Quelle: german.china.org.cn

China und Carnival debütieren mit Adora Cruises – Eine gute Idee?

Angst vor der Wirtschaftsmacht China, die am Ende alles billiger produziert und der europäischen Werften Wirtschaft damit immensen Schaden zufügt, hat man bei Carnival Cruises offenbar nicht. Aber auch die italienische Fincantieri Werft kooperiert freizügig mit den chinesischen Machern und transferieren modernstes Know-how nach China, damit man dort Kreuzfahrtschiffe bauen kann.

Ist das alles wirklich eine gute Idee? Den, wenn es funktioniert, wird man in Zukunft die neuen Schiffe nicht mehr in Europa bauen, sondern in China, weil sie dort nur noch ein Bruchteil kosten. Dan kann nicht im Interesse der deutschen aber auch italienischen Kreuzfahrtschiffsprofis sein!

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Weitere Werften Pleiten werden folgen.

Der chinesische Schiffbauer hat nun die ersten Pläne für das erste Schiff der Adora Cruises vorgestellt. Auftraggeber sind die Chinesen und Carnival Cruises in einem Joint Venture. Der Entwurf stammt aus der Schublade der Fincantieri Werft, der Schiffe auf dieser Basis bereits für Costa und Carnival gebaut hat. Fincantieri ist jetzt beratend in China tätig.

Das genaue Angebot der neuen Adora Reederei ist noch nichts bekannt. Wer das als erste Gehversuche abtut, irrt gewaltig, das ganze Projekt wird von chinesischen Banken mit Mrd. Beträgen abgesichert.

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