffen.
    FTI versucht es mit dem “Einkauf” von Führungskräften die “FTI Berlin” gut zu vermarkten, teilweise mit zu “billigen” Reisepreisen. Aber das Innenschwimmbad wird aus Kostengründen geschlossen (bei so einem kleinen Schiff). Probleme auch bei Deilmann, Delphin usw. In Hinsicht Zusammenarbeit will keiner etwas ändern. Hoffen wir auf Besserung.
    Peter Stilbach

  8. Schade da hat Ihr ganzes Schreiben mit dem Thema schliesst Euch endlich zusammen ja gar nichts genützt…zumindestens hat es Herr Nothegger wohl versucht….
    Dieter

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