Update vomm 26. Oktober 2026, 13:00 Uhr: TUI Cruises erstattet Reisepreis – was passiert mit der nächsten Kreuzfahrt?
Nach der Kollision der Mein Schiff 3 mit zwei Containerschiffen in Bremerhaven gibt es neue Informationen für die betroffenen Passagiere. Während die Gäste des Kreuzfahrtschiffes ihre Heimreise antreten, rückt inzwischen auch die Frage nach der nächsten geplanten Kreuzfahrt in den Mittelpunkt.
Welche Entschädigung erhalten die Passagiere der Mein Schiff 3?
Nach Informationen des Branchenportals Reise vor9 erstattet TUI Cruises den betroffenen Gästen den vollständigen Reisepreis der abgesagten Kanarenkreuzfahrt.
Darüber hinaus soll die Reederei einen zusätzlichen Nachlass von zehn Prozent auf eine neue Kreuzfahrtbuchung anbieten. Voraussetzung ist nach den bislang veröffentlichten Informationen eine Neubuchung bis zum 31. Dezember 2026.
Damit erhalten die Passagiere nicht nur den Reisepreis zurück, sondern auch ein zusätzliches Kulanzangebot.
Noch nicht abschließend geklärt ist, welche Kosten für individuell organisierte Anreisen, Hotelübernachtungen oder bereits gebuchte Zusatzleistungen übernommen werden.
Auch zur konkreten Organisation der Heimreise liegen bislang nur begrenzte Informationen vor.
Kann die nächste Kreuzfahrt am 14. November stattfinden?
Diese Frage dürfte inzwischen nicht nur die Reederei beschäftigen, sondern auch zahlreiche Gäste, die ihre nächste Reise mit der Mein Schiff 3 bereits gebucht haben.
Am 14. November 2026 soll das Kreuzfahrtschiff in Bremerhaven zu einer 14-tägigen Norwegenreise aufbrechen. Geplant sind unter anderem Aufenthalte in Nordfjordeid, Narvik, Honningsvåg, Tromsø und Ålesund.
Zwischen der Kollision am 25. Oktober und dem nächsten geplanten Reisebeginn liegen lediglich 20 Tage.
In diesem Zeitraum müssen zunächst die Schäden vollständig untersucht werden. Anschließend stehen die notwendigen Reparaturen in einer Werft an. Besonders die beschädigten Rettungsboote, Bootskräne und die Außenhaut des Schiffes könnten dabei eine wichtige Rolle spielen.
Nach Abschluss der Arbeiten müssen außerdem die erforderlichen Sicherheitsprüfungen durchgeführt werden. Erst nach entsprechender Freigabe darf die Mein Schiff 3 wieder in den regulären Passagierbetrieb zurückkehren.
Hinzu kommt die notwendige Fahrt vom Reparaturstandort zurück nach Bremerhaven, sofern die Arbeiten nicht direkt dort erfolgen.
Ob dieser Zeitplan eingehalten werden kann, ist derzeit völlig offen.
Eine offizielle Absage der Norwegenreise ab dem 14. November liegt bislang nicht vor. Ebenso wenig gibt es eine verbindliche Bestätigung, dass die Reise wie geplant stattfinden wird.
Was sagt Kreuzfahrttester.com zur weiteren Einsatzplanung?
Aus redaktioneller Sicht ist die Situation durchaus kritisch. Anders als bei kleineren Beschädigungen müssen insbesondere die Rettungsboote und ihre Aussetzvorrichtungen den vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen entsprechen.
Ob die betroffenen Anlagen repariert oder vollständig ausgetauscht werden müssen, ist bislang nicht bekannt.
Entscheidend wird deshalb sein, wann die Mein Schiff 3 in die Werft verlegt werden kann, wie umfangreich die notwendigen Arbeiten ausfallen und wann die zuständigen Behörden das Schiff wieder freigeben.
Kreuzfahrttester.com wird die Entwicklung weiter verfolgen. Besonders die Auswirkungen auf die nächste geplante Norwegenkreuzfahrt stehen dabei im Mittelpunkt.
Quellen:
- Reise vor9 – Berichterstattung vom 26. Oktober 2026 zu Reiseabsage, Reisepreiserstattung und Kulanzangebot: https://www.reisevor9.de/
- Polizei Bremen – Pressemitteilung Nr. 0691 vom 26. Oktober 2026 zu Schäden und Auslaufverbot: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/6377541
- TUI Cruises – Reiseinformationen und Fahrpläne: https://www.meinschiff.com/
Nach der schweren Kollision der Mein Schiff 3 mit zwei Containerschiffen in Bremerhaven ist die geplante Kanarenreise abgesagt. Die Polizei bestätigt erhebliche Schäden an Rettungsbooten und Außenhaut sowie ein behördliches Auslaufverbot.
