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Superschiffe, und endloses Wachstum?


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Bild: Pixabay free

Wenn man die CEOs der großen Reedereien fragt, ist ein Ende nicht in Sicht!  Fakt ist die ganze Welt geht auf Kreuzfahrt. Liegt ist an der politischen Lage in den ehemaligen Hotspots? Griechenland und die Türkei, haben massive Einbrüche zu verzeichnen.

Der Markt verschiebt sich aber  auch in den Vertriebswegen. Während alteingesessene Marken wie Öger aufgeben müssen, steigt Google ins Reisegeschäft ein!

Reisebüros verdienen einfach mehr mit dem Kreuzfahrtverkauf!

Welche Krise?… fragen da die meisten Kreuzfahrtanbieter und erhöhen die Kapazitäten, aus meiner Sicht oft ohne Sinn und Verstand! Alles ist auf Wachstum ausgerichtet. Die Kreuzfahrtindustrie entwickelt sich zum Herzstück der Tourismusbranche und schafft damit aber gleichzeitig die klassische Kreuzfahrt ab!

Superlative sind gefragt, man muss den Gästen was bieten, sonst wechseln Sie bei der nächsten Buchung einfach das Schiff und die Reederei. Die Harmony oft the Seas, derzeit der größte Vergnügungsdampfer bietet 23 Restaurants, natürlich mit unterschiedlichen Food Konzepten. Norwegian bringt ganze Musicals aus Schiff und AIDA fährt neuerdings das ganze Jahr aus im Norden. Neue Techniken machen es möglich.

Die FVW titelt in einem Kreuzfahrtspezial, aktuelle Ausgabe, „Stau am Anleger“ ja das ist das Kreuzfahrtbild was uns immer mehr erwarten wird, auch in der Hochsee! Wenn Sie heute eine Karibikinsel besuchen und es sind schon 3 Schiffe da….der eine oder andere kennt es vermutlich! Kiel kündigt 5 Anläufe gleichzeitig an und und….

Ungern besprochen wird fast immer das Thema Sicherheit, kürzlich war ich auf einem 4000 Gäste Schiff unterwegs und es gab für mich gar keine Einweisung, nur den lapidaren Hinweis „Kuckst Du Fernsehen“ da gibt es einen Sicherheitskanal. Sicherheit ein Thema, das gerne ausgespart wird zu mindestens in der öffentlichen Bearbeitung. Was passiert wenn 5000 Menschen + 1300 Mann Crew in Panik geraten? Klar gibt es tolle Konzepte, sicher kann man auch keiner Reederei vorwerfen, Sie würden an der Sicherheit sparen, aber keine dieser Konzepte  wurde unter realen Bedingungen getestet. Hoffentlich brauchen wir das auch nie!

Warum liebe Reeder muss es immer grösser sein? Geht es am Ende wirklich nur noch ums Geld? Warum könnt Ihr nicht kleinere Schiffe bauen? Wieso müssen die Dinger alle gleich aussehen? Wo bleiben die wirklich innovativen Konzepte?

 

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Kategorien: kreuzfahrtnews, nachgedacht, Nachtgedanken

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2 Kommentare - “Superschiffe, und endloses Wachstum?”

  1. Peter Stilbach
    25. Juni 2016 um 19:31 #

    Ich bin ein Freund von „kleinen“ Schiffen.War vor kurzem in Kiel und habe die „ASTOR“ besichtigt. Hier mein Bericht darüber

    Die Schiffsbesichtigung der MS „ASTOR“

    Eine Schiffsbesichtigung kann auch für einen erfahrenen Kreuzfahrer sehr interessant sein.
    In Kiel besuchte ich die MS „ASTOR“, die 1987 dort gebaut wurde.
    Ich war erstaunt über die Gastfreundlichkeit und dem erstklassigen Service an Bord. Bei einer Bruttoraumzahl von 21000 und einer Länge von 176,5 m
    erlebt der Gast eine enorme Großzügigkeit.
    Maximal 578 Passagiere werden von 278 Besatzungsmitgliedern betreut.

    An Bord erlebt der Gast eine famuliere und herzliche Atmosphäre.
    Die öffentlichen Einrichtungen präsentieren sich in warmem, angenehmen Farben und sind modern/ maritim eingerichtet.

    Bei drei Stunden Aufenthalt an Bord konnte ich mich von der großen Vielseitigkeit des Bordlebens überzeugen. In der Astor- Lounge zeigte uns das Show-Ensemble einen breiten Querschnitt seines Programms in farbenfrohen Kostümen.
    Ausser der zuvorkommenden Besatzung möchte ich eine Person hervorheben, die diese besondere Qualität der „ASTOR“ prägt. Das ist Hoteldirektor Larry Jackson. Er ist ausserordenlich beliebt bei den Gästen und der Crew. Der sehr sympathische Südafrikaner wird gerne „Big Daddy“ genannt.

    Die „ASTOR“ mit ihrer Klassischen Schiffsform ist ein idealer Luxusliner für Gäste, die eine besondere persönliche Note bevorzugen.

    Peter Stilbach, Wriedel

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  2. Klaus Horstmann
    26. Juni 2016 um 11:55 #

    Wir lieben auch eher die kleinen Schiffe, da wir eine Kreuzfahrt machen möchten und nicht in einem Ressort bespaßt werden wollen. Die Ausflüge sind uns dabei sehr wichtig. Und wenn wir vom Ausflug zurück kommen, dann gehen wir an die Bar oder sitzen in freundlicher Umgebung zum Ausruhen. Wir lieben deshalb Costa neoCollection mit den drei kleinen Schiffen der neoSerie. Leider geht nun die neoRomantica für immer nach China. Tröstlich ist, dass AIDA nun auch so ein Konzept verwirklichen will.

    Klaus Horstmann

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