Reisebericht von Susanne Zimmermann: Mit der Costa Mediterranea durch die Karibik!


Bild: Susanne Zimmermann
Freitag, 31.01.2014
Kurz war die Nacht:  4:00 Uhr –Aufstehen; 5:00 Uhr- Fahrt zum Düsseldorfer Flughafen.
Das Einchecken bei Airberlin ging sehr schnell und problemlos. Die selbst ausgedruckten Kofferanhänger von Costa mussten bereits hier schon angebracht werden, da wir die Koffer frühestens auf der Kabine wiedersehen sollten.
Der Flug hatte trotz zuvor befürchteten Fluglotsenstreiks und noch schneller Enteisung der Maschine „nur“ 40 min. Verspätung.  Zunächst ging es ca. 1h und 15 Min. nach Mailand Malpensa, da dort noch italienische Gäste aufgenommen wurden. Bei Buchung sollte es noch ein non-stop-Flug sein. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir besser einen Flug mit Condor ab/bis Frankfurt gewählt.
In Mailand durften wir in der Maschine sitzen bleiben. Nach Crew-Wechsel und Auftanken begann dann der lange Flug nach Point- a- Pitre (Guadeloupe).
Bei Ankunft um ca. 17 Uhr Ortszeit landeten auch gleichzeitig die Gäste mit Flug aus Frankfurt. Die Menschenmassen verflüchtigten sich aber zum Glück relativ schnell, denn alle wurden ohne Passkontrolle sofort zu den Bussen weiter gewunken, welche uns in max. 15 min. zum Schiff brachten. Auch das Einchecken bei Costa ging super schnell. Es wurde lediglich das Bordmanifest mit den Passdaten verglichen und schon gings über die Gangway in den „Bauch“ der Costa Mediterranea.  Wir konnten sofort zur Kabine, wo unsere Bordkarten bereits auf dem Bett lagen.
Da um 18:30 bereits unsere erste Essenzeit begann, mussten wir aufs Umziehen verzichten und gingen sofort zum Restaurant.

Susanne  Zimmermann
Leider durften wir uns danach nicht ausruhen, sondern mussten um 22:30 Uhr noch die obligatorische Seenotrettungsübung über uns ergehen lassen. Dann endlich ging es todmüde ins Bett.
Samstag,01.02.2014
Um 12:00Uhr legte die Costa im Hafen von ANTIGUA an. Wenn man von Bord geht und dann immer gerade ausläuft, kommt man hinter einem Markt zu einem Busbahnhof. Von dort aus sind wir mit dem Bus Nr. 17 ca. ½ Stunde zum Nelsons Dockyard gefahren (1,5 US-Dollar pro Person).
 Die Besichtigung haben wir uns geschenkt uns sind stattdessen zum Yachthafen und von dort aus noch zu einem schönen Strand mit tollem Blick auf die Segelboote gewandert.
Zurück gings wieder problemlos mit dem Bus. Allein die Fahrt mit den Einheimischen und karibischer Musik ist schon ein Erlebnis.
Abends gab es dann die ersten Treffen mit netten Leuten, die wir zuvor über div. Foren kennen gelernt hatten. 
 Sonntag,02.02.2014
Heute gab es den ersten Seetag, den wir auf dem Weg Richtung Grenada mit sonnenbaden, kleinen Animationsspielen bei bayrischem Bierfest an Deck gut verbrachten.
 Montag, 03.02.2014
Heute wurde die Insel GRENADAzu Viert mit einem Taxi erkundet (25 Dollars pro Person)  Auf dem Programm stand der Grand Etang Nationalpark mit Vulkansee, wo man kleine Affen füttern konnten, eine Gewürzfabrik, alte Rumdestillerie und abschließendem Strandaufenthalt an der Grand Anse Bay.
Um ca. 15 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff, wo wir den Abend in gewohnter Weise bei leckeren Cocktails ausklingen ließen.
 
Dienstag, 04.02.2014
Für heute hatten wir uns auf BARBADOS den sog. Turtle Strand auserkoren, der lt. Forum sehr schön sein soll. An der Info am Cruiseterminal haben wir uns diesen Strand, dessen offizieller Name „Payne´s Beach“ ist, auf einem Plan einzeichnen lassen.
Da wir die Taxis unverschämt teuer fanden, sind wir zunächst einfach gerade aus Richtung Stadt gelaufen. Linke Seite erschien dann der Busbahnhof und ein Mann fragte uns wo wir denn hinwollten. Er schickte uns zu einem Bus, dessen Fahrer uns am gewünschten Strand herausließ. Die Fahrt kostete nur 1 Dollar pro Person und war damit der günstigste Ausflug unserer ganzen Reise!

