Reisebericht MS Artania Teil 1 – Anreise, Zurück zu Hause, Walfischbay Namibia, Seetag, Seetag und noch ein Seetag

Wir merken gleich, wir sind in Afrika, hier geht alles etwas gemächlicher zu. Mit Ein- und Ausreiseformalitäten nimmt es Namibia genau. Es gibt eine Einreisekarte und eine Ausreisekarte, und diverse Stempel im Pass, alles doppelt. Das Phoenix Team fängt diese zeitfressenden Formalitäten mit professioneller Ruhe, mit eigener superschneller Organisation und Durchführung ab und auf. Schon deshalb ist Phoenix ein guter Partner auf solchen Reisen. Man erwischt sich bei dem Gedanken „Hoffentlich sind wir bald an Bord, dann wird alles gut“.

Wie soll man anfangen? Versuche ich es mal so … die Bahn zum Flughafen wie immer unpünktlich, der 10 Stunden Condor Flug nicht ohne Probleme und dann noch 8 Stunden Transfer zum Schiff …

Internet an Bord der Artania – hier eine Aufstellung

Auf diesem Weg treffe ich eine ältere Dame die mir wohl meinen Ärger ansieht, Gerda meint es gut. „Sie müssen das ganze positiv sehen, sonst wird es kein Urlaub. Also gut Gerda, ich fange noch einmal an.

Ich hatte Glück, die Bahn nur wenige Minuten zu spät, die Condor Maschine war nagelneu und zum Frühstück gab es sogar nochmal warm, und auf dem 8 Stunden Transfer zum Schiff konnte ich mehr von Namibia sehen und spart mit einem teuren Ausflug! So recht Gerda?

Aber ja wir haben wirklich Glück und Sie dürfen mich gerne beneiden, auf dieser außergewöhnlichen Reise gibt es nur 270 Gäste an Bord und genießen die Aufmerksamkeit der gesamten Crew, die sonst für 1000 Passagiere da ist. Die Sonne strahlt und schnell sind die Ärgernisse der Anreise vergessen. Nach diesen Reisen solltet Ihr suchen, es gibt Sie nur selten, aber dann…

Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka stimmt uns auf die kommenden Tage ein. Ich muss jetzt 3 Liegen benutzen und darf nicht mehr nach einer freien Liege suchen. Im Theater sollen wir zusammen rutschen und es gibt nur noch ein Frühstücksbuffet für alle. Das ist ja wohl selbstverständlich und muss nicht erklärt werden.

Übrigens ist es schön zu sehen, dass Phoenix immer noch die Rettungsübung auf klassische Weise durchführt und das ganze sogar noch intensiviert hat. Die digitale Variante wie Sie zwischenzeitlich bei AIDA, TUI, MSC und Co. aktuell sind, gibt es hier nicht. Und noch etwas Plastik Gläser auch an den außen gelegenden Bars suchen Sie hier vergebens. Da schmeckt das Bier doch gleich viel besser. Rauchen auf den Außendecks geht hier bei Phoenix noch in Ordnung, es fällt nicht auf und deshalb stört es auch Niemanden.

Die Kabine 7328 ist mit allen erdenklichen Luxus ausgestattet, ein Kaffeemaschine gibt es genauso wie eine Minibar. Die Preise hierzu fotografiere ich Euch noch extra. Natürlich gibt es die übliche Flasche Phoenix Sekt zur Begrüßung.

Tipp des Tages: Natürlich mache ich gleich einen Friseurtermin, den hier an Bord ist es deutlich günstiger wie Deutschland.

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Dann kommt unser erster Seetag: Hätten Sie gewusst, was ein Mafe ist? Der Lektor an Bord Gerhard Zinn erklärt, es ist ein typischer afrikanischer Eintopf… Es gibt das Seefahrerspiel Shuffleboard, Dart, Tischtennis, Madala malen, Qi Gong für Anfänger und wer es mag Bingo uvm.

Am Abend gibt es ein Showprogramm und der Abend wird gekrönt von einer Gäste & Crew Party, eher eine Seltenheit zu Beginn einer Reise.


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„Der Kreuzfahrttester“ wird bereits seit mehr als 25 Jahren redaktionell durch verschiedene Blogs und Interseiten zum Thema Kreuzfahrten betrieben. Die Seite www.kreuzfahrttester.com gilt damit als ältester Kreuzfahrt-Blog auf dem deutschsprachigen Markt. Chefredakteur und Inhaber Claus Blohm gilt mit weit mehr als 5.000 Nächten an Bord verschiedener Schiffe als erfahrener Kreuzfahrtexperte. Neben den allgemeinen Reiseberichten erstellt er auch eine Vielzahl interner und vertraulicher Testberichte, die zum Teil von den Reedereien beauftragt werden. Diese Berichte gelten nicht selten als Grundlage für neue Standards an Bord.

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