AIDAperla-Zwischenfall in Le Havre: AIDA bestätigt Vorfall nach schwerem Wind – Update 22:40 Uhr

„UPDATE 22:40 Uhr: Die AIDAperla liegt weiterhin in Le Havre. Nach einem Bericht der Ostsee-Zeitung war der Hafen nach dem Zwischenfall zeitweise gesperrt; rund 500 Gäste konnten zunächst nicht zurück an Bord. Offizielle Angaben zu möglichen Schäden oder zum Zeitpunkt der Weiterfahrt liegen weiterhin nicht vor.“

UPDATE 21:50 Uhr: AIDAperla liegt weiterhin in Le Havre – Abfahrt verzögert sich

Nach dem Zwischenfall im Hafen von Le Havre liegt die AIDAperla am Dienstagabend weiterhin am Liegeplatz. Die ursprünglich für 20:00 Uhr vorgesehene Abfahrt nach Zeebrügge hat sich damit verzögert.

Aktuelle AIS-Daten zeigen die AIDAperla gegen 21:50 Uhr weiterhin mit dem Status „moored“ am Quai Pierre Callet in Le Havre. Auch der Hafen von Le Havre führt die AIDAperla noch mit Ziel Zeebrügge, nennt allerdings weiterhin die ursprünglich geplante Abfahrtszeit von 20:00 Uhr.

(Typische AIS-Statusangaben sind etwa: Moored = festgemacht, Under way using engine = mit Maschinenkraft unterwegs, At anchor = vor Anker und Not under command = manövrierunfähig bzw. nicht in der Lage, wie vorgeschrieben zu manövrieren.)

Eine offizielle Mitteilung von AIDA Cruises über den Grund der verzögerten Abfahrt liegt bislang nicht vor. Denkbar sind Sicherheitskontrollen nach dem Zwischenfall, dies ist derzeit jedoch nicht bestätigt.

Ebenfalls gibt es bislang keine bestätigten Angaben über größere Schäden an der AIDAperla oder notwendige Reparaturen. AIDA Cruises hatte zuvor bestätigt, dass das Schiff aufgrund einer Schlechtwetterfront seine Position an der Pier verlassen hatte und anschließend mit Unterstützung von Schleppern wieder an den Liegeplatz gebracht wurde.

Der nächste planmäßige Hafen der Reise ist weiterhin Zeebrügge am Mittwoch, 9. September 2026. Ob die verspätete Abfahrt in Le Havre Auswirkungen auf die dortige Ankunft hat, ist derzeit noch nicht bekannt.

Kreuzfahrttester.com beobachtet die Entwicklung weiter und aktualisiert diesen Artikel, sobald neue bestätigte Informationen vorliegen.

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Ein Zwischenfall mit der AIDAperla hat am Dienstagnachmittag, 8. September 2026, im französischen Hafen Le Havre für Aufsehen gesorgt. Bei starkem Wind verließ das rund 300 Meter lange Kreuzfahrtschiff seine Position an der Pier. Mittlerweile hat AIDA Cruises den Vorfall bestätigt.

Nach Angaben der Reederei war eine Schlechtwetterfront die Ursache dafür, dass die AIDAperla ihre Position am Liegeplatz verlassen hatte. Schlepper kamen zum Einsatz und unterstützten das Kreuzfahrtschiff bei der Rückkehr an die Pier.

Gegen 18:30 Uhr lag die AIDAperla wieder sicher am Liegeplatz. Gäste, die sich zu diesem Zeitpunkt noch auf Landausflügen befanden, konnten anschließend wieder an Bord gehen.

Was ist mit der AIDAperla in Le Havre passiert?

Nach bisherigen Berichten ereignete sich der Zwischenfall am Nachmittag während des Hafenaufenthalts der AIDAperla in Le Havre.

Schiffe und Kreuzfahrten hatte zunächst berichtet, dass im vorderen Bereich des Schiffes Festmacherleinen gebrochen seien. Infolge der Bewegung des Schiffes sollen auch die Gangways von der Pier gestürzt sein. Weiter wird von einem Kontakt der AIDAperla mit der Pier berichtet.