Das Wichtigste in Kürze
- Kanarenreise abgesagt: Die am 25. Oktober 2026 begonnene 20-tägige Kreuzfahrt der Mein Schiff 3 wird nach übereinstimmenden Medienberichten nicht fortgesetzt.
- Erhebliche Schäden: Die Polizei bestätigt Beschädigungen an Rettungsbooten, Bootskränen und der Außenhaut des Kreuzfahrtschiffes.
- Auslaufverbot verhängt: Die Dienststelle Schiffssicherheit untersagte der Mein Schiff 3 und den beiden beteiligten Containerschiffen vorerst die Weiterfahrt.
Warum wurde die Kanarenreise der Mein Schiff 3 abgesagt?
Für 2.428 Kreuzfahrtgäste ist der Traum von einer dreiwöchigen Reise zu den Kanarischen Inseln bereits kurz nach dem Start zu Ende gegangen. Nach der schweren Kollision der Mein Schiff 3 im Hafen von Bremerhaven am Sonntag, 25. Oktober 2026, ist die geplante Kreuzfahrt abgesagt worden.
Das berichtet der Norddeutsche Rundfunk am Montagmorgen, 26. Oktober. Die Passagiere wurden demnach aufgefordert, ihre Heimreise anzutreten.
Ursprünglich sollte die Mein Schiff 3 zu einer 20 Nächte dauernden Kreuzfahrt mit dem Titel „Zeitlose Kanaren“ aufbrechen. Die Reise sollte über verschiedene Ziele an der europäischen Atlantikküste sowie Madeira zu den Kanarischen Inseln führen und am 14. November wieder in Bremerhaven enden.
Doch schon kurz nach dem Ablegen kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall.
Die Mein Schiff 3 kollidierte im Bereich der Stromkaje mit zwei dort festgemachten Containerschiffen. Dabei entstanden erhebliche Schäden, die eine Fortsetzung der Reise zunächst unmöglich machten.
Inzwischen steht nach den vorliegenden Medieninformationen fest, dass die Kreuzfahrt nicht mehr durchgeführt wird.
Was ist bei der Kollision in Bremerhaven genau passiert?
Die Polizei Bremen hat am Montag, 26. Oktober 2026, in einer offiziellen Mitteilung neue Einzelheiten zum Unfallhergang veröffentlicht.
Demnach wollte die Mein Schiff 3 am Sonntag gegen 17:30 Uhr mit Unterstützung von Schleppern aus Bremerhaven in Richtung Kanarische Inseln auslaufen.
Auf Höhe der Stromkaje wurde das Kreuzfahrtschiff von einer starken Windböe erfasst und in Richtung zweier dort liegender Containerschiffe gedrückt.
Dabei kam es zur Kollision mit beiden Frachtern.
Während das kleinere Containerschiff lediglich leichte Schäden erlitt, wurde das größere Schiff erheblich beschädigt.
Nach Angaben der Polizei wurde dessen Backbordseite auf mehreren Metern aufgerissen. Außerdem wurden Containerführungen deformiert.
Die Beschädigungen befanden sich mehrere Meter oberhalb der Wasserlinie. Zu einem Wassereinbruch kam es auf keinem der drei Schiffe.
Nach dem Unfall kehrte die Mein Schiff 3 zur Columbuskaje zurück.
Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Ob neben den Wetterbedingungen weitere Faktoren eine Rolle gespielt haben, ist noch nicht abschließend geklärt.
Wie schwer wurde die Mein Schiff 3 beschädigt?
Die Schäden am Kreuzfahrtschiff sind nach den offiziellen Angaben der Polizei erheblich.
Besonders betroffen sind die Rettungsboote und die zugehörigen Bootskräne. Darüber hinaus wurde die Außenhaut der Mein Schiff 3 beschädigt.
Damit handelt es sich nicht lediglich um oberflächliche Beschädigungen.
Gerade Schäden an Rettungsbooten und deren Aussetzvorrichtungen sind für den weiteren Betrieb eines Passagierschiffes von besonderer Bedeutung.
Die Rettungsmittel müssen den geltenden Sicherheitsanforderungen entsprechen. Beschädigte Boote oder Aussetzvorrichtungen können daher nicht einfach ignoriert werden.
