Projekt: German Cruise Services – die Aktuelle –


In manchen Häfen finden Sie bis zu 7 solcher Riesen

Immer öfter wurde wurde ich den letzten Wochen auf mein virtuelles Projekt „GCS – German Cruises Services“ angesprochen. Dabei hatte ich den ursprünglichen Vorschlag schon gelöscht, aber hier nun noch einmal.
Natürlich klingt das zunächst alles etwas abgehoben. Aber auf der Suche nach einem Heilmittel für die kleinen Reedereien habe ich mit vielen Kollegen gesprochen.  Interessanter Weise gibt mir jeder im einzelnen Recht finden aber keinen Weg für das eigene Unternehmen.

Die MS Astor wird jetzt im Winter verchartert hier ein interessanter Auszug aus der Pressemeldung:

“Seitdem verhandelten die Münchener kontinuierlich mit diversen deutschen Kreuzfahrtanbietern, die ebenfalls lediglich ein Schiff vermarkten; ein Veranstalter mit einem Hochseekreuzfahrtschiff ist auf Dauer – gerade auch wegen der Konkurrenz großer Anbieter – betriebswirtschaftlich nicht tragbar. Dazu erklärt Alexander Nothegger, Vorstand Premicon AG und Geschäftsführer TransOcean: „Wir bedauern, dass es bislang zu keiner Zusammenarbeit mit deutschen Veranstaltern gekommen ist, obwohl wir auch stets bereit gewesen wären, entsprechende Zugeständnisse zu machen und in die zweite Reihe zu treten.”

Leider wird dies nicht die letzte Meldung gewesen sein.

Irgendwie erinnern mich die neuen Bilder an Berlin Mahrzahn. Wenn ich dann lese 4200 Pasagiere und 163 000 BRZ frage ich mich was das alles noch mit Kreuzfahrt zu tun hat.
Nun gut wer es mag…und billig ist es zudem auch. Die riesigen Pötte machen Kreuzfahrten für jedermann erschwinglich. Was jedoch passieren kann.. haben wir im Fall Costa Concordia deutlich präsentiert bekommen. Das Personal wird jünger und unerfahrener, Kapitäne unterliegen nicht selten wirtschaftlichen Zwängen. Der Gast selbst fragt nicht nach Kompentenz solange der Preis stimmt.
Oft genug wurde ich kritisiert weil ich es gewagt habe mal auf die Dumpingpreise hin zuweisen. Bei all dieser Entwicklung bleiben die kleinen Reeder auf der Strecke. Schiffe werden unwirtschaftlich wenn man Preise auf Grund der grossen Konkurenz senken muss um überhaupt noch Gäste zu bekommen.
Hierbei ist gerade der deutsche Markt besonders interessant. Wir haben 3 Global Player mit AIDA, HLKF und Tui-Cruises und viele Kleine mit unterschiedlicher Kapitaldecke. Jeder kämpft für sich.  Inzwischen fragt man sich eigentlich nur noch wenn erwischt es als Nächsten oder wer wirft das Handtuch selbst.
Dabei ist die Lösung so einfach aber keine will Sie hören. Die kleinen  Reeder schliessen sich zur 4 Säule zusammen und brauchen aber Ihre eigene Identität dabei nicht aufgeben. Es entstehen riesige Sparpotentiale und Möglichkeiten. Man bräuchte nur einen Katalog, man könnte Routen absprechen, man könnte gemeinsam Qualitätstandards schaffen.
 Man könnte gemeinsam Dienstleistungen einkaufen und auch hier profitieren. Es wäre nur ein Callcenter nötig, und und und…. Auch hier könnte immens an Personalkosten gesparrt werden. Und so könnte ich hier noch viel schreiben. Das traurige ist das die kleinen individuellen persönlichen Schiffe bald verschwinden werden und da wird es auch Reeder treffen die jetzt noch eher gut dastehen. Der Trend ist eindeutig.
Übrigens sollte man erst eine Dienstleistungsfirma gründen an der die kleinen beteiligt sind. Wer dann letztendlich wieviel Service einkauft bleibt jedem selbst überlassen.
Wer noch Ideen dazu ist jederzeit aufgerufen hier zu kommentieren. Und wenn Ihr wollt gründe ich denn Laden auch 🙂

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