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Nach(t)gedanken: Trends 2015, MS Deutschland wirklich reif für die Schrottfresser?


Es ist erstaunlich wenn die HNA in einem Artikel dieser Tage, ganz ohne Emotionen auch die Möglichkeit der Verschrottung der MS Deutschland ins Gespräch bringt. Um kein Schiff wird mehr spekuliert, und um kein Schiff wird mehr Geld verbrannt wie bei der MS Deutschland. Natürlich Steuergelder… Ich bekomme das Gefühl es gibt viele Interessen aber Keine gilt wirklich dem Schiff!
 
Was soll das Geschwätz, „Rettet unser Traumschiff“? aber gebucht wird dann NCL oder MSC.
Das ZDF hat sich schnell was Neues gesucht und die Stimmen der Stars sind schnell verstummt, der Job ist ja gerettet. Der Trend zu den großen Reedereien, den wir Reisenden selbst machen, weil wir nicht mehr bereit sind, mehr Geld auszugeben, ist hausgemacht.
 
Das Ende vom Lied ist, das die kleinen Schiffe wie die Deutschland, MS Berlin oder Delphin in Alang verschwinden und wir nur noch riesige schwimmende Freizeitparks haben, die allerdings mit Kreuzfahrt nichts mehr zu tun haben. Viele Häfen in der Karibik sehen heute schon wie alte DDR Neubausiedlungen aus. Aber auch dieser Trend kann nicht ungebrochen so weiter gehen. In den nächsten 2 Jahren wird es ordentlich „krachen im Gebälk“ und das eine oder andere Schiff wird man wieder abbestellen müssen!

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Kategorien: grosse freiheit, kleines Schiff, MS Deutschland, nachgedacht, Nachhaltigkeit

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6 Kommentare - “Nach(t)gedanken: Trends 2015, MS Deutschland wirklich reif für die Schrottfresser?”

  1. Hans-Herbert
    25. Januar 2015 um 12:35 #

    Am Ende kommen alle Schiffe zum Abwracker. Nur keines der heutigen Schiffe wird beispielsweise wie eine Berlin oder Delphin so alt. Insofern ist der Bericht hier mal wieder, keine Neuheit.

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  2. Peter Stilbach
    25. Januar 2015 um 12:37 #

    Hier meine Meinung zur „Deutschland“, Besatzung und die „deutsche Flagge“.
    Ich möchte mich zu Besatzungsmitgliedern auf den „kleineren“ für Deutschland fahrenden Schiffen äußern. Auf der „Deutschland“ waren super Führungskräfte die bei den Passagieren sehr beliebt waren. Das trifft auch auf den damaligen Käpitän Andreas Jungblut zu. Ich kenne ihn persönlich von der „Berlin“ her. Unter den Umständen vor geraumer Zeit versuchte er zu Retten was zu Retten war. Die Fehler zur Insolvenz liegen nicht am Schiff, sondern in der Zentrale in Neustadt. So sehe ich das. An weiteren Beispielen kann man sehen, dass wenn die Schiffsführung stimmt, laufen die Schiffe auch erfolgreich. Siehe die drei Phoenix Hochseeschiffe (Albatros, Amadea, Artania), oder die beiden „Europas“, „Hamburg“, „Berlin“ – um einige zu nennen. Die Mega-Liner ist eine andere Klasse, nicht mit den kleinen Schiffen zu vergleichen
    Man sieht auch, die „Deutsche Flagge“ ist den Politikern kaum etwas wert.
    Jedenfalls erkennt man keine Änderung zum positiven.
    …und man erkennt, die MS „Deutschland“ erhält von „oben“ her so gut wie kein Rückhalt. Der Name jetzt Schall und Rauch – Vergangenheit.
    Die gute Präsentation der „Deutschland“ in der Welt in den vergangenen Jahren interessiert den Politikern wenig, sie unternehmen nichts. So ist es in der Wirtschaft leider in vielen Bereichen. Es könnte einiges geändert werden, wenn der Mut vorhanden ist es zu tun. Auch in der Bevölkerung ist ein Umdenken erforderlich. Nur an sich und seine Vorteile denken ist der verkehrte Weg. Ich wünsche mir mehr Zusammenarbeit bei den „kleineren“ deutschen Schiffen und vielleicht findet sich ein Investor für die „Deutschland“, der für Deutschland das Schiff in der Welt weiter präsentieren kann. Viel Glück MS „Deutschland“!
    Übrigens hat sich Sabine Greulich (ist wohl die Ehefrau vom Kapitän) mit zwei Kommentaren beim NDR über die Situation der „Deutschlasnd“ geäußert (NDR: „Traumschiff“ Verkauf gescheitert).

