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Demo gegen Kreuzfahrten am Samstag in Kiel geplant!

4.6/5 (5)

Gleich 3 grosse Kreuzfahrer kommen am Samstag nach Kiel. Mein Schiff 1, AIDAprima und die MS Meraviglia werden erwartet. Rund 12000 Gäste werden Ihre Reise beenden und 12000 Gäste werden Ihre nächste Reise starten.

Gleichzeitig werden ca. 7000 Passagiere auf die Fähren nach Norden gehen und von dort ankommen.

Die Turbo Klima Kampfgruppe Kiel (TKKG) die zuletzt das auslaufen eines Kreuzfahrtschiffes 6 Stunden verzögert hatte, möchte nun mit den Passagieren direkt ins Gespräch kommen.

Ob es zu direkten Behinderungen kommen wird ist nicht bekannt. Auch wie viele tatsächliche Demonstranten erwartet werden ist unklar.

Durch ein Arbeitstreffen am Donnerstag aller beteiligter Protagonisten soll die genaue Route der Demonstranten, die es diesmal auch auf Reisebüros abgesehen haben geklärt werden.

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Categories: Engagement Umwelt, nachgedacht, Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeit/Umwelt

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5 Comments on “Demo gegen Kreuzfahrten am Samstag in Kiel geplant!”

  1. 11. Juli 2019 at 11:43 #

    Fachliche Gegenstellungnahmen wären nötig
    Ich wundere mich immer wieder, warum sich die Kreuzfahrtbranche und auch die Motorenindustrie nicht gegen die fast täglich von den Medien (und von dem Nabu) verbreiteten heftigen Angriffen gegen Kreuzfahrtschiffe wehrt. Warum bringt z.B. auch kreuzfahrttester.com keine fundierte Gegenstellungnahme?
    Es muss sicherlich nicht sein, dass große Kreuzfahrtschiffe zur Erbauung der Passagiere mitten durch Venedig fahren oder andere mit schwefelhaltigen Kraftstoffen durch norwegische Fjorde oder Alaska. Doch was die Abgasemissionen betrifft, haben Kreuzfahrtschiffe wohl die modernsten und sparsamsten Antriebsmotoren in der weltweiten Schifffahrt. Da die Kreuzfahrt-Flotte zahlenmäßig nicht einmal ein halbes Prozent aller in Betrieb befindlichen seegängigen Schiffe ausmacht, ist ihr Einfluss auf das Klima verschwindend gering. Seit 2015 dürfen Schiffe z.B. in den Hoheitsgewässern der EU und in den europäischen Häfen nur noch mit Kraftstoffen mit höchstens 0,1 % Schwefel fahren (früher 4,5 % und mehr), international gilt auf hoher See ab Anfang 2020 ein oberer Grenzwert von nur noch 0,5 % (derzeit noch 3,5 %). Gleichzeitig wird auch der maximale NOx-Anteil in den Schiffsabgasen drastisch gesenkt werden: im Vergleich zu früher beträgt die NOx-Reduktion 80 % ! Was den Ausstoß des Treibhausgases CO2 betrifft, so ist der Dieselmotor nach wie vor die Wärmekraftmaschine mit dem höchsten Wirkungsgrad, und somit mit dem geringsten Verbrauch und demzufolge auch den geringsten CO2-Emissionen.
    Ob das die Demonstranten am kommenden Samstag in Kiel alles wissen? Ich bezweifle es.
    Horst Köhler, Friedberg

    • der Kreuzfahrttester
      11. Juli 2019 at 11:51 #

      Ich bringe jederzeit eine fundierte Gegenstellungnahme, sollte Sie den zur Verfügung gestellt werden. Es ist jedoch nicht meine Aufgabe gegen die eine oder andere Seite zu kämpfen.

  2. 11. Juli 2019 at 14:50 #

    Hallo, lieber (unbekannter) Autor,
    Es geht nun wirklich nicht um Kampf, sondern um eine bessere Verbreitung von Fakten über die Technik von (Kreuzfahrt-)Schiffen, speziell deren klimaschädlichen Emissionen. Ich bin mir sicher, dass so mancher Kreuzfahrt-Gegner auf die bevorstehende Demo in Kiel verzichten würde, würde er meinen oben angegebenen Kommentar lesen und darüber nachdenken. Letztlich erfüllt die Schifffahrt auch nur die für sie geltenden internationalen und europäischen Vorschriften, so wie etwa auch der nationale bzw. europäische Straßenverkehrssektor. Dass die Bedingungen für die internationale Seefahrt und den nationalen Straßenverkehr unterschiedlich sind, kann der Schifffahrt nicht angelastet werden.
    Horst Köhler, Friedberg

    • der Kreuzfahrttester
      11. Juli 2019 at 16:15 #

      Sehr geehrter Herr Köhler,
      ich veröffentliche regelmässig Umweltschutz und Nachhaltigkeitsberichte der Reedereien.
      Alles hier auf der Webseite zu finden.
      Herzliche Grüsse
      Claus Blohm, der Kreuzfahrttester

  3. 11. Juli 2019 at 17:49 #

    Ja, Herr Blohm,
    das mag ja stimmen, aber glauben Sie, dass solche PR-Infos der Reeder bezüglich des von mir angesprochenen Themas auch nur annähernd erschöpfend und überzeugend sind? Nur zwei Beispiele:
    (a) LNG-Schiffe: Es werden nur die Vorteile genannt. Kein Eingeständnis, dass LNG nur eine (teure !) Zwischenlösung darstellt, zumal Erdgas ein endlicher fossiler Kraftstoff ist. Gesagt wird nicht, dass der 20%-ige Vorteil bei der NOx-Emission nur auf dem Papier steht, weil je nach Motortyp Methan freigesetzt wird, das 30 Mal klimaschädlicher als CO2 ist und den NOx-Vorteil zunichte macht. Dass LNG-Schiffe voluminöse und stark isolierte LNG-Tanks benötigen, und zwar zusätzlich zu den konventionellen Kraftstofftanks, weil ja derzeit meist noch keine ausreichende LNG-Vorrats- und Betankungsstruktur in den Häfen existiert.
    (b) Abgaswäscher (Scrubber): Mit Stolz weisen Reedereien gerne daraufhin, dass ihre Neubauten über Scrubber zur Schwefeloxid-Reinigung der Abgase verfügen oder Bestandsschiffe mit dieser Technik nachgerüstet wurden. Fakt ist aber auch, dass die meisten dieser heute in der Flotte vorhandenen Scrubber ökologisch bedenkliche Nasswäscher sind, die extrem saures Wasser in das Meer einleiten und deswegen in immer mehr Häfen verboten werden.
    Ich denke, Sie wissen nun, um was es mir geht: um eine faire und vollständige Darstellung des Pro/Contra-Sachverhalts, ohne wesentliche Fakten zu verschweigen.
    Horst Köhler, Friedberg

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