Die Bundesregierung bereitet die Rückholung von im Nahen Osten gestrandeten Deutschen vor. Wie Außenminister Johann Wadephul mitteilte, sollen zunächst besonders schutzbedürftige Personen ausgeflogen werden – darunter Kinder, Kranke und Schwangere.
Geplant ist, Maschinen ziviler Fluggesellschaften in Richtung Riad und Maskat zu entsenden. Beide Städte gelten derzeit als erreichbare Drehkreuze, da ihre Lufträume weiterhin geöffnet sind. „Sicherheit hat oberste Priorität“, betonte Wadephul. Die Lage werde fortlaufend geprüft, bevor konkrete Starts erfolgen.
Nach Angaben des Ministers hat er sich mit Carsten Spohr, dem Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa, abgestimmt. Die Airline verfüge grundsätzlich über Kapazitäten, um entsprechende Flüge durchzuführen.
Update 02.03. 12 Uhr – Mein Schiff 4 & 5 stoppen Reisen – Gäste werden an Bord versorgt
Gilt das auch für Doha und Dubai?
Unklar ist bislang, ob das Evakuierungskonzept auch auf die Metropolen Doha und Dubai ausgeweitet wird wo die TUI Schiffe liegen. Dort sind die Lufträume gesperrt, Man müsste dan die Passagiere mit Bussen nach Maskat und Riad bringen. Dubai nach Riad über 1000 Km, Dubai nach Maskat 450 km, Doha nach Riad sind 600 Km Und von Doha nach Masakat auch wieder über 1000 km.
Da sich aber die Die Passagiere von Tui Cruises relativ sicher untergebracht sind, werden diese Flüge sicher ersteinmal den anderen gestrandeten Passagieren und Urlaubern gelten.
Allerdings befinden sich viele der aktuell betroffenen Kreuzfahrtschiffe und Urlauber in Regionen, die deutlich weiter entfernt liegen. Riad und Maskat sind im Vergleich zu den betroffenen Seegebieten ebenfalls nicht unmittelbar angrenzend, gelten jedoch derzeit als politisch und sicherheitstechnisch stabiler Anlaufpunkt mit geöffnetem Luftraum.
Ob zusätzliche Standorte wie Doha oder Dubai in die Evakuierungsplanung aufgenommen werden, hängt laut Regierung von der weiteren Sicherheitslage und diplomatischen Abstimmungen ab. Derzeit sind DOHA und Dubai geschlossen auch der Luftraum.
Die Bundesregierung kündigte an, die Lage eng zu beobachten und betroffene Deutsche regelmäßig zu informieren.
Quelle: N-TV
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