Kreuzfahrt Upgrade Tipps – Es ist der Traum jedes Passagiers: Man bucht die günstigste Kategorie und findet sich plötzlich in einer luxuriösen Suite mit Champagner-Empfang wieder. Doch während im Flugzeug das „Lächeln am Schalter“ manchmal hilft, folgen Kreuzfahrt-Upgrades knallharten Regeln. Die gute Nachricht: Es ist kein Zufall, wer befördert wird. Wir haben das System der Reedereien analysiert und verraten Ihnen, mit welchen Strategien Sie Ihre Chancen auf ein kostenloses oder günstiges Upgrade massiv steigern.
1. Das „Upsell-Verfahren“: Der diskrete Anruf
Viele Reedereien rufen 14 bis 7 Tage vor Abfahrt Passagiere an oder senden eine E-Mail mit einem „Upsell-Angebot“.
- Der Insider-Tipp: Diese Angebote sind oft nur für wenige Stunden verfügbar. Wer hier schnell reagiert, bekommt die Suite oft für einen Bruchteil des Originalaufpreises. Behalten Sie Ihr Postfach (auch den Spam-Ordner!) in der Woche vor der Reise genau im Auge.
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2. Die „Garantiekabine“: Das kalkulierte Risiko
Statt eine feste Kabinennummer zu wählen, buchen Profis eine sogenannte „Garantiekabine“ (Vario/Flex).
- Warum das klappt: Die Reederei teilt Ihnen die Kabine erst kurz vor der Reise zu. Ist die gebuchte Kategorie überbelegt, rutschen Sie automatisch und ohne Aufpreis eine Stufe höher. Das Risiko? Sie könnten auf Deck 4 über der Disco landen. Die Chance? Der Balkon zum Preis einer Innenkabine.
3. Das Gebotssystem: „Bidding for Upgrades“
Reedereien wie NCL oder Royal Caribbean nutzen ein Auktionssystem. Sie geben ein Gebot ab, was Ihnen das Upgrade wert wäre.
- Die Strategie: Geben Sie nicht das Minimum ein, aber auch nicht zu viel. Ein Gebot knapp über der untersten Grenze wird oft akzeptiert, wenn das Schiff nicht ausgebucht ist. Schauen Sie 30 Tage vor Abfahrt in Ihr Bordkonto, ob die Option „Bid for Upgrade“ freigeschaltet wurde.
4. Der Status-Hebel: Loyalität zahlt sich aus
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Wenn die Reederei Upgrades verteilen muss (weil eine Kategorie überbucht ist), schaut der Algorithmus zuerst auf den Treue-Status.
- Tipp: Melden Sie sich in jedem Fall beim Loyalitätsprogramm an – auch wenn es Ihre erste Reise ist. Manchmal reicht schon die Mitgliedschaft, um in der Prioritätenliste über den „Nicht-Mitgliedern“ zu stehen.
5. Das „Meckern“ bringt nichts – Höflichkeit alles
Vergessen Sie den Mythos, dass man durch Beschwerden ein Upgrade erzwingt. Am Check-in-Counter sind die Schiffe meist „Full House“.
- Der Profi-Weg: Fragen Sie am Nachmittag des ersten Tages höflich beim Guest Relation Manager nach einem „Paid Upgrade“. Oft gibt es Last-Minute-Stornos (No-Shows), und die Reederei verkauft die Suite lieber für 200 Euro extra, als sie leer stehen zu lassen.
Kreuzfahrt Upgrade Tipps – Und jetzt seid Ihr dran …
Hatten Sie schon einmal das Glück eines „Upgrade-Feen-Besuchs“? War es ein kostenloses Geschenk der Reederei oder ein cleverer Last-Minute-Deal? Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen!
Schreiben Sie uns in die Kommentare: Welches war Ihr bestes Upgrade bisher? Wir wollen Ihre Erfolgsgeschichten hören!
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„Der Kreuzfahrttester“ wird bereits seit mehr als 25 Jahren redaktionell durch verschiedene Blogs und Interseiten zum Thema Kreuzfahrten betrieben. Die Seite www.kreuzfahrttester.com gilt damit als ältester Kreuzfahrt-Blog auf dem deutschsprachigen Markt. Chefredakteur und Inhaber Claus Blohm gilt mit weit mehr als 5.000 Nächten an Bord verschiedener Schiffe als erfahrener Kreuzfahrtexperte. Neben den allgemeinen Reiseberichten erstellt er auch eine Vielzahl interner und vertraulicher Testberichte, die zum Teil von den Reedereien beauftragt werden. Diese Berichte gelten nicht selten als Grundlage für neue Standards an Bord.
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