    Peter Stilbach, ehem. Proviantmeister der „Berlin“ (Deilmann)

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  3. 25. Januar 2015 um 13:38 #

    @Hans Herbert
    wer immer auch hinter diesem Namen steckt….den Sinn meiner Ausführungen haben Sie nicht verstanden…..es ging nicht ums Alter…sondern um Grösse und Konzepte P.
    claus

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  4. 26. Januar 2015 um 20:04 #

    Werter C.A. Blohm….so ganz Unrecht haben Sie ja nicht….nur frage ich mich, was Sie mit diesem Gedankenwirrwarr bezwecken. Ihr Artikel ist genauso schwammig, wie viele Aussagen der Chefetage der MSD…..alles toll…oder doch nicht so?
    Die MS Deutschland ist ein super Schiff, nur das Schiff kann nichts für die Leute die es besitzen. Die Besatzung hat dieses Schiff dahin gebracht, wo es heute ist. Volles Engagement bis zum privaten Eingriff sind keine Seltenheit. Das Schicksal ist vorprogrammiert gewesen. 2012 zur Olympiade drohte die Ausflaggung…nur ein Aufschub dank des Engagementes der Besatzung, allen voran Kpt. Jungblut. Vergessen? Wirklich passiert oder geändert hat sich seither….politisch, wirtschaftlich nicht wirklich etwas. Warum? Wozu?
    Hier wird ein gutes Produkt zerstört, abgewirtschaftet, ausgeblutet.
    Sind Sie schon mal an Bord gewesen?
    DASSSSSS ist wirklich Kreuzfahrt….Meer, Natur, tolle Destinations….in Wirklichkeit, nicht nur im Film. Man reist an Orte, da kommen die Großen gar nicht hin….und nicht Jeder braucht ein Spaßbad an Bord.
    Wir schreiben hier…und da…doch können damit nichts am Tatbestand ändern. Leider. Schade.
    Die Leute die die Macht dazu hätten, lesen das hier und da nicht…..interessiert es sie überhaupt?
    Ich hoffe und wünsche, dass es vielleicht doch ein Happy End a la Rademann gibt…..doch…sogar der hat sich nun verkrümelt. Ein sicheres Örtchen für weitere Folgen gewählt…..und …keinen großen Kahn sondern ein kleines, gemütliches Schiff…nicht neu, aber mit Atmosphäre, ein Stück zu Hause, Heimat in weiter Ferne……so wie die Deutschland es ist.
    Sabine Greulich

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  5. 27. Januar 2015 um 11:14 #

    In grossen Teilen gebe ich Ihnen ja recht, was erwarten Sie denn, ich bin keiner dieser Macher! Aber auch die ganze Geschichte mit der Ausflagung und Herrn Jungblut sehe ich etwas anders. Herr Jungblut hat sich für seine Crew eingesetzt, das ist sicher OK! Aber als Kapitän und Vertreter der Reederei vor Ort, hätte er viele Dinge nicht tun dürfen, z.B. mit der Bild reden. Ob nun die Ausflagung das Schiff gerettet hätte, weiss ich nicht, aber solche Schritte wurden ja massiv verhindert. WennSie meinen Blog länger verfolgen werden Sie sehen, da ich ein Freund der Kleinen bin und auch oft genug der Deilmann Reederei meine Zusammenarbeit angeboten habe, ich habe nicht einmal eine Antwort bekommen.
    Grüsse
    Claus Blohm

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  6. Anonym
    28. Januar 2015 um 08:43 #

    @Frau Greulich
    man kann sich das auch schön reden und ewig dem alten hinterhertrauern, Kapitän Jungblut war kein Held, auch wenn das heute gerne so dargestellt wird, Herr Blohm hat recht viele sinnvolle Änderungen wurde verhindert, Übrigens hat der Gedankenwirrwarr hier schon oft recht behalten!
    Dietmar

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