Viking setzt Wachstumskurs fort: Annar und Fjolvar starten in Europa
Der Kreuzfahrtanbieter Viking hat zwei weitere Flussschiffe für den europäischen Markt übernommen. Die neuen Schiffe Viking Annar und Viking Fjolvar wurden auf der Meyer Neptun Werft in Rostock-Warnemünde gebaut und sollen künftig auf einigen der beliebtesten Flussrouten Europas unterwegs sein.
Mit der Indienststellung der beiden Neubauten baut Viking seine ohnehin bereits umfangreiche Flotte weiter aus und setzt seinen langfristigen Wachstumskurs konsequent fort.
Viking Annar fährt auf Rhein, Main und Donau
Die neue Viking Annar wurde speziell für Fahrten auf Rhein, Main und Donau konzipiert. Das Schiff bietet Platz für 190 Gäste in 95 Kabinen und verfügt über die für Viking typischen Merkmale der preisgekrönten Longships.
Dazu zählen unter anderem:
- Skandinavisches Design
- Die bekannte Aquavit-Terrasse mit Innen- und Außenbereich
- Der patentierte quadratische Bug
- Großzügige Suiten mit separaten Wohnbereichen
- Helle und moderne öffentliche Bereiche
Zum geplanten Reiseprogramm gehören unter anderem:
- Rhein-Erlebnisreisen
- Große Europa-Rundreisen
- Fahrten nach Osteuropa
- Langzeitreisen durch Europa
- Weihnachtskreuzfahrten auf dem Rhein

Viking Fjolvar startet auf der Seine ab Paris
Die ebenfalls neu übernommene Viking Fjolvar wurde speziell für die Seine entwickelt. Das Schiff verfügt über 84 Kabinen und kann bis zu 168 Gäste aufnehmen.
Besonderheit: Die Fjolvar nutzt den exklusiven Viking-Anleger im Zentrum von Paris und bietet Rundreisen direkt ab der französischen Hauptstadt an.
Zu den vorgesehenen Reisen zählen:
- Paris & das Herz der Normandie
- Neue Weihnachtsreisen auf der Seine
- Kultur- und Genussreisen entlang der französischen Flusslandschaften
Damit stärkt Viking seine Position im beliebten Frankreich-Markt weiter.
Ambitionierte Ausbaupläne bis 2031
Neben den beiden aktuellen Neubauten verfolgt Viking weiterhin ehrgeizige Wachstumsziele.
Nach Unternehmensangaben sollen bis 2028 weitere 22 Flussschiffe ausgeliefert werden. Darüber hinaus befinden sich neun neue Hochseeschiffe und zwei Expeditionsschiffe in Planung, die bis 2031 zur Flotte stoßen sollen.
Sollten alle geplanten Neubauten wie vorgesehen ausgeliefert werden, würde Viking bis 2028 über 114 Flussschiffe verfügen. Bis 2031 könnte die Hochsee- und Expeditionsflotte auf insgesamt 26 Schiffe anwachsen.
Viking setzt weiter auf Kultur, Geschichte und Erlebnisreisen
Viking richtet sich traditionell an Reisende, die Wert auf Kultur, Geschichte, Kulinarik und intensive Destinationserlebnisse legen. Das Unternehmen wurde in den vergangenen Jahren mehrfach von internationalen Reisepublikationen ausgezeichnet und zählt zu den größten Anbietern von Flusskreuzfahrten weltweit.
Die beiden neuen Schiffe sollen dazu beitragen, die steigende Nachfrage nach hochwertigen Flussreisen in Europa zu bedienen.
Einschätzung des Kreuzfahrttesters
Die Übernahme der Viking Annar und der Viking Fjolvar zeigt deutlich, dass Viking weiterhin stark in den europäischen Flusskreuzfahrtmarkt investiert. Besonders interessant sind die zusätzlichen Kapazitäten auf Rhein, Donau und Seine, die zu den beliebtesten Flussregionen Europas gehören.
Wichtig für unsere Leser: Die beiden Schiffe wurden vom Kreuzfahrttester bislang noch nicht persönlich getestet. Daher können wir aktuell keine direkte Empfehlung oder Bewertung zu Ausstattung, Service oder Reiseerlebnis aussprechen. Sobald ein eigener Schiffstest vorliegt, werden wir ausführlich darüber berichten.
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„Der Kreuzfahrttester“ wird bereits seit mehr als 25 Jahren redaktionell durch verschiedene Blogs und Interseiten zum Thema Kreuzfahrten betrieben. Die Seite www.kreuzfahrttester.com gilt damit als ältester Kreuzfahrt-Blog auf dem deutschsprachigen Markt. Chefredakteur und Inhaber Claus Blohm gilt mit weit mehr als 5.000 Nächten an Bord verschiedener Schiffe als erfahrener Kreuzfahrtexperte. Neben den allgemeinen Reiseberichten erstellt er auch eine Vielzahl interner und vertraulicher Testberichte, die zum Teil von den Reedereien beauftragt werden. Diese Berichte gelten nicht selten als Grundlage für neue Standards an Bord.