Bild´ Susanne Zimmermann
Am Strand sind wir dann mit Schnorchel und Maske bewaffnet zu den Katamaranen geschwommen. Dort wurden die großen Meeresschildkröten angefüttert und diese tauchten dann immer wieder zwischen unseren Beinen hindurch. Dies war einfach ein Erlebnis und nur jedem zu empfehlen. Ein wenig Kondition sollte man jedoch haben, denn der Weg bis zu den Booten und zurück  ist bei Wellengang etwas mühsam.
Mittwoch, 05.02.2014
Für Heute hatten wir vorab bei „Tropical Dreams“ eine Tagestour gebucht.
Christiane, eine deutsche Auswanderin, begleitete uns und erzählte von Ihrem Leben auf ST. LUCIA.
Die Tour führt über Castries entlang der karibischen Küstenstraße in den Süden von St.Lucia.
Stop: Fotopunkt oberhalb von Castries, Morne Fortune
Stop: Fotopunkt Anse La Raye und Fahrt über Mainroad Anse, ein altes Fischerdorf mit historischen, karibischen Holzhäusern.
Stop:Fotopunkt Canaries
Bei Stop mit Blick auf die Pitons vor Soufriere haben wir zu Viert eine Pause in einem kleinen Restaurant gemacht, während ein 3. Päärchen sich den botanischen Garten angeschaut hat.
Auf dem Rückweg gabs noch einen Halt an einer Kassava Bäckerei, wo ursprünglich das Brot der Sklaven und Ureinwohner gebacken wurde. Ebenfalls wurde oberhalb der Marigot Bay, bekannt durch den Film „Dr. Doolittle“ angehalten. Von dort konnte man auch einen Blick auf das Haus von Mick Jagger erhaschen.
Vor der Rückkehr zum Schiff war noch die Gelegenheit zum Baden an einem Strand, welcher sich in der Nähe des kleinen Flughafens befand.
Donnerstag, 06.02.2014
Auf der Insel MARTINIQUE erwartete uns heute leider sehr wechselhaftes Wetter, so dass wir nur kurz in der Stadt waren und uns u.a. die Schölcher Bibliothek und eine Kirche angeschaut haben. Danach gings dann schnell wieder an Bord, wo wir immer wieder vor den kurzen Regenschauern an die nächste Bar flüchten mussten ;-))
 Freitag, 07.02.2014
Die erste Woche verging wie im Fluge und wir sind zurück auf GUADELOUPE.  Bevor die neuen Gäste das Schiff stürmten, sind wir kurz von Bord gegangen. Leider ist die Stadt sehr schmutzig und hatte für uns nichts Interessantes zu bieten.
Samstag, 08.02.2014
Wieder mal ein  Seetag, den wir gemütlich bei schönen Wetter genossen haben.
Sonntag, 09.02.2014
An diesem schönen Sonntagmorgen tenderten wir mit einem der ersten „Rettungsbooten“ zum Privatstrand „Catalina Island“.
Die Insel gehört zur Dominikanischen Republik und ist im Privatbesitz des Luxushotels „Casa de Campo“. Das Hotel vermietet die Insel exklusiv an die Reedereien Celebrity Cruises und Costa Kreuzfahrten. Die Gäste eines dieser Schiffe haben dann den ganzen Tag ihre „eigene“ Trauminsel, so wie wir heute (ok- wenn man mal die anderen 1000 Kreuzfahrer  von Costa  ausblendet ;-))
Neben kostenfreien Liegen mit Sonnenschirm, gab es – dank unseres gebuchten AI-Pakets- auch hier Cocktails und vieles andere mehr „kostenlos“ den ganzen Tag über.
Es wurde Musik und Tanz angeboten und mittags gings in 4-er Reihen zum leckeren Barbeque- Buffet.
Man konnte neben schwimmen, schnorcheln, sonnen und relaxen auch einen Spaziergang auf einen nett angelegten Wanderweg machen. Toilettenstop inklusive.
Hier müssen wir Costa mal ein ganz großes Lob aussprechen. Die Organisation und was auf dem Inselchen geboten wurde, war spitze !
Als wir keine Lust mehr hatten sind wir mit einem Tenderboot zurück gefahren und konnten dort das fast leere Schiff genießen.
 
Montag, 10.02.2014
Für heute hatten wir einen Ausflug über Costa gebucht. Von TORTOLA ging es mit einer Fähre durch den Francis Drake Kanal  nach Virgin Gorda. Dort transportierten uns offene Safaribusse zum Eingang von „The Baths“. Auf schmalen Wegen geht es zur Küste hinunter  zwischen riesigen Granitfelsen und Grotten bis zum Strand (Devils Bay). Dort hatten wir etwas Aufenthalt und Zeit zum schwimmen, schnorcheln und sonnen.
Leider wurde ich bereits auf der Hinfahrt leicht seekrank obwohl die Wellen gar nicht mal so hoch waren- vielleicht hatte ich auch nur einen schlechten Tag erwischt- schade, denn Virgin Gorda mit den Felsen am Wasser ist wirklich sehenswert.
 
