Hinterfragt – fvw Spezial Kreuzfahrt


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Bild: Pixabay

Der Newsletter den fvw regelmäßig verschickt überraschte mich. Da stand plötzlich „Der Vertrieb hat entschieden: TUI Cruises und Arosa sind die großen Gewinner“!  Auf den zweiten Blick wurde mir aber klar. der Vertrieb hat entschieden nicht der Kunde! Dann ist es klar!  TUI und Arosa zahlen gute Provisionen und umgarnen die Reisebüros besonders gut. Man kann auch sagen „der Verkauf funktioniert gut“ aber alles andere bleibt offen.

Man sieht „ungebremstes Wachstum auf dem Wasser“ Wozu das führt ist aber auch klar.! Flussschiffe liegen in dritter und vierter Reihe, Auf den karibischen Inseln tauchen 15 000 Gäste auf einmal auf. Manche Bilder die im Netz auftauchen und eigentlich Beweis für einen tollen Urlaub sein sollen, erinnern eher an eine Siedlung im sozialen Wohnungsbau.

Da muss ich auch leider sagen das Zahlen der exklusiven fvw Studie, mit den bei mir auflaufenden Stimmungen nichts zu tun haben. Warum? Weil in diesem Zahlen wieder nur der Verkauf bewertet hat und nicht der Kunde. Also ein sehr einseitiges Bild die mit realen Kundenbewertungen nicht zu tun haben.

Im Flussbereich besonders interessant wenn die Studie meint Arosa beherrscht den Markt…ja mit Angeboten und Dumpingpreisen. Meine Leser sehen das eher anders. Arosa steht da eher erst an 4 oder 5 Stelle. Arosa Kabinenqualität Platz 1? Lesen Sie dazu gerne meinen Bericht über die Arosa Flora.

Dann der nächste spannende Spruch „Reisebüros orientieren sich immer nach Marken“ und wollen davon profitieren. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, der Kunde kriegt die bevorzugte Marke des Reisebüros verkauft nicht das was für den Kunden wirklich gut wäre!

Das AIDA und TUI Cruises in Deutschland den Markt anführen liegt in der Natur der Dinge, da beide Unternehmen ausschließlich auf dem deutschen Markt tätig sind. Hinzu kommt das beide Unternehmen Ableger großer konkurrierender US Unternehmen sind. Hier geht es auch darum Marktanteile zu erobern uns zu sichern,,,,egal was es kostet.

Hinzu kommt das TUI -Cruises zwar viel Geld ins Marketing steckt aber grundsätzlich ein Indentitätsproblem hat. All Inklusive reicht eben nicht aus – auf lange Sicht.

Die angeblich abgeschlagenen Unternehmen wie Costa, MSC oder Hurtigruten sind weltweit am Start und haben schon deshalb eine andere Strategie und ganz andere Marketingplans.

Fazit: Reisebüros denken anders, ist der Kunde da wirklich noch König?

Alles in allem wird klar das der Vertrieb und die Reisebüros eine ganz andere Sicht auf die Entwicklung haben wie die reisenden Kunden selbst. Während es den Reisebüros sicher recht wäre, wenn es immer so weiter geht mit riesigen Schiffen, wird den Reisenden bereits jetzt klar, dass es so nicht weitergehen kann.

Schreibt mir Eure Meinungen dazu gerne hier, Welche ist Eure bevorzugte Reederei?

Claus

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Kategorien: der kreuzfahrttester, kreuzfahrtnews

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