Neptun hält Einzug – die Polarkreistaufe an Bord
Ein besonderer Moment für alle Gäste: Neptun selbst betritt symbolisch das Schiff, um die Polarkreistaufe einzuleiten. An Deck bilden sich lange Schlangen, denn niemand möchte diesen traditionellen Ritus verpassen. Mit Humor, Wasser und guter Laune werden die Passagiere offiziell zu „Polarspringern“. Für viele ist es einer der unvergesslichen Höhepunkte der Reise – schließlich markiert die Zeremonie das Erreichen des nördlichsten Punktes der Route.
Ilulissat – Tor zum Eisfjord
Nur wenig später liegt die MS Amera vor Ilulissat, einer der berühmtesten Städte Grönlands. Hier beginnt die Begegnung mit der mächtigen Eiswelt: der Eisgürtel rund um den Ilulissat-Eisfjord.
Von Bord aus weist Kreuzfahrtdirektor Winkler mit einem Augenzwinkern darauf hin: „Wir sind kein Eisbrecher und haben keine spezielle Genehmigung fürs Eis.“ Das bedeutet: Vorsicht und Respekt vor der Natur – nur so kann man die Schönheit dieser Landschaft unbeschwert genießen.
Abenteuer an Land und auf dem Wasser
Die offiziellen Ausflugsmöglichkeiten in Ilulissat sind vielseitig:
Auch wenn dei meisten Sachen auf Grund der aktuellen Wetterlage ausfallen…..
- Bootsfahrten zum Eisfjord bringen die Gäste dicht an die majestätischen Eisberge heran – ein Erlebnis, das alle Sinne berührt.
- Wanderungen nach Sermermiut, einer alten Siedlungsstätte, eröffnen spektakuläre Ausblicke auf die Gletscher.
- Besonders beliebt sind die Rundflüge über den Eisfjord: Aus der Vogelperspektive offenbart sich das gigantische Ausmaß der Eislandschaft. )leider alle abgesagt, vielleicht beim nächsten Mal)
Das Wetter zeigt sich grönlandtypisch frisch mit 1–2 °C und leichtem Regen – perfekt für wetterfeste Kleidung und heiße Schokolade danach an Bord.
Teil 4 des Reiseberichtes – Nordlichter, Naturgewalten und Kursänderungen in Grönland
Alltag auf See: Nachrichten in Dauerschleife
Für viele Gäste ungewohnt: Nachrichten aus Deutschland laufen an Bord nur in zwei Tagen Dauerschleife, Fernsehen aus der Heimat gibt es nicht. Ein wenig erinnert es an das alte „Tal der Ahnungslosen“ – und doch ist es heute Luxus, sich von der ständigen Nachrichtenflut zu entkoppeln. Satelliten sorgen für die nötige „innere Ruhe“ – und geben gleichzeitig das Gefühl, ganz weit weg zu sein.
Kulinarische Momente an Bord
Auch der Gaumen kommt nicht zu kurz: Das Abendmenü in Ilulissat verwöhnte mit Neuseeland-Hoki auf Paprika-Kapern-Ragout, getrüffelten Wild-Hackbällchen, vegetarischem Limetten-Blumenkohl und als süßem Highlight einem Eisbecher „Grönland Tour“.
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Und wie immer möchte ich Euch dei schönsten Bilder nicht vorenthalten:


























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