 Dienstag, 11.02.2014
Normalerweise wollten wir heute auf ST.MAARTEN nochmals zum Maho-Beach, dem bekannten „Flughafenstrand“. Da es mir gesundheitlich immer noch nicht ganz gut ging und wir dort schon vor einem Jahr waren, haben wir kurzfristig entschieden einfach um die Bucht herum zur Stadt und zum dortigen Strand zu laufen. Ist gut zu erreichen und ein Übersetzen mit den Wassertaxen ist echt nicht notwendig- es sei denn man ist vollkommen fußkrank ;-))
Der Strand dort ist auch sehr schön und wir haben ein wenig gebadet und sind dann wieder zurück zum Schiff gelaufen.
Auf St. Maarten ist es immer wieder interessant, welche „Pötte“ dort gleichzeitig anlegen. Bei uns waren es die Disney Fantasy und die Norwegian Breakaway.
 
Mittwoch, 12.02.2014
Heute stand ST.KITTSauf dem Programm. Leider hatten wir keinen Ausflug vorgebucht. Man hätte zwar ein Taxi am Hafen nehmen können aber so richtig wussten wir nicht, was es auf dieser Insel zu sehen gibt. So sind wir nur mal durchs Städtchen gelaufen und haben uns die Geschäfte am Hafen angesehen. Da dies aber alles andere als spannend war, gings schnell wieder zurück auf unser „schwimmendes Zuhause“. Das Sonnendeck und die leckeren Cocktails riefen schon nach uns ;-))
 
Donnerstag, 13.02.2014
Auf DOMINICA hatten wir ebenfalls einen Ausflug über Costa gebucht. Die Fahrt mit etwas kleineren Bussen hatte den ersten Halt am Aussichtspunkt Morne Bruce (ca . 120 m über der Stadt Roseau). Der dann besuchte botanische Garten hatte nicht wirklich viel zu bieten außer einem alten Schulbus, der unter einem riesigen Baum begraben wurde, als vor Jahren mal ein Hurricane über die Insel fegte. Die angepriesenen einheimischen Vögel (Amazonen Sisserou und Jaco) konnte man in einem Käfig leider nur erahnen. Schnell ging es dann weiter zu den sog. Trafalgar Falls, da die Erklärung nur in Englisch war und die meisten wahrscheinlich eh kein Wort verstanden.  Der Weg zu den Wasserfällen war steinig und sehr rutschig. Für Leute mit Problemen beim Laufen nicht geeignet, da man sehr schnell ausrutschte. Warum manche älteren Herrschaften sich dennoch mit Krücken dies antun, ist und bleibt mir jedes mal ein Rätsel ;-((
Nach Besichtigung der Wasserfälle ging es zum Emerald Pool. Ein schöner Wanderweg durch den Regenwald bis zu einem „See“ zu Fuße weiterer Wasserfälle.
Dominica ist sehr grün, hat aber außer Landschaft und viel Vegetation keine schönen Strände o.ä. zu bieten.
 
Freitag, 14.02.2014
Viel zu schnell verging die Zeit und es war schon wieder Abreisetag ;-(((
Wieder zurück in Guadeloupe hatten wir bis ca. 14 Uhr Zeit Abschied von der Costa Mediterranea zu nehmen. Dann brachte uns der Bus zum Flughafen. Dort hieß es wie immer: warten, warten, warten……
Im Gegensatz zum Abflug der vergangenen Woche, welcher 5 Stunden Verspätung hatte, war unser Flug sogar noch früher als geplant startbereit. Leider nur nach der Anzeige am Gate. Bis wir endlich in der Maschine waren, dauerte es mind. noch eine Stunde, da vier Italiener es – aus welchem Gründen auch immer- nicht geschafft hatten pünktlich zu sein.
Um ca. 11:30 Uhr des folgenden Tages waren wir dann müde und geschafft zurück in Düsseldorf.
 
Fazit: Die Tour war sehr schön. Es wurden viele Ziele angesteuert. Dank eines gebuchten Sonderangebotes war der Preis (1.599,- für eine Balkonkabine inkl. Flüge) von keiner anderen Reederei zu toppen. Das Schiff war zwar schon 10 Jahre alt, was an mancher Stelle auch zu sehen war, aber im Großen und Ganzen noch gut in Schuß und sauber. Das Personal war wie überall unterschiedlich freundlich und bemüht. Die Ausflüge mit Costa waren überteuert und ihr Geld nicht wirklich wert (kann man alles auf eigene Faust machen).
Der Flug war ätzend lang und der Zwischenstop hätte wir uns auch am liebsten geschenkt (echt gemein, dass man dies nicht vor Buchung bereits bekannt gibt).
 Wir werden Costa- trotz allen Unkenrufen zum Trotz- wieder buchen.
Susanne Zimmermann
 
 
 
 
 
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Kategorien: costa, Costa Kreuzfahrten, costa mediterranea, Reisebericht, Susanne Zimmermann, Testbericht

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