Welche Rettungsboote vollständig ersetzt werden müssen und welche möglicherweise repariert werden können, ist bislang nicht offiziell bekannt.
Ebenso offen ist, wie lange die notwendigen Arbeiten dauern werden.
Mehrere Medien berichten bereits, dass die Mein Schiff 3 für die Reparaturen eine Werft aufsuchen muss. Ein konkreter Werftstandort oder ein verbindlicher Zeitplan wurde bislang nicht bestätigt.
Warum darf die Mein Schiff 3 nicht mehr auslaufen?
Die Dienststelle Schiffssicherheit hat nach Angaben der Polizei für alle drei am Unfall beteiligten Schiffe ein Auslaufverbot verhängt.
Das bedeutet, dass die Mein Schiff 3 Bremerhaven zunächst nicht wieder verlassen darf.
Vor einer erneuten Fahrt müssen die erforderlichen Sicherheitsprüfungen und behördlichen Freigaben erfolgen.
Besonders die beschädigten Rettungsboote und deren Aussetzvorrichtungen dürften dabei eine wichtige Rolle spielen.
Das Auslaufverbot betrifft ausdrücklich nicht nur das Kreuzfahrtschiff, sondern auch die beiden beschädigten Containerschiffe.
Wann die entsprechenden Freigaben erteilt werden können, ist derzeit offen.
Was passiert jetzt mit den 2.428 Passagieren?
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich nach Angaben von TUI Cruises insgesamt 2.428 Passagiere und 922 Besatzungsmitglieder an Bord.
Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß nach den bisherigen offiziellen Erkenntnissen niemand.
Die Gäste konnten die Nacht zunächst an Bord verbringen, während Fachleute die entstandenen Schäden untersuchten.
Am Montagmorgen folgte dann die enttäuschende Nachricht: Die geplante Kanarenkreuzfahrt kann nicht stattfinden.
Nach Informationen des NDR wurden die Passagiere aufgefordert, ihre Heimreise anzutreten.
Welche konkreten Rückreisemöglichkeiten TUI Cruises organisiert und welche Erstattungsregelungen für die ausgefallene Kreuzfahrt gelten, ist noch nicht abschließend öffentlich bestätigt.
Betroffene Gäste sollten deshalb die Informationen der Reederei abwarten und ihre individuellen Reiseunterlagen berücksichtigen.
Muss die Mein Schiff 3 jetzt in eine Werft?
Aufgrund der erheblichen Schäden ist mit umfangreichen Reparaturarbeiten zu rechnen.
Insbesondere der mögliche Austausch beschädigter Rettungsboote könnte organisatorisch aufwendig werden. Neben den Booten selbst müssen gegebenenfalls auch die zugehörigen Aussetzvorrichtungen überprüft, instand gesetzt oder ersetzt werden.
Ob die Reparaturen direkt in Bremerhaven durchgeführt werden können oder ein Werftaufenthalt erforderlich ist, wurde bislang nicht offiziell mitgeteilt.
Auch die Dauer der Arbeiten lässt sich derzeit nicht seriös einschätzen.
Entscheidend wird sein, welche Schäden die technischen Untersuchungen ergeben und wann die zuständigen Behörden das Schiff wieder freigeben.
Ist auch die nächste Kreuzfahrt der Mein Schiff 3 gefährdet?
Die abgesagte Reise sollte ursprünglich am 14. November 2026 in Bremerhaven enden.
Damit stellt sich bereits die Frage, ob die Mein Schiff 3 rechtzeitig für ihre nächste geplante Kreuzfahrt wieder einsatzbereit sein wird.
Eine Antwort darauf gibt es bislang nicht.
Die Dauer der Reparaturen hängt insbesondere vom tatsächlichen Schadensumfang, der Verfügbarkeit benötigter Ersatzteile und den erforderlichen technischen Abnahmen ab.
Für Passagiere nachfolgender Reisen besteht deshalb zunächst Unsicherheit.
Eine offizielle Absage weiterer Kreuzfahrten liegt bislang nicht vor. Es wäre daher verfrüht, bereits von zusätzlichen Reiseausfällen auszugehen.
Einschätzung von Kreuzfahrttester.com: Erheblicher Schaden mit möglichen Folgen für den Fahrplan
Die Kollision der Mein Schiff 3 gehört zu den schwerwiegenderen Zwischenfällen im deutschen Kreuzfahrtbetrieb der vergangenen Jahre.
Besonders bemerkenswert ist, dass der Unfall unmittelbar beim Auslaufen aus Bremerhaven und trotz der Unterstützung durch Schlepper geschah.
