Hurtigruten – meldet 160 Mio Euro Verlust für 2020 (Jahresbericht)

Hurtigruten Jahresbericht – Hurtigruten hat für 2020 einen Verlust von ca 160,6 Millionen Euro gemeldet, Im Vorjahr waren es ca. 17 Mio Euro.

Hurtigruten macht die Pandemie und neue Reisebeschränkungen verantwortlich, die das Unternehmen zwangen, den größten Teil seines Betriebs im vierten Quartal einzustellen. Ab Oktober wurden in Nordnorwegen nur noch zwei Schiffe auf einer verkürzten Strecke eingesetzt, verglichen mit fünf Schiffen zuvor.

Zum Jahresende meldete Hurtigruten eine Liquidität von 72 Millionen Euro und einen durchschnittlichen monatlichen Cash-Burn von 13 Millionen Euro.

Hurtigruten hofft das der Normalbetrieb zum 3 Quartal wieder aufgenommen werden kann. Immerhin gibt es eine sehr starke Buchungslage, die im Vergleich zum Vorjahr 43 % höher liegt.

Hurtigruten betreibt 16 Schiffe, von denen 11 Expeditionskreuzfahrten entlang der norwegischen Küste anbieten, von denen sieben im Rahmen eines 10-Jahres-Vertrags mit dem norwegischen Verkehrsministerium lokale Transport- und Frachtdienste anbieten. 

Fünf Schiffe sind Expeditionskreuzfahrten, in einem neuen Schwesterunternehmen organisiert, in der Arktis und Antarktis gewidmet, darunter die neuen Hybridschiffe Fridtjof Nansen und Roald Amundsen.

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