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MV Werften Pleite – könnte Gentings „Kartenhaus“ einstürzen lassen

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Genting Hongkong ist hoch verschuldet. Die Pandemie hat alle großen Pläne der Genting Gruppe in die Tonne getreten. Der Kampf um die Gelder für die MV Werften war wohl auch ein Kampf um das Überleben der ganzen Genting Holding in Hongkong. Zu mindestens betrifft das die Kreuzfahrtsparte. So könnte sich die MV Werten Pleite zu einer riesigen Kreuzfahrtpleite im asiatischen Raum ausbreiten.

Ein Gericht soll nun entscheiden, was noch ausgezahlt werden soll und was nicht.

Was fast schon unbemerkt im Schatten der großen Pleite passiert, ist die zeitgleiche Insolvenz der Lloyd Werften in Bremerhaven, die auch zu Genting gehören. Der Handel der Aktien der Genting ist ebenfalls eingestellt.

Das deutsche Insolvenzrecht hat nun die Genting Hongkong gezwungen, die Karten auf den Tisch zu legen.

Allerdings gibt es auch hier sehr verschachtelte Firmenstrukturen, sodass nicht wirklich klar ist, wer am Ende die Zeche zahlen muss. Das deutsche Insolvenzrecht hat nun die Genting Hongkong gezwungen, die Karten auf den Tisch zu legen.

Das bestätigt auch die Stellungnahme des Genting Konzerns, aus der deutlich hervorgeht, wie dringend die Genting Holding auf die deutschen Steuergelder angewiesen ist, oder war. Für die Finanzspezialisten unter Euch hier die Originalstellungnahme:

Zur Genting Gruppe gehören renommierte Kreuzfahrtgesellschaften wie Star Cruises, Dream Cruises und Crystal Cruises.

Genting wird sich nun wohl von der einen oder anderen Gesellschaft trennen müssen und das zu einer Zeit, in der keiner kaufen will.

Die Schuld sieht man bei Genting weiter bei der deutschen Regierung, die nicht bereit war, Gelder frei zugeben, die dann nach Hongkong gehen und nicht der Werften Rettung dienen.

Tatsächlich ist nun Schluss bei den MV Werften. Selbst wenn die Politik, es schafft das Schiff, fertig bauen zu lassen, gibt es immer noch niemanden, der es kaufen will bzw. kann. Ein Schiff, das für den asiatischen Markt gebaut ist, in einer Größe, die in Europa nicht mehr angesagt ist. Es gibt tatsächlich mehr Gründe, die gegen den Fertigbau dieses Schiffes sprechen als dafür.

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