Impfpass

Bundesregierung setzt auf europaweiten digitalen Impfpass

Digitaler Impfpass… heißt das Zauberwort in diesen Tagen.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Tourismus, Thomas Bareiß, hat noch einmal betont, das man eine große Chance im neuen europaweiten Corona Impfpass sieht. Mit diesem neuen digitalen Impfnachweis kann Sommerurlaub in Europa aber auch in Deutschland möglich werden.

Thomas Bareiß, setzt große Hoffnungen in das geplante europäische Impfzertifikat.

Auch die deutschen Reedereien könnten wieder in Deutschland starten. Wie in den USA wird auch auf deutschen Schiffen der digitale Impfpass oder das gelbe Impfbuch zur Bedingung werden. Spätestens dann wenn alle eine Impfangebot hatten.

Es muss auch diese digitale Form sein, weil bereits jetzt gelbe gefälschte Impfausweise im Netz verkauft werden mit den nötigen Impfstempeln darin. Wer hätte noch vor Corona gedacht, das ein Impfpass einmal so wichtig, für das tägliche Leben werden kann.

Radurlaub am Wasser in Deutschland eine echte Alternative

Ein digitaler Impfnachweis für Smartphones soll in der EU nun als ein freiwilliges und ergänzendes Angebot zum weiterhin gültigen, aber nicht fälschungssicheren gelben Heft eingeführt werden. Der deutsche Bundestag hat dem bereits zugestimmt.

Mit den Impfungen kommt die große Diskussion um Freiheiten für Geimpfte. Hier droht ein echter sozialer Unfrieden, denn viele Menschen konnten sich noch nicht impfen lassen, würden aber gerne. Das aufheben der Regeln macht also nur dann Sinn wenn auch alle Menschen die wollen geimpft werden können. Wer das ganze dann in der Praxis kontrollieren soll ist auch nicht wirklich geklärt.

Auch die Bundesregierung plant nun eine einheitliche Regelung und will diese dann in der kommenden Woche mit Bundestag und Bundesrat abstimmen. Viel Sinn macht das aber nicht mehr, weil die Ministerpräsidenten schon wieder eigene Wege gehen.

Der Bundesbeauftragte Bareiß aber auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther fordern jetzt eine schnelle Hotelöffnung. Hotels sind keine Treiber der Pandemie!

Wie funktioniert der digitale Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode erstellt, den die Nutzer direkt abscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später einscannen können.

Der digitale Impfnachweis wird dann von den Nutzern über eine App, die kostenfrei zum Download bereitgestellt wird, auf dem Smartphone gesteuert. Damit wird nach der Impfung in einem Impfzentrum oder beim niedergelassenen Arzt ein sog. Impfbescheinigungstoken (2D-Barcode) abgescannt.

Kreuzfahrtreedereien erwarten Buchungswelle

Die App speichert die Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone. Dieser 2D-Barcode ist nur einmalig einlesbar und die Impfbescheinigung ist anschließend an das einlesende Smartphone gebunden.

Wie soll der Nachweis einer Impfung geprüft werden können?

Der Impfprüfnachweis wird über die App erzeugt. Dieser enthält nur die Information, ob die Impfung gültig ist, ggf. die Chargennummer und den Namen des Geimpften sowie ggf. das Geburtsdatum. Der Nachweis kann zusätzlich auch als 2D-Barcode (Impfprüftoken) dargestellt werden.

Für Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, wird es eine Prüf-App zur Prüfung des Impfprüftokens geben. Damit kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets dann gescannt werden. Alternativ ist ein Nachweis mit dem analogen Impfpass möglich.

Wie soll ein Missbrauch verhindert werden?

Der digitale Impfnachweis darf nur von autorisierten Personen in Impfzentren, Arztpraxen und Krankenhäusern ausgestellt werden. Bei der Überprüfung von digitalen Impfnachweisen ist- wie in der analogen Welt auch – ggf. ergänzend ein Lichtbildausweis vorzulegen. Der digitale Impfnachweis ist kryptographisch vor Veränderungen geschützt und gleichzeitig an ein Smartphone gebunden, sodass auch ein möglichst umfassender Schutz vor Vervielfältigung besteht.

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Ein Kommentar

  1. Alles schön und gut, aber was ist mit Personen, die kein Smartphone haben (was den vielen älteren Mitmenschen ja schon das Vereinbaren eines Impftermines erheblich erschwert/verwehrt hat)?…oder wenn das Smartphone kaputt geht (vielleicht sogar auf Reisen) oder geklaut wird?…und bei Smartphone-/Vertragswechsel?…und was ist mit den Impfzertifikaten, die bereits ausgestellt sind (muss man sich nun wieder in eine – endlose – Schlange stellen, um diesen digitalen Kram zu bekommen??? Fragen über Fragen, ich hoffe nur, man hat für alles eine (schnelle) Lösung, damit es nicht wieder so ein Disaster wie mit dem 5. Tag “Osterruhe” am 1.4.21 gibt…

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