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TUI Cruises: Umweltzwischenbericht 2017 veröffentlicht

environmental-protection-3342204_960_720Die Eco Trophea 2017 ging an TUI Cruises: Der Gewinn des DRV-Nachhaltigkeitspreises für das Projekt zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen war sicherlich einer der großen Erfolge von TUI Cruises im vergangenen Jahr. Doch nicht nur bei diesem Projekt überzeugte das Hamburger Kreuzfahrtunternehmen im Umweltbereich. Im Rahmen der Umweltstrategie hatte TUI Cruises sich 18 konkrete Umweltziele für 2017 gesteckt und 16 davon erreicht bzw. übererfüllt Das belegt der heute veröffentlichte Umweltzwischenbericht fürs vergangene Jahr.

Zentrales Thema 2017: Abfallvermeidung
„Die Auszeichnung der Eco Trophea war ein großer Erfolg und sehr wichtig für uns. Er hat uns gezeigt: Auch externe Organisationen erkennen unser hohes Umweltschutz-Engagement an und es hat uns gefreut, dass unsere Vorreiterrolle in der Branche wahrgenommen wird“, so Wybcke Meier, CEO von TUI Cruises. Abfallvermeidung und verantwortungsvolles Abfallmanagement: Das war das zentrale Thema vom TUI Cruises Umweltmanagement im vergangenen Jahr. Dabei hat sich die Reederei nicht nur auf die Optimierung der Abfallplanung und Budgetierung konzentriert, sondern vor allem auf die Reduzierung des Abfallaufkommens an Bord. Sämtliche Einweg- und Einzelverpackungen aus Plastik wurden erfasst. Derzeit werden Alternativen und Lösungen geprüft, um diese Einmalverpackungen durch nachhaltige Alternativen zu ersetzen. Das Ziel dabei ist klar formuliert: Sowohl im Hotel- als auch im Gastronomiebereich soll langfristig vollständig auf Einwegartikel aus Plastik verzichtet werden.

Ein voller Erfolg war das Projekt zur Verringerung von Lebensmittelabfällen. Mit unterschiedlichen Maßnahmen konnten auf der Mein Schiff 4 mehr als 17 Prozent an Lebensmittelabfällen reduziert werden. Und das Projekt geht weiter: In diesem Jahr werden die erfolgreichen Maßnahmen flottenweit eingeführt.

CO2-Emissionen und Luftschadstoffe weiter gesenkt
Ein Schwerpunkt lag auch 2017 wieder auf der Minderung der Emissionen. Und auch im vergangenen Jahr war das Kreuzfahrtunternehmen in diesem Bereich erfolgreich. Jedes der Reduktionsziele bezüglich CO2, Schwefel-, Stickoxid und Feinstaubausstoß hat TUI Cruises übererfüllt. Die CO2-Emissionen wurden pro Person und Übernachtung um 2,59 Prozent gesenkt, die Stickoxidemissionen gingen sogar um beinahe 6 Prozent zurück. Der dauerhafte Einsatz des Hybrid-Scrubbers sorgte für einen Rückgang der Schwefelemissionen um mehr als 20 Prozent und der Feinstaubemissionen um gut 10 Prozent. „Wir haben unser Abgasnachbehandlungssystem rund um die Uhr und weltweit auf allen unseren Neubauten im Einsatz. In dem sensiblen Ökosystem der Ostsee nutzen wir unsere Scrubber-Technologie ausschließlich im geschlossenen Modus, so dass kein Waschwasser aus dem System ins Meer gelangt. Das ist branchenweit einzigartig“, so Wybcke Meier.

Das Energiemanagement ist ein zentraler Baustein beim Bestreben von TUI Cruises die Emissionen weiter zu senken. 2017 hat TUI Cruises gemeinsam mit dem Mutterkonzern Royal Caribbean Cruises Ltd (RCCL) die Mein Schiff Flotte zusammen mit weiteren RCCL-Schiffen als weltweit erste Kreuzfahrtflotte nach ISO 50001 für den Aufbau eines systematischen Energiemanagements zertifizieren lassen. Gleichzeitig hat TUI Cruises die Position des Energy Efficiency Managers an Land geschaffen, der alle für die Thematik relevanten internen Prozesse betreut und als Schnittstelle zwischen der bordseitigen Führung, dem TUI Cruises Umwelt- und Shipmanagement und dem RCCL Energy Management Department fungiert.

Strenge Selbstverpflichtungen beim Abwasser
Auch der Wasserverbrauch pro Person und Übernachtung ist 2017 weiter gesunken. Dennoch wurde das selbst gesteckte Ziel, den Wasserverbrauch um 2 Prozent zu senken, nicht erreicht. Grund dafür ist, dass TUI Cruises mittlerweile vier Schiffe in klimatisch sehr warmen Winterfahrtgebieten fahren lässt und hiermit ein erhöhter Wasserbedarf einhergeht. Besonders strenge Auflagen setzt sich TUI Cruises beim Thema Abwasser: Bereits im dritten Jahr in Folge hat TUI Cruises seine Selbstverpflichtung in der Ostsee das Abgasnachbehandlungssystem im geschlossenen Modus zu betreiben, umgesetzt. Doch diese Richtlinie geht noch weiter: auch im Hafen sowie in küstennahen Gebieten von weniger als drei Seemeilen wird das System ausschließlich im sogenannten Closed-Loop betrieben.

Aussicht auf Umweltziele 2018
Mit der Indienststellung des fünften Neubaus, der neuen Mein Schiff 1, kommt TUI Cruises seinem Ziel bis 2020 eine der weltweit modernsten und umweltfreundlichsten Flotten zu betreiben, noch einmal ein ganzes Stück näher. Auch beim jüngsten Neubau führt der Einsatz moderner Abgastechnologien zu erheblich reduzierten CO2-, und Luftschadstoffemissionen. Als eines der ersten Kreuzfahrtschiffe verfügt die Mein Schiff 1 über Katalysatoren für die Haupt- und Hilfsmaschinen. So werden weltweit Stickoxid-Emissionen weiter reduziert, insbesondere in Küsten- und Hafenregionen. Darüber hinaus sind die gesamten Kabinentextilien wie Bettwäsche, Handtücher und Bademäntel aus GOTS-Standard zertifizierter Bio-Baumwolle produziert. Die Baumwolle der Bettwäsche ist zusätzlich noch Fairtrade zertifiziert. Im Bereich Emissionen setzt sich TUI Cruises für 2018 erneut ambitionierte Ziele: So sollen der Treibstoffverbrauch und auch der CO2-Ausstoß pro Person und Übernachtung um jeweils 4 Prozent, die Schwefeloxid-Emissionen um 5 Prozent reduziert werden.

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Categories: kreuzfahrtnews, tui-cruises

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