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AIDA Cruises und die Staatshilfen und Bürgschaften

Vor Monaten haben wir gemeldet das AIDA Cruises Staatshilfen in Höhe von 400 Mio Euro aus dem Rettungsschirm beantragt hat. Angeblich würde Costa Chef Thamm mit der Bundesregierung verhandeln.

Nun scheint es endlich soweit zu sein das alle mitziehen möchten. Das Land Mecklenburg Vorpommern und die Stadt Hamburg wollen mit Bürgschaften absichern.

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Immerhin ist AIDA Cruises nicht nur der grösste Arbeitgeber in der Region sondern auch anderweitig Wirtschaftsfaktor in den Hafenstädten. Jedes Schiff welches mit Passagieren kommt, bringt einige Millionen Euro in die Stadt.

Nun scheint es so als wolle AIDA Cruises die Hilfen gar nicht mehr? Der Mutterkonzern Carnival hatte kürzlich auf die gute Liquidität des Konzerns hingewiesen.

Wie eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage von touristik aktuell mitteilte, sei man dankbar „für die grundsätzliche Bereitschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern, uns im Wege einer Rückbürgschaft an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds zu unterstützen. Wir werden zu gegebener Zeit entscheiden, ob wir von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden“. 

Jetzt kommt es plötzlich so rüber als wenn AIDA Cruises die Anträge für Gelder aus dem Rettungsschirm nie beantragt hat. Auf der anderen Seite bleibt aber auch diese Hilfe nur ein Kredit der zurück gezahlt werden muss. Wenn also der Mutterkonzern genug Geld aufgenommen hat braucht man dieses Kredite nicht mehr?

Zu kritischen Stimmen zu den Staatshilfen kam es auch auf Grund der Tatsache das AIDA Cruises zu einem US Konzern gehört.

Welche Kreuzfahrten sind zu Ostern möglich

AIDA Cruises selbst möchte nun am 20. März mit der AIDAperla wieder Kreuzfahrten auf den Kanaren anbieten.

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