Dieser detaillierte Ablauf ist bislang jedoch nicht in vollem Umfang von AIDA Cruises offiziell bestätigt worden.

Die Reederei bestätigte gegenüber der Ostsee-Zeitung den grundsätzlichen Vorfall und erklärte, dass die AIDAperla aufgrund einer Schlechtwetterfront ihre Position an der Pier verlassen habe. Das Schiff sei anschließend mit Unterstützung von Schleppern zurückgebracht worden.

Damit steht inzwischen unabhängig fest, dass es sich nicht lediglich um unbestätigte Berichte aus sozialen Netzwerken oder um Beobachtungen einzelner Passagiere handelt.

Wie stark war der Wind zum Zeitpunkt des Zwischenfalls?

Das Wetter dürfte eine entscheidende Rolle gespielt haben. Für die Region bestand zum Zeitpunkt des Ereignisses eine Wetterwarnung wegen Windes.

Nach Angaben der Ostsee-Zeitung wurden in Le Havre Böen mit Geschwindigkeiten von rund 57 km/h gemessen.

Gerade Kreuzfahrtschiffe mit ihren großen Seitenflächen können bei starkem Seitenwind erhebliche Windkräfte aufnehmen. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass bei entsprechenden Windgeschwindigkeiten Festmacherleinen versagen müssen. Welche Faktoren im konkreten Fall zum Verlassen des Liegeplatzes geführt haben, muss daher gegebenenfalls noch genauer untersucht werden.

Ist die AIDAperla mit der Pier kollidiert?

Hier muss derzeit zwischen bestätigten Informationen und Berichten vom Ort des Geschehens unterschieden werden.

Schiffe und Kreuzfahrten berichtet von einer Kollision beziehungsweise einem Kontakt des Hecks mit der Pier. Auch Bilder und Augenzeugenberichte dokumentieren die außergewöhnliche Situation im Hafen.

AIDA Cruises selbst hat einen solchen Kontakt bislang jedoch nicht öffentlich detailliert bestätigt und auch noch keine Angaben zu möglichen Schäden am Schiff gemacht.

Deshalb lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht seriös beurteilen, ob und in welchem Umfang die AIDAperla beschädigt wurde.

Bestand Gefahr für die ebenfalls in Le Havre liegende Mein Schiff 3?

Besondere Aufmerksamkeit bekam der Zwischenfall auch deshalb, weil sich die Mein Schiff 3 von TUI Cruises ebenfalls am Kreuzfahrtterminal in Le Havre befand.

Augenzeugen sollen zeitweise eine mögliche Annäherung der beiden Kreuzfahrtschiffe befürchtet haben. Zu einer Kollision zwischen AIDAperla und Mein Schiff 3 kam es nach den bislang vorliegenden Informationen jedoch nicht.

Der Einsatz von Schleppern trug dazu bei, die AIDAperla wieder unter Kontrolle zu bringen und zurück an den Liegeplatz zu führen.

Wurden Passagiere oder Besatzungsmitglieder verletzt?

Bislang gibt es keine bestätigten Meldungen über Verletzte.

Das ist angesichts der geschilderten Situation eine wichtige Nachricht. Besonders herabfallende beziehungsweise abrutschende Gangways können bei einem unerwarteten Verlassen des Liegeplatzes eine erhebliche Gefahr darstellen.

Dass Gäste von ihren Landausflügen nach dem erneuten Festmachen wieder an Bord gehen konnten, spricht zudem dafür, dass die Situation am Terminal anschließend wieder unter Kontrolle war.

Kann die AIDAperla ihre Kreuzfahrt fortsetzen?

Entscheidend ist nun, ob bei dem Zwischenfall Schäden entstanden sind, die Auswirkungen auf die Weiterreise haben.

