Hapag-Lloyd Cruises übernimmt HANSEATIC spirit in Norwegen

  • Offizielle Schiffsübergabe durch die VARD Langsten Werft heute, am 28. Juni 2021, erfolgt
  • Modernisierung der Flotte: Dritter Neubau komplettiert neue Expeditionsklasse
  • HANSEATIC spirit wird am 1. Juli 2021 in Hamburg für Reisevorbereitungen erwartet
  • Dritter Expeditionsneubau sticht am 26. August 2021 zur Jungfernfahrt ab Hamburg in See

Alle guten Dinge sind drei: Mit der Schiffsübergabe der HANSEATIC spirit ist die neue Expeditionsklasse von Hapag-Lloyd Cruises komplett. Ab sofort ergänzt die HANSEATIC spirit die moderne Expeditionsflotte neben den bereits im Dienst befindlichen baugleichen Schwesterschiffen HANSEATIC nature und HANSEATIC inspiration. Heute begibt sich die 138 Meter lange und 22 Meter breite HANSEATIC spirit, die zukünftig als „Adults-only“ Schiff mit Gästen ab 18 Jahren fahren soll, auf ihre Überfahrt von Norwegen nach Hamburg.

Dort wird sie am 1. Juli 2021 für finale Reisevorbereitungen erwartet, bevor sie Ende August zu ihrer Jungfernfahrt in See sticht. Mit der Finalisierung der letzten Arbeiten endet der Bauprozess von rund zwei Jahren sowie der im Mai 2017 begonnene Modernisierungsprozess der Expeditionsflotte von Hapag-Lloyd Cruises. Damals startete im rumänischen Tulcea in der VARD Wert der Bau des ersten Expeditionsneubaus, der HANSEATIC nature.

Ein Blick zurück: Im Juni 2019 erfolgte der erste Stahlschnitt der HANSEATIC spirit am rumänischen Standort der VARD Werft, einem Beteiligungsunternehmen der italienischen Fincantieri-Group. Im Juli 2019 folgte die Kiellegung und es begann der Bau der Außenhülle des Expeditionsschiffes. Ende des Jahres 2020 verholte der Schiffsrohbau mit Hilfe eines Hochseeschleppers nach Norwegen, um in der VARD Langsten Werft im Tomrefjord in der Nähe von Ålesund weitere Arbeiten, wie den Innenausbau, durchzuführen.

Ein Blick nach vorne: „Wir sind stolz, die HANSEATIC spirit nun als jüngstes Flottenmitglied zu begrüßen. Dass es uns zusammen mit der VARD Werft gelungen ist, in einer herausfordernden Zeit diesen Bau zu beenden und wir nun mit drei kleinen und wendigen Expeditionsschiffen auf Fünf-Sterne-Niveau eine hochmoderne Expeditionsflotte vorweisen können, freut mich sehr. Allen Beteiligten gilt mein Respekt und Dank“, so Julian Pfitzner, CEO Hapag-Lloyd Cruises.

Wie die 2019 in Dienst gestellten Schwesterschiffe HANSEATIC nature und HANSEATIC inspiration bietet die HANSEATIC spirit Platz für je 230 Gäste, bzw. bei Antarktisreisen und Spitzbergen-Umrundungen 199 Gäste und setzt neue Standards in der Expeditionskreuzfahrt. Alle drei baugleichen Schwesterschiffe verfügen über zahlreiche Details, die das Expeditionserlebnis intensivieren, darunter zwei ausfahrbare Balkone, ein Decksumlauf auf dem Vorschiff, bordeigene Zodiacs und Kajaks sowie eine Marina.

Die kommenden Monate: Nun gilt es, bis zur Jungfernreise verbleibende Vorbereitungen durchzuführen, damit alle Prozesse bis zu den ersten Reisen mit Gästen, die im Rahmen eines umfassenden Hygiene- und Präventionskonzeptes stattfinden, aufgesetzt sind. Aufgrund pandemiebedingter Einschränkungen im Reise- und Güterverkehr in den vergangenen Monaten findet ein Teil der von deutschen Fachunternehmen ausgeführten Arbeiten in Hamburg statt.

Ende August geht es für die Gäste der Jungfernfahrt von Hamburg über Helgoland, die südschwedische Inselwelt sowie Göteborg und Rügen zurück nach Hamburg. Es folgen zwei Kurzreisen zu den Friesischen Inseln bzw. in die südliche Ostsee – eine Gelegenheit für neue Gäste, die Expeditionsflotte kennen zu lernen und zum ersten Mal bei Zodiacfahrten Expeditionsluft zu schnuppern. Mitte September bricht die HANSEATIC spirit zur ersten richtigen Expedition in den hohen Norden auf, zum Bottnischen Meerbusen. Auf ihrer Route im Indian Summer nach Schwedisch- und Finnisch-Lappland erkunden die Gäste an Bord und bei Zodiacfahrten Küstengebiete im Nordmeer der Ostsee, wie die Höga Kusten und das Kvarken-Archipel. Zwei ebenfalls neu veröffentlichte Herbstreisen im Oktober führen das kleine Expeditionsschiff nach Frankreich, Belgien und Friesland, gefolgt von einer Reise nach Polen und Schweden – ganz im Zeichen der Expedition zu kleinen, selten besuchten Häfen und unbekannten Zielen.

Reisebeispiel

Im Oktober geht es in der Ostsee entlang der polnischen Küste zu kaiserlichen Seebädern und historischen Hansestädten, darunter Kolberg und Danzig. Im Anschluss warten Tierbeobachtungen auf Öland. Hier können Zugvögel auf ihrer Reise in den Süden angetroffen werden, bevor es weiter nach Stockholm und Gotland geht, wo es in der Nebensaison besonders beschaulich ist. Auch geplante Zodiacfahrten in den Stockholmer Schären stehen auf dem Programm. Nur für kleine Schiffe möglich ist die Fahrt bis nach Stettin über das Haff. Im Anschluss daran geht es über den Nord-Ostsee-Kanal zurück nach Hamburg. 14.10. bis 24.10.2021 (10 Tage). Buchbar ab 5.190 Euro. Weitere Informationen unter: https://www.hl-cruises.de/SPI2138 

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