Die AIDAperla muss auf ihrer Reise von Hamburg in die Karibik offenbar kurzfristig ihre Route ändern. Wegen ungünstiger Wetterbedingungen soll Porto entfallen. Stattdessen ist ein zusätzlicher Anlauf in Getxo bei Bilbao vorgesehen. Auch die Aufenthalte in A Coruña und Lissabon werden angepasst.
Das Wichtigste in Kürze
- Porto entfällt: Der geplante Anlauf in Leixões am 10. November soll wegen starker Winde ausfallen.
- Bilbao kommt hinzu: Die AIDAperla soll am 9. November außerplanmäßig Getxo anlaufen.
- Weitere Änderungen: A Coruña wird auf den 10. November verschoben, die Liegezeiten in Lissabon ändern sich.
AIDAperla reagiert auf schlechtes Wetter im Atlantik
Die AIDAperla ist seit dem 5. November 2026 auf einer 21-tägigen Kreuzfahrt von Hamburg nach La Romana in der Dominikanischen Republik unterwegs. Bereits auf der ersten Etappe entlang der europäischen Atlantikküste machen ungünstige Wetterbedingungen offenbar eine Anpassung des Reiseverlaufs notwendig.
Nach den bislang vorliegenden Informationen soll das Kreuzfahrtschiff am Montag, 9. November, den spanischen Hafen Getxo bei Bilbao anlaufen. Der ursprünglich für diesen Tag geplante Aufenthalt in A Coruña wird auf Dienstag verschoben.
Dafür entfällt Leixões, der Kreuzfahrthafen von Porto in Portugal. Auch der Aufenthalt in Lissabon wird zeitlich angepasst.
Die geänderte Route im Überblick
| Datum | Hafen | Geplante Liegezeit |
|---|---|---|
| 9. November | Getxo/Bilbao | 08:00–15:00 Uhr |
| 10. November | A Coruña | 07:00–15:00 Uhr |
| 10. November | Leixões/Porto | Entfällt |
| 11. November | Lissabon | 12:30–19:00 Uhr |
Die genannten Zeiten entsprechen dem gemeldeten neuen Reiseplan und stehen noch unter Vorbehalt.
AIS-Daten liefern Hinweis auf neuen Zielhafen
Die gemeldete Routenänderung wird inzwischen durch eine Schiffspositionsseite gestützt. Dort wird Bilbao mit dem Hafencode ESBIO als nächstes Ziel der AIDAperla angegeben. Die voraussichtliche Ankunft ist für den 9. November gegen 6 Uhr Ortszeit hinterlegt.
Allerdings zeigen andere AIS-Dienste noch A Coruña als Ziel. Auch im zuletzt überprüften offiziellen Hafenplan von Bilbao war die AIDAperla noch nicht aufgeführt.
Eine endgültige Bestätigung des zusätzlichen Hafenanlaufs steht damit weiterhin aus.
Was bedeutet die Änderung für die Passagiere?
Für die Gäste bedeutet der Ausfall von Porto zunächst eine Enttäuschung. Die portugiesische Hafenstadt gehört zu den beliebten Zielen auf Atlantikkreuzfahrten.
Mit Getxo bei Bilbao steht jedoch eine interessante Alternative zur Verfügung. Von dort können Passagiere unter anderem die baskische Metropole mit dem bekannten Guggenheim-Museum besuchen.
Gebuchte Landausflüge müssen entsprechend angepasst oder storniert werden.
Einschätzung von Kreuzfahrttester.com
Wetterbedingte Routenänderungen sind gerade im Herbst auf dem Atlantik keine Seltenheit. Entscheidend sind dabei nicht nur die Bedingungen auf See, sondern auch die sichere Einfahrt und das Anlegen in den jeweiligen Häfen.
Dass AIDA offenbar einen Ersatzhafen einplant, ist für die Passagiere grundsätzlich positiv. Dennoch lässt sich ein ursprünglich gebuchtes Reiseziel wie Porto nicht vollständig ersetzen.
Ob die AIDAperla am Montag tatsächlich in Getxo festmacht, bleibt abzuwarten. Die weitere Reise in Richtung Kanaren und Karibik soll nach bisherigem Stand planmäßig fortgesetzt werden.
Quellen
- Hafenbehörde Bilbao – offizielle Schiffsanläufe
- Schiffsradar – aktuelle Position der AIDAperla
- Kreuzfahrtradar24 – AIS-Positionsdaten
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„Der Kreuzfahrttester“ wird bereits seit mehr als 25 Jahren redaktionell durch verschiedene Blogs und Interseiten zum Thema Kreuzfahrten betrieben. Die Seite www.kreuzfahrttester.com gilt damit als ältester Kreuzfahrt-Blog auf dem deutschsprachigen Markt. Chefredakteur und Inhaber Claus Blohm gilt mit weit mehr als 5.000 Nächten an Bord verschiedener Schiffe als erfahrener Kreuzfahrtexperte. Neben den allgemeinen Reiseberichten erstellt er auch eine Vielzahl interner und vertraulicher Testberichte, die zum Teil von den Reedereien beauftragt werden. Diese Berichte gelten nicht selten als Grundlage für neue Standards an Bord.


