Mit ORIGIN präsentiert die Meyer Werft eine weitere Zukunftsstudie, die bewusst mit klassischen Kreuzfahrtbildern bricht. Statt eines typisch schiffsähnlichen Designs setzt das Konzept auf einen asymmetrischen, visionären Aufbau, der eher an moderne Architektur als an ein herkömmliches Kreuzfahrtschiff erinnert.
Im Mittelpunkt der Entwicklung stehen zukünftige Wohn- und Lebensbedürfnisse an Bord. Die Innenräume sind flexibler gedacht, Passagierflüsse sollen intelligenter gesteuert werden – mit dem klaren Ziel, Wartezeiten zu reduzieren und das Bordleben entspannter zu machen. Ein Ansatz, der vor allem Vielfahrern sofort bekannt vorkommt: weniger Stau, mehr Raumgefühl.


Besonders spannend ist der Fokus auf wetterunabhängige Erlebnisse. Highlight des Konzepts ist die Sky Lounge, die sich nach außen erstreckt und ein Gefühl vermittelt, über dem Meer zu schweben. Bei ungünstigen Bedingungen zieht sich die Lounge zurück ins Schiff, reduziert den Windwiderstand und bleibt dennoch zentraler Erlebnisraum. Clever – und überraschend untypisch für die Branche.
Bemerkenswert: Antrieb und Energiekonzept bleiben bewusst offen. Die Werft denkt ORIGIN nicht als fixes Produkt, sondern als Plattform für den jeweils aktuellen Stand der Technik – egal ob alternative Kraftstoffe, neue Energiesysteme oder künftige Innovationen. Genau das macht die Studie so relevant für die langfristige Diskussion um die Zukunft der Kreuzfahrt.
„Der Kreuzfahrttester“ wird bereits seit mehr als 25 Jahren redaktionell durch verschiedene Blogs und Interseiten zum Thema Kreuzfahrten betrieben. Die Seite www.kreuzfahrttester.com gilt damit als ältester Kreuzfahrt-Blog auf dem deutschsprachigen Markt. Chefredakteur und Inhaber Claus Blohm gilt mit weit mehr als 5.000 Nächten an Bord verschiedener Schiffe als erfahrener Kreuzfahrtexperte. Neben den allgemeinen Reiseberichten erstellt er auch eine Vielzahl interner und vertraulicher Testberichte, die zum Teil von den Reedereien beauftragt werden. Diese Berichte gelten nicht selten als Grundlage für neue Standards an Bord.







