MS Amera

Aus dem Gerichtssaal: Gäste klagen nach Corona Kreuzfahrt und verlieren

Corona Kreuzfahrt Klage abgewiesen …

Aus der Rubrik “wenn Menschen den Hals nicht voll kriegen”….stammt folgende Geschichte. Die Reederei Phoenix Reisen wurde von einem Ehepaar verklagt, auf eine Entschädigung für ausgefallene Ausflüge auf der Südamerika Reise der MS Amera im letzten Jahr.

Es gab sogar einen großen TV Beitrag zu dieser Reise, nicht zuletzt auch mit dem positiven Beispiel, wie Phoenix Reisen die Gäste einfach selbst nach Hause gefahren hat.

Das Ehepaar hatte nun auf der MS Amera 27200 Euro für eine tolle Kabine ausgegeben, für eine Reise von Buenos Aires durch die Karibik, zurück nach Monaco gehen sollte. Der erste Teil der Reise funktionierte noch ganz ordentlich aber wie man auch der TV Sendung entnehmen kann, kam es recht bald zu ersten Problemen in den Häfen. Die Reederei hatte jedoch darauf keinen Einfluss.

Die MS Amera fuhr nun direkt nach Bremerhaven um die Gäste sicher nach Hause zu bringen.

Phoenix bleibt großzügig und erstattet dem Ehepaar 9650 Euro zurück. Alternativ wäre auch eine Umbuchung möglich. Das allerdings reicht dem klagenden Ehepaar nicht, weitere 4700 Euro werden eingeklagt, Außerdem wollen Sie für den zweiten Teil der Reise gar nichts mehr bezahlen. An Bord hätte es nur eine Grundversorgung gegeben! Ein Bordprogramm hätte nicht statt gefunden.

Urlaub in Deutschland die Alternativen

Phoenix erklärt das es auch auf der Rückreise den gewohnten Standard bei der Verpflegung mit erstklassigen Menüs gegeben hat. Natürlich war das Unterhaltungsprogramm eingeschränkt, es hat aber trotzdem Unterhaltungsangebote gegeben. Die Tagesprogramme zeigen das.

Das Gericht schließt sich dem an, und betont wie richtig die Entscheidung war zurück zufahren. Außerdem gab es bereits eine sehr großzügige Ausgleichszahlung. Außerdem sei ein Großteil der Leistung erbracht wurden.

Klage abgewiesen vom AG Bonn!

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