Nach dem regulären Reiseplan sollte die AIDAperla Le Havre am Dienstagabend verlassen. Als nächster Hafen ist Zeebrügge in Belgien vorgesehen. Der offizielle AIDA-Fahrplan der Metropolenroute sieht nach Le Havre die Stationen Zeebrügge und Rotterdam vor.

Bislang gibt es keine bestätigte Mitteilung von AIDA Cruises über einen Abbruch der Reise oder eine Änderung der weiteren Route.

Sollte tatsächlich ein Kontakt mit der Pier stattgefunden haben, ist davon auszugehen, dass die zuständigen Stellen vor einer Weiterfahrt prüfen, ob die Sicherheit des Schiffes gewährleistet ist. Über mögliche Schäden oder notwendige Reparaturen liegen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine gesicherten Angaben vor.

Was sagt AIDA Cruises offiziell zu dem Vorfall?

Die gegenüber der Ostsee-Zeitung abgegebene Stellungnahme ist derzeit die wichtigste bestätigte Information.

AIDA Cruises führt den Zwischenfall auf eine Schlechtwetterfront zurück und bestätigt, dass die AIDAperla ihre Position an der Pier verlassen hat. Ebenso bestätigt ist die Unterstützung durch Schlepper bei der Rückkehr zum Liegeplatz.

Weitergehende Details zu beschädigten Festmacherleinen, einem Kontakt mit der Pier oder möglichen Schäden am Schiff hat die Reederei bislang nicht öffentlich erläutert.

Genau diese Unterscheidung ist wichtig: In sozialen Medien und ersten Berichten kursieren bereits zahlreiche Informationen und Aufnahmen. Nicht jede Einzelheit davon ist bislang offiziell bestätigt.

Wie geht es nach dem Zwischenfall in Le Havre weiter?

Die kommenden Stunden dürften zeigen, ob der Vorfall Auswirkungen auf den weiteren Reiseverlauf hat. Besonders relevant sind mögliche Untersuchungen des Schiffes, Angaben zu Schäden und die tatsächliche Abfahrt aus Le Havre.

Kreuzfahrttester.com wird die Entwicklung weiter beobachten und diesen Artikel aktualisieren, sobald neue belastbare Informationen von AIDA Cruises, dem Hafen oder den zuständigen Behörden vorliegen.

Stand: 8. September 2026, abends

Quellen und Transparenz

Grundlage dieses Artikels sind die Stellungnahme von AIDA Cruises gegenüber der Ostsee-Zeitung, sowie offizielle Reise- und Schiffsdaten von AIDA Cruises.

Die Ostsee-Zeitung berichtet unter Berufung auf die AIDA-Pressestelle, dass das Schiff infolge einer Schlechtwetterfront seine Position an der Pier verlassen hatte und mit Schlepperunterstützung zurückgebracht wurde. Gegen 18:30 Uhr soll die AIDAperla wieder festgelegen haben.

AIDA selbst gibt für die AIDAperla eine Länge von 300 Metern, 1.643 Gästekabinen und eine Indienststellung im Jahr 2017 an.

Der reguläre AIDA-Fahrplan für diese Route führt nach Le Havre Zeebrügge und anschließend Rotterdam als nächste Häfen auf.


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„Der Kreuzfahrttester“ wird bereits seit mehr als 25 Jahren redaktionell durch verschiedene Blogs und Interseiten zum Thema Kreuzfahrten betrieben. Die Seite www.kreuzfahrttester.com gilt damit als ältester Kreuzfahrt-Blog auf dem deutschsprachigen Markt. Chefredakteur und Inhaber Claus Blohm gilt mit weit mehr als 5.000 Nächten an Bord verschiedener Schiffe als erfahrener Kreuzfahrtexperte. Neben den allgemeinen Reiseberichten erstellt er auch eine Vielzahl interner und vertraulicher Testberichte, die zum Teil von den Reedereien beauftragt werden. Diese Berichte gelten nicht selten als Grundlage für neue Standards an Bord.

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