Carnival Cruises hat 10 Milliarden Dollar durch Covid verloren

Carnival Cruises Verlust …

Carnival Cruises Verlust
(Photo by Andy Newman/Carnival Cruise Lines)

Carnival Cruise Line hat das Jahr 2020 mit einm Verlust von 10 Mrd. US Dollar abgeschlossen. Zur Carnival Unternehmensgruppe gehören auch die In Deutschland bekannte AIDA Cruises und Costa Cruises. Aber auch Cunard Line oder Holland Amerika.

Die Carnival Gruppe hat in 2020 15 Schiffe abgebaut, 4 weitere sollen noch folgen.

CEO Arnold Donald dazu: “Dank der starken Maßnahmen, die wir ergriffen haben, mit Budgetmanagement und Kapazitätsreduzierung, sind wir jetzt gut positioniert, um Marktanteile zurückzugewinnen und schlanker und effizienter wieder aufzutauchen und unsere Position als Branchenführer zu stärken”

Carnival hat angeblich soviel Geld das Sie ein weiteres Jahr ohne Kreuzfahrten überleben könnten…na dann

Carnival Cruise Line hat derzeit 87 Schiffe in der Flotte. Dazu gehören die neusten umweltfreundlichsten Schiffe der LNG Klasse. AIDAnova, AIDAcosma, Mardi Gras, Costa Smeralda und die Costa Toscana.

Carnival möchte nun zum März hin ebenfalls wieder weltweit beginnen, betont aber das auch eine weitere Durststrecke (Jahr) kein Problem ist. Ja denn Sie haben ja ein ganzes Jahrzehnt mehr als genug verdient.

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2 Kommentare

  1. Laut dem Gesprächsprotokoll am Montag, der Vorstellung des Geschäftsbericht 4. Quartal 2020, sagte David Bernstein – Finanzvorstand
    “Die Verschuldung Ende 2020 – 30. November 2020, die zum Bilanzstichtag ausgewiesen wird, wird also 27 Milliarden US-Dollar betragen, hinzu kommen noch 1,5 Milliarden für den Monat Dezember”
    Somit ist die Gesamtverschuldung von Carnival um 300% gegenüber der letzten Bilanz vor COVID, angeschwollen!
    Es mag richtig sein das Carnival gut verdient hatte vor COVID, jedoch verpasst hat ausreichend Kapitalrücklagen zu bilden. Wichtiger war, den Aktionären eine gute Dividendenausschüttung zu bieten, ein probates Mittel in den USA um Kleinanleger anzulocken. Aber auch die Familie Arison zu alimentieren.
    Ein Großteil der zusätzlich aufgenommen Liquidität sind zu sehr hohen Zinsen erfolgt, die laut Rating Agenturen die Aktie zu Junkstatus herabstuften.

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