Kreuzfahrten zum Schnäppchenpreis? Ja, das geht – und du musst dafür nicht mal auf den Black Friday warten! Wer clever plant und ein paar Insidertricks kennt, kann locker bis zu 50 % beim nächsten Traumurlaub auf See sparen. Hier erfährst du, wie das funktioniert – ganz ohne Hype, aber mit viel Verstand.
1. Flexibilität schlägt Frühbucherrabatt
Der größte Spar-Hebel: Flexibilität. Wer bei Route, Schiff oder Reisedatum offen ist, kann kurzfristig richtig gute Deals abgreifen. Reedereien wie AIDA, TUI Cruises, MSC oder Costa bieten regelmäßig Restkabinen zu stark reduzierten Preisen an – oft wenige Wochen vor Abfahrt. Diese sogenannten „Stornokabinen“ oder „Kurzfristangebote“ findest du auf den jeweiligen Webseiten unter Aktionen oder Last-Minute.
👉 Tipp: Melde dich für die Newsletter der Reedereien an und speichere die Last-Minute-Seiten in deinen Favoriten!
2. Die Nebensaison ist dein bester Freund
Wer in der Vor- oder Nachsaison reist, spart gleich doppelt: weniger Passagiere an Bord, entspannteres Reisen – und deutlich günstigere Preise. Statt im Sommer durch das Mittelmeer zu schippern, einfach mal im Frühjahr oder Spätherbst fahren. Auch Karibik-Routen im Spätherbst sind preislich attraktiv und wettertechnisch top!
3. Fahrten mit Umwegen – aber mit Preisvorteil
Nicht alle Kreuzfahrten starten direkt vor der Haustür. Wer bereit ist, für den Start- oder Zielhafen ein günstiges Flugangebot zu nutzen (z. B. mit Low-Cost-Carriern), kann richtig sparen. Einige Reedereien bieten sogenannte Repositioning Cruises an – Überführungsfahrten zwischen zwei Saison-Häfen. Die sind oft deutlich billiger, dafür besonders lang und exklusiv.
4. Der Kabinentyp macht den Unterschied
Willst du sparen, brauchst du nicht unbedingt einen Balkon. Viele Reedereien bieten Innenkabinen mit besonders günstigen Pauschalen, manchmal inklusive Bordguthaben. Wer mit einer Glückskabine (Kabinenzuteilung erfolgt kurzfristig) zufrieden ist, bekommt meist den besten Preis im Verhältnis zur Leistung.
5. Veranstalterangebote statt direkt beim Anbieter
Viele Online-Reiseportale oder Kreuzfahrtveranstalter haben eigene Kontingente, teils mit Bonusleistungen wie Getränkepaketen oder inkludierten Landausflügen. Diese Angebote sind oft günstiger als bei der Reederei direkt. Ein Preisvergleich lohnt also immer – am besten über Vergleichsportale wie e-hoi, Kreuzfahrtberater oder Dreamlines.
6. Gruppenreisen & Sonderaktionen nutzen
Reisebüros oder Kreuzfahrt-Foren bieten regelmäßig Gruppenreisen mit Sonderkonditionen an. Auch Messen oder Veranstaltungen wie der Kreuzfahrtkongress oder die ITB Berlin können exklusive Deals bereithalten.
7. Bordguthaben, Statusvorteile & Cashback clever nutzen
Einige Banken oder Kreditkartenanbieter (z. B. AMEX oder Miles & More) geben bei Buchung über spezielle Portale Cashback oder Meilen, die du gegen weitere Reisen eintauschen kannst. Wer öfter fährt, sollte sich auch die Loyalty-Programme der Reedereien anschauen – oft gibt es dort Rabatte für Stammgäste, kostenloses WLAN oder Bordguthaben.
Fazit: Luxus muss nicht teuer sein
Mit ein bisschen Planung, Flexibilität und einem wachsamen Blick auf die Angebote kannst du deine nächste Kreuzfahrt bis zu 50 % günstiger bekommen – ganz ohne Black Friday-Stress oder nächtliches Buchen. Die Deals sind da – du musst sie nur erkennen!
Chefredakteur und Inhaber Claus Blohm gilt mit weit mehr als 3.000 Nächten an Bord verschiedener Schiffe als erfahrener Kreuzfahrtexperte.
Neben den allgemeinen Reiseberichten erstellt er auch eine Vielzahl interner und vertraulicher Testberichte, die zum Teil von den Reedereien beauftragt werden. Diese Berichte gelten nicht selten als Grundlage für neue Standards an Bord.
„Der Kreuzfahrttester“ wird bereits seit 1999 betrieben. Die Seite www.kreuzfahrttester.com gilt damit als ältester Kreuzfahrt-Blog in Deutschland








