MS „Deutschland“ könnte auf Weltreise gehen – Kurzreisen Anfang Dezember 2014 werden abgesagt


Hier nun mal wieder eine Meldung der Reederei, die natürlich positiv ausfällt. Fakt ist, das man auch solchen Meldungen derzeit nicht wirklich trauen darf, sondern eher als belanglose Wasserstandsmeldung zu bewerten ist. Sie bedeutet nämlich auch, das es bis heute nicht gelungen ist einen passenden seriösen ‚Investor ins Boot zu holen. Im Grunde ist also weiter alles offen! Das alles weiter unklar ist zeigt der von Schiffe und Kreuzfahrten herausgefundene Wechsle nach Gibraltar!

Wann schaut sich endlich mal ein Staatsanwalt diese Transaktionen an. Wie kann man eine Anleihe im Wert von 50 Mio. herausgeben mit einem Schiff als Sicherheit das gerade mal 10 Mio. Wert ist?

Originale Meldung:

Neustadt in Holstein, 19. November 2014 | Am 18. Dezember 2014 soll in Lissabon die Weltreise des Kreuzfahrtschiffs MS „Deutschland“ beginnen. Die Rückkehr ist für den 1. Mai 2015 in Venedig geplant. Die Verhandlungen mit potenziellen Investoren zur Finanzierung des notwendigen Werftaufenthalts verlaufen derzeit so positiv, dass diese Planung weiterhin Bestand hat und als nicht unrealistisch erscheint. Erwartet wird vom potenziellen Investor zudem ein Bekenntnis zur Fortführung des Betriebs.
 
Die beiden ursprünglich direkt nach der Werftzeit geplanten Kurz-Reisen vom 7.-12. Dezember 2014 und vom 12.-18. Dezember müssen hingegen abgesagt werden, wie die Reederei Peter Deilmann GmbH mitteilt. Grund für die Entscheidung ist vor allem die eingetretene Verzögerung bei Beginn der erforderlichen Werftarbeiten im spanischen Cádiz. Diese hatte sich durch die fehlende Freigabe finanzieller Mittel ergeben.
 
Die Reederei Peter Deilmann und die MS „Deutschland“ Beteiligungsgesellschaft befinden sich seit dem 29. Oktober in der vorläufigen Insolvenz. Ein wesentliches Ziel des vorläufigen Insolvenzverwalters Reinhold Schmid-Sperber bestand vom ersten Tag an darin, mit Investoren eine Lösung zu finden, um die Weltreise doch noch zu ermöglichen. „Dies ist in der Kürze der Zeit eine Herausforderung“, sagt Schmid-Sperber. „Schweren Herzens haben wir uns nun entschlossen, die zwei vor der Weltreise geplanten Kurztouren abzusagen.
 
Wir gehen davon aus, in dieser Zeit die Verzögerungen bei den Werftarbeiten aufholen zu können, sollten die laufenden Gespräche mit Investoren zum Erfolg führen.“ Gäste erhalten die für die Kurz-Kreuzfahrten bereits geleisteten Reise-Zahlungen in voller Höhe erstattet. Alle gebuchten Gäste werden jetzt individuell über die Absage unterrichtet.
 
Die Erstattung des Reisepreises wird wegen der Vielzahl der gebuchten Gäste jedoch bis zu vier Wochen in Anspruch nehmen. In den nächsten Tagen werden die Gespräche mit den potenziellen Investoren fortgeführt. Erklärtes Ziel ist dabei weiterhin, die Weltreise zu realisieren. Eine endgültige Entscheidung hierüber fällt voraussichtlich am Abend des 26. Novembers 2014.
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Kategorien: insolvenzen, MS Deutschland, pleiten

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