Die Polizei nennt eine starke Windböe als unmittelbaren Auslöser des Abdriftens. Welche weiteren Umstände zu dem Zusammenstoß beigetragen haben, müssen die laufenden Ermittlungen zeigen.
Für TUI Cruises entsteht durch den Vorfall eine schwierige Situation.
Neben der Betreuung und Rückreise von mehr als 2.400 Passagieren müssen nun umfangreiche technische Fragen geklärt werden. Gleichzeitig steht die weitere Einsatzplanung des Schiffes im Raum.
Aus Sicht von Kreuzfahrttester.com ist insbesondere der Zustand der Rettungsboote entscheidend. Solange die erforderlichen Rettungsmittel und Sicherheitseinrichtungen nicht wieder einsatzbereit und behördlich abgenommen sind, kann das Schiff nicht regulär in den Passagierbetrieb zurückkehren.
Die kommenden Tage dürften deshalb zeigen, ob die Reparaturen kurzfristig möglich sind oder weitere Reisen betroffen sein werden.
Kreuzfahrttester.com steht bereits seit dem Unfallabend in direktem Kontakt mit der Pressestelle von TUI Cruises.
Die Reederei hatte unserer Redaktion die Kollision am 25. Oktober bestätigt und angekündigt, weitere Informationen bereitzustellen, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
Wir werden insbesondere die weitere Einsatzplanung, mögliche Werftarbeiten und die Folgen für bereits gebuchte Kreuzfahrten verfolgen.
Häufige Fragen zur Mein Schiff 3 nach der Kollision
Ist die Kanarenreise der Mein Schiff 3 abgesagt?
Ja. Nach übereinstimmenden Medienberichten vom 26. Oktober 2026 wurde die geplante 20-tägige Kreuzfahrt nach der Kollision in Bremerhaven abgesagt.
Wie viele Menschen waren beim Unfall an Bord?
Nach Angaben von TUI Cruises befanden sich 2.428 Passagiere und 922 Besatzungsmitglieder an Bord.
Gab es bei der Kollision Verletzte?
Nach den bisherigen offiziellen Angaben der Polizei und der Reederei wurden keine Personen verletzt.
Wie viele Schiffe waren an dem Unfall beteiligt?
Nach der offiziellen Mitteilung der Polizei Bremen waren insgesamt drei Schiffe beteiligt: die Mein Schiff 3 und zwei Containerschiffe.
Welche Schäden hat die Mein Schiff 3 erlitten?
Die Polizei bestätigt erhebliche Schäden an Rettungsbooten, Bootskränen und der Außenhaut des Kreuzfahrtschiffes.
Wann darf die Mein Schiff 3 wieder auslaufen?
Das ist derzeit nicht bekannt. Die Dienststelle Schiffssicherheit hat ein Auslaufverbot verhängt.
Sind weitere Kreuzfahrten betroffen?
Eine Absage nachfolgender Reisen wurde bislang nicht bestätigt. Ob der weitere Fahrplan eingehalten werden kann, hängt von den Reparaturen und der behördlichen Freigabe ab.
Quellen
- Polizei Bremen – Pressemitteilung Nr. 0691 vom 26. Oktober 2026: Offizielle Angaben zu Unfallhergang, Schäden, Rettungsbooten und Auslaufverbot.
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/6377541 - NDR – Nach Kollision: Reise von Mein Schiff 3 abgesagt, 26. Oktober 2026, 09:45 Uhr: Informationen zur Reiseabsage und zur Heimreise der Passagiere.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/nach-kollision-reise-von-mein-schiff-3-abgesagt%2Cmeinschiff-110.html
Redaktioneller Stand: 26. Oktober 2026, vormittags.
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„Der Kreuzfahrttester“ wird bereits seit mehr als 25 Jahren redaktionell durch verschiedene Blogs und Interseiten zum Thema Kreuzfahrten betrieben. Die Seite www.kreuzfahrttester.com gilt damit als ältester Kreuzfahrt-Blog auf dem deutschsprachigen Markt. Chefredakteur und Inhaber Claus Blohm gilt mit weit mehr als 5.000 Nächten an Bord verschiedener Schiffe als erfahrener Kreuzfahrtexperte. Neben den allgemeinen Reiseberichten erstellt er auch eine Vielzahl interner und vertraulicher Testberichte, die zum Teil von den Reedereien beauftragt werden. Diese Berichte gelten nicht selten als Grundlage für neue Standards an Bord.


