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5 Fragen an den neuen Kreuzfahrtdirektor von Hansa Touristik Herrn Peter Jurgilewitsch kurz vor Beginn der Sommersaison 2018:

1) Wie sind Sie als studierter Musiker zur Kreuzfahrt gekommen?

Für mich war und ist die Musik eine Weltsprache. Dieser Satz hat nach wie vor Gültigkeit. Mich hat es schon als Kind fasziniert, wie Musiker aus aller Welt ohne größere Probleme zusammen muszieren konnten, auch wenn sie die Sprache des anderen nicht verstanden.

In meiner Heimatstadt Bonn, damals noch Bundeshauptstadt, gingen Künstler aus zahlreichen Ländern anlässlich des Beethovenfestes, ein und aus. So kam ich früh in Kontakt mit der Internationalität.

Ich begann Klavier und Orgel zu lernen und später zu studieren und arbeitete fast zwei Jahrzehnte als Musiker. Dann unternahm ich zu einem großen Familienfest eine erste Kreuzfahrt und ich merkte wie wunderbar es ist, sich den Küsten langsam zu nähern, interessierte mich fortan für die Reiserouten der Schiffe und überlegte nicht lange, als man mich bat, Vorträge als Lektor an Bord zu halten. Nach einigen Jahren übte ich diese Tätigkeit hauptberuflich aus und übernahm danach immer wieder auch die Position als Ausflugsleiter und in der Folge auch als Kreuzfahrtdirektor.

 

 

2) Sie haben sich nach 17 Jahren als Kreuzfahrtdirektor auf MS Deutschland mit MS Ocean Majesty wieder für ein klassisches deutschsprachiges Kreuzfahrtschiff entschieden. Warum?

Diese Frage ist ganz leicht zu beantworten. Sowohl auf dem Traumschiff MS Deutschland als auch auf MS Ocean Majesty ist es mir als Kreuzfahrtdirektor möglich während einer Reise fast jeder Gast persönlich anzusprechen und mit den Gästen wirklich zu interagieren

Das geht auf Schiffen mit mehr als 500 Passagieren deutlich schwieriger oder gar nicht mehr.

Hinzu kommt, dass Hansa Touristik in Stuttgart ein Familienunternehmen ist. Die Dienstwege sind kurz, die Entscheidungsfindung klar strukturiert und das hat viele Vorteile, den man nicht hoch genug bewerten kann.

 

 

3) Auf MS Ocean Majesty wird großen Wert auf die persönliche Atmosphäre und Ansprache gelegt. Wie vermitteln Sie diese Atmosphäre als Kreuzfahrtdirektor?

Sie haben Recht. Eine persönliche Atmosphäre ist unverzichtbar soll eine Kreuzfahrt gelingen. Fern der Heimat muss sich der Gast wie zu Hause fühlen können und die nahezu täglich wechselnden Ziele genießen. Als Kreuzfahrtdirektor bin ich die Stimme des Schiffes, der Repräsentanz des Reeders und des Charters zugleich. In all diesen Aufgaben für die Gäste erreichbar und jederzeit ansprechbar zu sein, am Abend mit den Gästen im Restaurant am Tisch Platz zu nehmen, auf persönliche Anliegen des Gastes auch direkt einzugehen, das alles zusammengenommen vermittelt nicht nur, dass der Gast an Bord willkommen ist sondern auch, dass er im Mittelpunkt steht.

 

 

4) Ihre Passion sind Länder- und Themenlektorate an Bord. Was zeichnet einen guten Lektor Ihrer Meinung nach aus?

Die Lektorate sind der Ausdruck meiner Berufserfahrung. Bevor jemand ein Kreuzfahrtschiff als Lektor begleiten kann, muss er alle Destinationen kennen, diese besucht und fotografisch dokumentiert haben. Das bedeutet eine ausgedehnte Reiseaktivität vorab. Das ist es, was, meiner Meinung nach, einen guten Lektor auszeichnet. Denn nur auf diese Weise ist sicher gestellt, dass der Lektor alle an Ihn gerichteten Fragen der Passagiere angemessen beantworten kann. Darüber hinaus muss er seine Präsentationen spannend und informativ zugleich gestalten. Es sollte also modernes Edutainment sein, was geboten wird – mitreißend und informativ zugleich.

 

 

5) MS Ocean Majesty geht ja jeden Winter bevor die Saison mit Hansa Touristik beginnt in die Werft. Welche Veränderungen erwarten den Gast in der neuen Saison an Bord?

Diese Tatsache halte ich für sehr bedeutsam. Nicht jedes Schiff wird jährlich einem Generalcheck unterzogen. Das Thema Sicherheit steht auch in der Kreuzfahrt über allem. Da ist es gut zu wissen, dass ich als Gast auf MS Ocean Majesty in guten Händen bin.

 

Für die kommende Saison, die Ende April beginnt, werden an Bord wieder zahlreiche Verbesserungen auch baulicher Art vorgenommen. Ich möchte da zuerst das umgestaltete Frühstücksbuffet nennen. Künftig können die Gäste im Bordrestaurant zum Frühstück von zwei Buffets wählen. Das hebt ungemein die Atmosphäre und selbst wenn einmal am Morgen fast alle Gäste zu Ausflügen aufbrechen, wirkt das Ambiente nie überfüllt.

Neben all den anderen Veränderungen, die im Bereich Maschine und Technik zu nennen wären, muss sicher der Umbau im Lidogarten, dem allseits beliebten Buffetrestaurant auf dem Aquamarine Deck genannt werden. Nicht nur die Tischdekoration wurde stilvoll und modern gestaltet sondern vieles in der Anordnung und Präsentation der Speisen dem Zeitgeschmack angepasst.

Natürlich wird es auch in der kommenden Saison das Live-Cooking geben, frische Waffeln, und die bei unseren Gästen seit langem beliebten Themenbuffets.

 

Erstmals werde ich als Kreuzfahrtdirektor den Gästen auch die Lektorate der Reise präsentieren, eine Aufgabenkombination, die ich seit vielen Jahren mit viel Freude übernehme.

Ich freue mich aber ganz besonders auch auf ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, zu dem ich viele Künstlerkollegen, mit denen schon lange zusammen arbeite und die Garanten für Qualität und Lebensfreude sind, gewinnen konnte. Die Gäste dürfen gespannt sein!

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Categories: Hansa Touristik

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