Reisewarnung Kreuzfahrten

Auswärtiges Amt verärgert die Kreuzfahrtbranche mit haltloser Warnung!

Reisewarnung Kreuzfahrten Quarantäne

Voraussichtliche Lesedauer: 2 Minuten

Wir haben darüber berichtet. Das auswärtige Amt veröffentlichte am Dienstag im Rahmen der regelmässigen aktualisierten Covid -19 hinweisen eine ausdrückliche Warnung vor Kreuzfahrten.

Originaltext:

Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird abgeraten. Es besteht das Risiko, dass im Falle eines COVID-19-Ausbruchs an Bord – auch unter geimpften Reisenden – von den zuständigen Behörden im Ausland eine mehrtägige Schiffsquarantäne verhängt wird. Ein zeitnaher Rücktransport nach Deutschland wäre ausgeschlossen. (Flusskreuzfahrten innerhalb der EU bzw. Schengen mit besonderen Hygienekonzepten sind ausgenommen. Ausgenommen sind auch Kreuzfahrten auf Schiffen mit spezifischen Hygienekonzepten, deren Reise in einem Hafen in Deutschland beginnt und ohne ein Anlegen in einem ausländischen Hafen wieder in einem Hafen in Deutschland endet.) Veröffentlichung im Ganzen

Gibt es dafür einen konkreten Anlass? Nicht wirklich! Ja die 4 Welle der Pandemie rollt über Deutschland und erschreckt täglich mit neuen Rekorden.

Dennoch haben in den letzten Monaten gerade die deutschen Kreuzfahrtanbieter bewiesen, das Kreuzfahrten relativ sicher möglich sind.

Verwunderlich auch, das gewarnt wird, das Schiffe unter Quarantäne gestellt werden könnten. Diese Fälle gab es so nicht. Hinzu kommt das die Reedereien ausgefeilte Hygienekonzepte erarbeitet haben und erfolgreich anwenden.

Guido Laukamp (CEO Nicko Cruises) sieht es als Zitat: Behinderung des Geschäfts und sieht eine unnötige Verunsicherung der Kunden. Tui Cruises verweist in einer Stellungnahme, nicht zuletzt auch stolz, auf 250 000 Passagiere die Sie bisher sicher mit den richtigen Konzepten einen Urlaub ermöglicht haben. Auch AIDA Cruises gibt ein Statement heraus in dem noch einmal deutlich auf die vielen Sicherheitsmaßnahmen hingewiesen wird.

Reisewarnung Kreuzfahrten Quarantäne – Rechtliche Bedeutung haben die Warnungen des Auswärtigen Amtes nicht, denn es handelt sich nicht um eine Reisewarnung. Einen negativen Effekt auf Buchungen der zögerlichen Kundschaft ist vorhersehbar.

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